Vergewaltigung und Steinigung von Touristinnen auf den Kapverden

Italienische Urlauberinnen auf den Kapverden vergewaltigt, gesteinigt und lebendig begraben. Erste Bilder zur Tat aufgetaucht. Eine Touristin aus Italien überlebt und erzählt über die Tat. Verbrechen hat keinen rassistischen Hintergrund. Mindestens zwei Männer haben auf den Kapverdischen Inseln drei italienische Touristinnen mit Betäubungsspray angegriffen, in einen Wald gezerrt, in eine Grube gestoßen und gesteinigt. Eine der Frauen sollen sie noch lebendig verscharrt haben. Eine 17-Jährige überlebte das Verbrechen schwer verletzt 17-Jährige Überlebende berichtet - Touristinnen auf Kapverden zu Tode gesteinigt. Drahtzieher der Bluttat ist der Ex-Liebhaber einer der Frauen, der gemeinsam mit einem Komplizen bereits gestanden hat, wie die Polizei des Inselstaates vor Westafrika meldete. Der Mann habe einen akuten „Eifersuchtsanfall“ gehabt. „Vendetta d’amore“ (Rache aus Liebe), titelte eine italienische Zeitung am Sonntag Kapverdische Inseln - Zwei italienische Touristinnen zu Tode gesteinigt.
Die Bild-Zeitung berichtet den Tathergang und zeigt Bilder von den Beteiligten Brutales Verbrechen - Kapverden: Zwei Touristinnen gesteinigt auf den Kapverdischen Inseln Kap Verde.

Also lediglich eine Vendetta Vendetta, eine eigenmächtige Vergeltung für verletze Gefühle und Ehre Ehrenmord und keine Tat im Affekt Totschlag oder gar ein geplantes Verbrechen mit besonderer Schwere, keine:
Vergewaltigung Vergewaltigung mit Mord Mord, gar mit rassistischem Hintergrund.
Das entschuldigt und erklärt vieles - weiterlesen:

Niemand käme wohl auf die Idee zu behaupten, daß die mutmaßlichen kapverdischen Täter aus rassistischen Motiven gehandelt haben könnten, nur weil ihre Opfer weiß und sie selbst schwarz sind. Ganz im Gegenteil wurden die beiden Italienerinnen lediglich Opfer eines Eifersuchtsdrama Zwei Italienerinnen auf Kapverden gesteinigt: keine Täter und keine geplante grausige Tat also.
Selbst wenn die Tat rassistische Motive gehabt hätte, so wäre die mögliche Schlagzeile: Schwarze vergewaltigen weiße Frauen aus Rassismus wohl undenkbar, weil vorgeblich selbst rassistisch - eine solche wahre Schlagzeile würde das Vorurteil des triebgesteuerten Afrikaners bestätigen, was nicht sein kann, weil nicht sein darf.

Dieser Art politisch korrekter und medial objektiver Logik Wolfgang Schäuble - Rassismus und Gewalt : Wie blond und blauäugig sind Deutsche? folgend, muss der Äthiopisch-Deutscher Ermyas M. aus Potsdam Ermyas M. erinnert sich vor Gericht kaum an Attentat unserer Meinung nach natürlich das Opfer einer rassistisch motivierten Tat geworden sein - was bedarf es da überhaupt der Beweise oder Erinnerung ?

David Fischer aus Potsdam David Fischer - Deutscher in Potsdam erstochen, der von einem Afghanen tödlich niedergestochen wurde, aber auch der deutsche Soldat 21-Jähriger offenbar von Linken überfallen, welcher von (offenbar) linken Schlägern attackiert worden ist, können, dabei der politisch korrekt verzerrten Objektivität folgend, also keine Opfer einer rassistisch bzw. politisch motivierten Tat geworden sein.

Wie man, dabei Journalisten und Strafverteidiger allen voran, aus einem Täter ein Opfer bzw. aus einem Schläger einen Mörder machen kann, das zeigt das Linguistic Categorical Model - LCM Wie man den Eindruck von Glaubhaftigkeit erweckt – Psychologische Anmerkungen zur Sachverhaltsdarstellung.

Siehe: Erschreckende Erkenntnis Erschreckende Erkenntnis vs Nachlese im Fall Ermyas M. Nachlese im Fall Ermyas M.

19 Reaktionen zu “Vergewaltigung und Steinigung von Touristinnen auf den Kapverden”

  1. baseface

    Nee Wilhelm so nicht, das klappt vielleicht bei Teilen Deiner Stammleserschaft, aber leider nicht bei allen…

    Das kursive “natürlich” hat Dich entlarvt.

  2. Wilhelm Entenmann

    @baseface:
    Zunächst einmal Dank, daß Du Dich als Stammleser outest und Dich zugleich einer unbenannten Teilgruppe zuordnest. ;-)

    Warum entlarvt mich das kursive “natürlich” (… muss der Äthiopisch-Deutscher Ermyas M. aus Potsdam Ermyas M. erinnert sich vor Gericht kaum an Attentat unserer Meinung nach natürlich das Opfer …).
    Wessen entlarvt mich das kursive “natürlich” ( … ).

    Arbeitest Du jetzt mit sprachlichen Verkürzen?

    Das kursive “natürlich” ist absichtlich gesetzt.

    Glaubst Du, ich setze absichtlich etwas kursiv, damit man mich bezüglich irgend etwas entlarven kann?
    Das kursive “natürlich” bezog sich auf das Ergebnis der politisch korrekten Gehirnwäsche, als deren Resultat wir bestimmte Dinge bzw. Sachverhalte sofort glauben oder ablehnen, wenn bestimmte Gegebenheiten, Objekte und(oder Subjekte im Spiel sind.
    Das kursive “natürlich” war, wenn Du denn willst, ironisch i.d.S., daß ich mich in die Rolle der gehirngewaschenen Personen begeben und so wie diese geantwortet habe.
    Verkürzungen: weitere sind “immer, “auch” oder eben wie Du dies getan hast mit dem “entlarvt”, ohne das wessen zu nennen.
    (siehe auch NLP Techniken)

    Man liest die verkürzten Schlagzeilen ungefragt und die Verkürzungen bleiben im Gedächtnis:
    das kritisieren die Linken an der BILD und ich kritisiere dieses “wenn schwarz, dann Opfer” bzw. “wenn weiß, dann Täter”.

    Ich glaube nicht, daß Du glauben könntest könntest, daß ich ein plumper Rassist sein könnte.
    Mir geht es nicht um die Inhalte von Vorurteilen, sondern um die kognitiven Prozesse dahinter.

    Wir sprachen einmal über Vergewaltigung bzw. hast Du diese ins Spiel gebracht.
    Wenn ich mich recht erinnere, hast Du mir vorgeworfen, daß man bzw. ich mit meiner Argumentation eventuell Vergewaltiger freisprechen würde.

    Eine Kommilitonin hat bei Ihrer Dissertation gezeigt, daß man für Vergewaltiger ein sehr mildes Urteil herausschlagen kann, wenn man mit den oben genannten Verkürzungen oder aber dem, im Beitrag genannten Linguistic Categorical Model (CLM) arbeitet.
    (Als ich angehenden Strafverteidigern von solchen Attributionstechniken erzählt habe, da wollten diese gleich wissen, wo man das lernen kann.)
    Ich habe diese Techniken oben im Text angedeutet: “Tat aus verletztem Ehrgefühl, welches das Opfer provoziert hat.”

    Nochmal:
    Mir geht es lediglich um die vorteilsfreie Wahrheitsfindung.
    Dabei verwende ich zur Darstellung nicht nur die Belegung und Absicherung durch Nicht-Widerlegung einer Sache sondern ich überprüfe auch das “Gegenbeispiel” einer Sache, so wie hier die Italienerinnen.

    So. Und jetzt widerlege Du die Möglichkeit, daß es sich bei den Taten auf den Kapverden um rassistische Taten gehandelt haben könnte, eben weil die Opfer weiß gewesen sind.

  3. pantoffelpunk

    Gott, wie krank bist Du?

  4. Wilhelm Entenmann

    @pantoffelpunk:
    Nicht Krank, werter Punk, sondern einen klaren Kopf und Anstand.
    An Letzterem mangelt Dir auf jeden Fall.

  5. pantoffelpunk

    Was, bitte schön, ist daran anständig, auf allen Kanälen die Prügelattacke auf einen Menschen herunter zu spielen und das Opfer hier mit widerlichen Vergewaltigern in Verbindung zu bringen - alles unter dem Vorwand, gegen Vorurteile zu kämpfen (ganz nebenbei setzt Du Dich hier für asoziale Schläger ein, von denen mindestens einer ganz nebenbei erwiesenermaßen ein Rassist ist). Ich weiß natürlich, dass wir alle nur zu dumm sind, Deinen Ausführungen folgen zu können, weshalb Du es auch nicht für nötig hälst, selbst differenzierte und ausführliche Argumentationsketten in eine Diskussion mit einzubeziehen (siehe Geisteswelten, Deine Diskussion mit Dieter) - spar Dir also einen diesbezüglichen Kommentar. Es macht nach meiner Erfahrung wenig Sinn, mit Dir über irgendetwas zu diskutieren, denn Du hast eine geistige Kiefersperre - wie selbst Du mittlerweile hoffentlich mitbekommen hast, findest Du in diesem Deinen Kampf ja auch lediglich noch Unterstützung in GANZ, GANZ “gewissen” Kreisen.

  6. baseface

    @Wilhelm

    Ich glaube nicht, das Du Dich mit diesem Artikel als plumper Rassist outest. (scnr)

    Aber Deine Argumentation bewegt sich, meines Erachtens, doch so ziemlich auf einer Linie mit Schäubles “Es werden auch blonde, blauäugige Menschen Opfer von Gewalt” und da kennst Du meine Meinung.

  7. anaximander

    Hm, kann man den beinah zu Tode geprügelten Äthiopier mit den beiden Italienerinnen vergleichen? - Auf den kapverdischen Inseln war Eifersucht mit im Spiel, vielleicht auch das Nichtverstehen von “Schlussmachen” - und was in Potsdam war, weiß man so genau nicht. weil sich das Opfer nicht erinnert.
    Was nun die These mit der Schlagzeile anbelangt, so ist es tatsächlich unvorstellbar, dass eine deutsche Zeitung titelt “Schwarze steinigen Weiße aus rassistischen Gründen” - sebst wenn es so gewesen sein sollte, was wir nicht hoffen, da die Kapverdischen zu schön sind, sie auszulassen…

  8. anaximander

    @baseface Werden weiße Menschen nicht zu Opfern von Rassisten? - Wie steht es denn dann mit den jüdischen Schülerinnen, die von muslimischen Jungen und Mädchen misshandelt werden? - Wie, mit Deutschen oder Schweizern, die auf dem Bahnsteig von irgendwelchen Chaoten - welcher Hautfarbe auch immer - zusammengeschlagen werden. Grundlos?

  9. baseface

    @anaximander

    Oder Wohngebiete von Muslimen in den Niederlanden, die mit Davidssternen und “Die islamic facists” beschmiert sind? Du möchtest die Diskussion gerne verlagern, das kann ich gut verstehen, aber es geht nicht darum wer sonst noch irgendwelche Verbrechen begeht, es geht allein um die Argumentation.

  10. Dieter Petereit

    Ihr merkt doch mittlerweile alle, dass das nirgendwohin führt, oder? Hier werden wieder zwei nicht in einen Zusammenhang gehörige Sachverhalte in einen Zusammenhang gebracht, der nicht einmal existiert. Die einzige Gemeinsamkeit besteht darin, dass beide Taten aus niederen Beweggründen begangen wurden.

    Die eine wird aber nicht besser oder ist anders zu beurteilen, weil die andere geschehen ist und nicht oder doch irgendwie beurteilt wurde. Es ist schlicht absurd. Nicht wert, weiter drüber nachzugrübeln…

  11. anaximander

    Umhimmelswillen, tut nicht so! Entenmann hat eine These aufgestellt. Das ist alles. Ich verstehe baseface nicht, der da plötzlich mit Muslimen daherkommt und Davidsterne untermischt, das ganze vermengt …

  12. baseface

    @11

    Doch Du verstehst, es geht ums “vermengen” an und für sich ;)

  13. Dieter Petereit

    @11: Es geht nicht nur um eine These. Wilhelm versteht seinen Artikel als Replik auf diese beiden Artikel:

    Erschreckende Erkenntnis vs Nachlese im Fall Ermyas M.

    Das ist ziemlich konkret.

  14. hophnung

    das demonstrieren von macht, sei es nun bei der vergewaltigung und ermordung, oder beim niederprügeln, macht mich viel nachdenklicher als die frage, ob die taten rassistisch motiviert waren oder nicht.

  15. Wilhelm Entenmann

    Es ist korrekt, ich ziehe einen Vergleich zwischen zwei Dingen, welche auf der phänomenologischen Ebene nichts miteinander zu haben, sich dabei wie Apfel und Birne zueinander verhalten:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Ph%C3%A4nomenologie

    Persönlich interessiert mich nicht so sehr, was auf dieser Ebene passiert, da sie eigentlich zu banal ist: Futter für die Boulevardpresse.

    Ich bin auf die strukturelle Ebene gegangen und habe versucht auf dieser zu zeigen, daß beide Ereignisse sehr wohl etwas miteinander zu tun haben, wenn man sich anschaut, was aus beiden “konstruiert” wird und wie man Ereignisse in ihrer Darstellung manipulieren kann.

    Jede/r von uns kann Opfer werden, dabei nicht (nur) von einer Gewalttat, sondern von dem, was aus etwas konstruiert wird.
    Deshalb mein “Ausflug” in die Manipulation von Darstellungen von Vergewaltigungen vor Gericht und deren Einfluß auf das Urteil.

    Ich bekome eben Pickel, wenn Urteile durch persönliche Meinungen bzw. Manipulationen in der Sprache bzw. deren Regelung getroffen werden.

    siehe auch (bzw. meinen letzten Kommentar dort):
    “Personalauswahl und Personalentwicklung mit Psycho Physiognomik”
    http://blog.schoggo-tv.de/2006/11/10/personalauswahl-und-personalentwicklung-mit-psycho-physiognomik/

    Kurz: Ich verachte Aberglaube un die damit verbundenen Vorurteile.


    @pantoffelpunk:
    Nein, nicht “dumm”, das wäre ein unfairer Angriff auf das Können.
    Aber nicht “wollen”, weil nicht frei von “Vorurteilen”.

    @baseface:
    Streiche das “blonde, blauäugige Menschen”, was Dich wahrscheinich stört (Schäuble hat bewußt/unbewußt Reizwörter benutzt), und schaue doch, was übrig bleibt.
    Entweder achten wir überhaupt nicht mehr auf Äußerlichkeiten oder aber sind auch bereit zu sehen, daß es sehr wohl Taten gegen deutschstämmige Menschen gibt, welche als solche nicht erfaßt werden.

    @Dieter:
    siehe Eingang meines hiesigen Kommentares über den Vergleich bzw. die Vergleichbarkeit.
    Die Replik ist, durch das aktuelle Geschehen auf den Kapverden, etwas anders ausgefallen, als man dies vielleicht erwartet hätte.
    Aber es trifft dennoch das, was ich so oder so schreiben wollte.

    @hophnung:
    Damit, mit Macht durch Gewalt haben beide zu tun.
    Auch mich vertört, wenn ich über die jüngsten Gewaltexzesse höre.
    Wenn es um die Bewertung von Gewalt geht (für das Strafmaß!), so wird aber eben immer nach den Motiven gefragt werden, um die Schwere der Tat zu ermitteln.

    Es geht um die “Schuld”:

    1. Den Täter kann ich
    a. belasten, wenn ich ihm z.B. Rassismus nachweisee.
    b. entlasten, wenn ich ihm z.B. verletzte Gefühle zugestehe.

    2. Das Opfer kann ich
    a. belasten, wenn ich ihm z.B. Verletzung von Gefühlen nachweise.
    b. “entlasten”, wenn ich ihm eine “Sonderrolle” (z.B. Ethnie, Geschlecht, Alter ) zugestehe.

    Wir werden stets nach der Schwere der Schuld suchen.
    Dabei werden wir die vier Punkte 1.a. bis 2.b. zur Anwendung bringen.
    Ich fordere lediglich, daß alle vier Punkte berücksichtigt werden, keine ausgelassen und/oder manipuliert wird.

    Daß Gerechtigkeit stest ein subjektives Konstrukt ist, wesshalb sich nie jemand völlig gerecht behandelt fühlen wird, das wissen wir als erwachsene Menschen.
    Ich möchte lediglich, daß bei der Suche nach Gerechtigkeit (Recht ist wieder eine andere Sache) allen Facetten berücksichtigt werden und keine Manipulation angewandt wird:

    Objektivität! … so weit dies möglich ist.

  16. hophnung

    objektivität fällt mir da persönlich wirklich schwer. und schlimm, dass man opfer in solchen dingen überhaupt belasten kann. da reagiere ich gerade bei dem letzten fall mit den frauen äusserst allergisch. aber so ist das nunmal.. ein abgeklärter verteidiger kennt nur für seinen eigenen mandanten gnade.

  17. Wilhelm Entenmann

    @hophnung:
    Doch, objektiv muß man da schon bleiben, sonst müßte man ja jeden Mann sofort verhaften und verurteilen, wenn ihm von einer Frau Vergewaltigung vorgeworfen wird.
    Die Tatsache daß der Verdächtige ein Mann, also ein “potentieller Vergewaltiger” (Anmerk.: Sprachregelung von radikalen bis extremen Feministinnen) ist, sollte nicht als Beweis ausreichen können.
    Hier bedarf es der Obejktivät, sprich Wahrheitsfindung.
    Kurz: Was ist Realität?
    Diese kann man konstruieren (erinnere Dich an die Sache, wie wir uns selbst die Realität konstruieren i.S.v. selbsterfüllenden Prophezeiungen als Konsequenz.).

    Und ebenso, wie man vor Gericht einen “wahren Täter” einer Vergewaltigung mit einem sprachgewandten, die Wirklichkeit (und Wahrheit) verzerrenden Strafverteidiger, der sich auf die Konstruktion einer plausiblen Realität zu Gunsten seines Mandanten freipauken, zumindest aber die Strafe zu Lasten des Opfers mindern kann, so ist es möglich, daß man wahre unschuldige Täter zu Verbrechern machen kann.

    Anmerkung: Wirklichkeit und Realität(en) sind stets zu trennen - letztere wird/werden geschaffen und zur Urteilsfindung herangezogen.

    Jede/r kann Opfer einer Straftat werden, aber auch Opfer in dem Sinn, daß er/sie durch Verzerrungen zum/r Täter/in gemacht wird.

    Schmankerl am Rande:
    Nach einer Straftat durch eine unbekannte Person, meist bei einem Mord, wird in den Medien meist von “dem unbekannten Mörder” gesprochen.
    Fällt Dir etwas auf … ? ;-)

  18. Turmfalke

    @ Petereit, baseface, pantoffelpunk

    Ihr seid gute Beispiele für Personen, die (vielleicht ungewollt) rassistisch denken, und ihren verinnerlichten Rassismus auf andere projizieren.

    Das Verbrechen gegen die 3 Frauen auf Cap Verde ist an Menschenverachtung kaum noch zu überbieten. Solche Verbrechen begeht man aus tiefstem Haß, weil man sein Opfer für vollkommen minderwertig hält. Eifersucht ist eine Beschönigung und Entschuldigung dieser Menschenverachtung, damit man sich nicht mit deren Ursache auseinander setzen muß.

    Der Deutsch-Äthiopier war selbst ein besoffener Schläger. Die Deutschen waren die Opfer dieses Schlägers, und haben sich gewehrt. Es gibt Fälle von übelstem Rassismus gegen Nicht-Deutsche (aber viel öfter von Nicht-Deutschen gegen Deutsche, insbesondere Frauen), aber der Fall Eremyas M. war keiner, auch wenn man es unbedingt so darstellen will.

    Schoggo geht völlig berechtigt auf die menschenverachtende Doppelmoral ein, die ihr übrigens auch zeigt, wenn IHR abstreitet, daß es einen Rassismus gegen Weiße gibt. Welcher sich in festgelegten Täterrollen darstellt. Das erinnert an die Denkmuster von Nazis, die ebenfalls bestimmten Personengruppen ausschließliche Schlechtigkeit anhefteten. IHR begebt euch in dieses braune Fahrwasser, wie die politisch korrekten Medien generell. Nur eben statt dem bösen Juden als Feindbild tendiert ihr zur Projektion des Universalbösewichtes in Form der bösen Weißen/Deutschen.

    Die 3 Frauen wurden das Opfer tiefster Menschenverachtung, die bezogen war auf ihre kulturelle Herkunft und ihr Geschlecht. Das ist eine spezifische, rassistische Dimension. Daß ihr das beschönigt oder abstreitet, überführt euch einer Doppelmoral, die man leider als rassistisch orientiert bezeichnen muß. Daß über die Täter nichts Näheres berichtet wird, ist ein Indiz, daß es sich um “problematische” Täter handelt. Um Täter, die gemäß der rassistischen Ideologie der politischen Korrektheit nicht geben darf. So wenig, wie es bei den Nazis “schlechte” Herrenmenschen geben durfte.

    Menschenverachtend ist es, wenn man Menschenverachtung nicht mehr benennen darf. Denn das bedeutet, daß die Opfer dieser Menschenverachtung ihren Peinigern ausgeliefert bleiben sollen. Nur um ein rassistisch motiviertes Idealbild von Personen aus anderen Kulturen aufrecht erhalten zu können. Daß man rassistische Menschenverachtung gegen Weiße, und nochmals im ganz Besonderen gegenüber Frauen hinnimmt, bedeutet das Leid dieser Menschen absichtlich zu ignorieren. Das ist grausamste Antisolidarität.

    Also ihr drei - was euch bislang von klassischen Rechtsrassisten unterscheidet sind eure Zuweisungen, welche Personengruppen generalverdächtig sind. Eine grundsätzliche Ablehnung jeder Form von Rassismus, Gewalt und Diskriminierung vermißt man bei Euch leider, wie auch das Bemühen um gerechte, gleiche Bewertungsmaßstäbe.

    Geht in Euch. Reflektiert, woher ihr diese rassistische Einseitigkeit in eurem Denken habt. Ihr meint es gut, das ist offensichtlich. Doch Opfer von Rassismus und Diskriminierung müssen alle die selbe Solidarität erwarten können. Und alle rassistischen und diskriminierenden Ideologien (und Religionen) müssen die selbe Ablehnung erfahren.

    Einverstanden ?

  19. Dieter Petereit

    @Turmfalke: Ich dachte bisher, Turmfalken hätten gute Augen. Wirst doch wohl nicht so´n chinesischer Turmfalkenfake aus Billigplastik sein? Inhaltlich kurz wie folgt:

    1. Ich verabscheue jede Art von Verbrechen.
    2. Natürlich gibt es Rassismus gegen Weiße.
    3. Natürlich darf und muss man Menschenverachtung benennen.
    4. Ich kenne keine Generalverdächtigen.
    5. Mein Bewertungsmaßstab ist 1.

    Wie kommst also Du, werter Herr Turmfalke, dazu, mir so einen Scheiß zu unterstellen? Offenbar hast Du keine meiner Positionen zur Kenntnis genommen.

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