Nach No-Go-Area jetzt explizite Warnung als Abschreckung von afrikanischen Flüchtlingen?

Judy Gummich vom Afrika-Rat, und Yonas Endrias von der Internationalen Liga für Menschenrechte stellten am Mittwoch in Berlin auf einer Pressekonferenz die Website Prevent Racist Attack vor, welche Warnungen und zugleich Ratschläge zum Schutz vor rassistischen Übergriffen bei der WM 2006 in Deutschland, speziell im Osten und Berlin gibt.
Nach der Lektüre der Website fühlte sich die westdeutsche Redaktion von Schoggo-TV wieder einmal unter Generalverdacht gestellt und als potentiell gewalttätiger Haufen von Rassisten verunglimpft, wenn man z.B. auf der besagten Seite lesen kann (Hervorhebung durch uns):
Rassistische Übergriffe werden nicht nur von sichtlich erkennbaren Rechtsextremisten, Skinheads oder Nazis verübt, sondern auch von Leuten, die allein von ihrem äußeren Erscheinungsbild nicht diesen Gruppen zuzuordnen sind
.
Der Spiegel Online zitiert Herrn Endrias gar mit den Worten:
“Die meisten Angriffe kommen nicht von Skinheads, sondern von scheinbar ganz normalen Menschen”, … .

Sehr schön! Wie sieht das denn wieder aus? Wird man im fernen Afrika einen Unterschied zwischen Ost- und Westdeutschland machen, wenn man selbst Gewalttäter auch unter den normalen Menschen befürchten muß?
Oder ist das alles nur ein Mißverständnis und Teil eines großen geheimen Planes? - lest hierzu mehr bei Schoggo-TV:

Szenenwechsel I. Die Volksstimme aus Magdeburg berichtet über die anhaltenden Flüchtlingsströme aus Afrika, welche die Kanaren überfluten und Europa herausfordern (Hervorhebung durch uns):
Das Kalkül : Ist man über den vermeintlich einfacheren Wasserweg auf spanischem Boden angekommen, wird es klappen mit der Weiterreise aufs gelobte europäische Festland, wo dann Arbeit, Wohnung und überhaupt eine glückliche Zukunft warten. Das erzählen sich jedenfalls die Menschen von Lagos bis Conakry. Mit durchaus realem Hintergrund, zumindest was Spanien betrifft. Dort sind gerade Hunderttausende Illegale, die bereits länger im Lande leben, legalisiert worden … . Das wird in Afrika wohl als Einladung missverstanden.

Szenenwechsel II. Generalsekretär Kofi Annan wird im Zusamenhang mit dem UN-Migrationsbericht von Reuters zitiert:
Die einzelnen Regierungen müssten eigenständig entscheiden, “ob sie mehr oder weniger Migration für wünschenswert halten”, erklärte Annan. “Unser Hauptaugenmerk in der internationalen Gemeinschaft sollte in der Qualität und der Sicherheit der Migration liegen und darauf, was getan werden kann, um Entwicklungsgewinne zu maximieren.

An dieser Stelle möchte Schoggo-TV tief in sich gehen und kommt zu der Meinung, daß die Aktion der Website Prevent Racist Attack scheinbar nur vordergründig die Deutschen in ihrer Gesamtheit als potentielle Gewalttäter verunglimpft und alles nur ein Mißverständnis sein könnte.
Die besagte Website könnte auch als subtiles Mittel zur Regulierung der Flüchtlingsströme aus Afrika interpretiert werden, weil es ja dort scheinbar Mißverständnisse über Aufnahmebereitschaft von Europa gibt. Unser Zeichner hat sich so seine freien Gedanken über die mögliche Wirkung von scheinbaren Verunglimpfungen von Deutschland gemacht:

Ganz Europa als No-Go-Area?

Bild: Ganz Europa als No-Go-Area?

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