Oskar Lafontaine möchte Ministerpräsident im Saarland werden
Oskar Lafontaine, Vorsitzender der Fraktion der Linkspartei im Bundestag in Berlin, will wohl wieder Ministerpräsident vom Saarland in Saarbrücken werden. Bei der Landtagswahl 2007 möchte Oskar Lafontaine als Spitzenkandidat für die Linkspartei im Saarland antreten. Die gemeinsame Liste von WASG und Linkspartei, früher PDS, ganz früher SED, errang bei der letzten Bundestagswahl im Saarland 18,5% der Stimmen. Oskar Lafontaine kündigte seinen Plan bei einem Empfang von Personal- und Betriebsräten am Mittwoch in Bildstock mit.
RP Online berichtet: Vor mehr als 200 Zuhörern sprach sich Lafontaine demnach für politische Streiks in Deutschland “wie in den meisten europäischen Staaten” aus. So seien in Frankreich durch einen Generalstreik Eingriffe in den Kündigungsschutz verhindert worden
.
Oskar Lafontaine, Buchautor, Intellektueller, weil studierter Physiker, ehemaliger Oberbürgermeister von Saarbrücken und langjähriger Ministerpräsident des Saarlandes, welchen man mit der Rotlichtaffäre in Verbindung gebracht hat und dessen Vorliebe für Frankreich bekannt ist
- viele nannten ihn den Napoleon von der Saar
- möchte es wohl nochmals wissen und bläßt an der Spitze seiner Linkspartei
zu einer möglichen Neuauflage von Waterloo
, welches diesmal, in Form eines Generalstreik
, nicht nur Preußen
die Flanke brechen könnte.




