Beweis für Unterbewusstsein der Psychoanalyse nach Freud
Intuition in der Neuropsychologie: Video und Bilder einer Kernspintomographie als Beweis für das Unterbewusstsein der Psychoanalyse von Sigmund Freud veröffentlicht. Authentisches tiefenpsychologisches Interview mit Ich trotz heftiger Abwehr des Es an The Wall des Über-Ich statt auf der Couch geführt.
Das Unterbewusstsein mit seinem Es in der Psychoanalyse von Sigmund Freud, ein einziger Komplex aus einem Schwert schwingenden griechischen Helden namens Ödipus und einer schmetternden Opernsängerin Elektra, galt den meisten für lange Zeit als Hirngespinst eines koksenden Arztes, der mit seinem Dampfkesselmodell der menschlichen Psyche mehr als nur Druck am, aber auch unter dem Schreibtisch abgelassen hat.
Ein Modell der menschlichen Psyche, das alles erklären und beweisen kann, aber sich selbst jeder Überprüfbarkeit entzieht.
Das tiefenpsychologische Modell aus einem Es, Ich und Über-Ich, das sich, in seiner genial einfachen Plausibilität, stets selbst beweist und dabei Kritiker der Abwehr ihrer eigenen inneren Konflikte zu überführen weiß.
Schoggo-TV Unter-Seins konnte nun erstmals den Beweis für die Existenz des Unterbewusstsein erbringen, der nicht widerlegbar ist.
Mit seinem hochauflösenden Schoggonoskop, einer Weiterentwicklung des Kernspintomographen, konnte Prof. Dr. hc kusch. Goofele an seinem Labor Faktotum Kampfkuschler Walther in Welten vordringen, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat.
Er entdeckte das Unterbewusstsein!
Bild & Videolink: Die Entdeckung des Unterbewusstsein.
Wer die wilde Entdeckungsfahrt in Walthers Unterbewusstsein miterleben möchte, der klicke bitte auf das Bild, um sich das Video von Peep Floyd auf YouTube, dabei als Hommage an The Wall, dem Freud für Klippschüler, anzusehen.
Im Moment hat das Video Ladeprobleme - wahrscheinlich eine Abwehrreaktion.
Es spricht nichts dagegen, wenn man von unbewussten Vorgängen beim Denken* spricht - diese sind sogar notwendig, da man nicht über alle Schritte seines Handelns bewusst nachdenken kann.
Ein Unterbewusstsein als solches zu postulieren, das ist allerdings Bauernfängerei auf der einen, und Dummheit auf der anderen Seite.
* Lesetipp: Intuition - Die Macht des Unbewussten.
Bildhintergrund: Brian Exton - Land of Psychedelic Illuminations.

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16 Kommentare
1.
anaximander schrieb am 30. April 2007 um 00:07
Richtig: ES lebt, Freud hat Recht. Die Psycho ist endlich messbar. Psychologie wird zur echten Wissenschaft, weil Länge, Höhe, Breite gemessen werden kann….
2.
Wilhelm Entenmann schrieb am 30. April 2007 um 08:13
@1. anaximander:
Im Prinzip schon, aber es ist die vierte Dimension, Die Tiefe.
3.
anaximander schrieb am 30. April 2007 um 15:49
Unsere Welt ist nun mal dreidimensional. Das heisst, die Tiefer ergibt sich aus Länge, Breite, Höhe
4.
Wilhelm Entenmann schrieb am 30. April 2007 um 16:01
@ 3. anaximander:
Ich meinte die Dinge hinter den Dingen der dritten Dimension.
btw, weil ich es im Beitrag vergessen habe:
Rolf Degen : Lexikon der Psycho-Irrtümer - Warum der Mensch sich nicht therapieren, erziehen und beeinflussen lässt (2001).
Eine geniale Abrechnung mit der Pseudo-Psychologie, vor allem mit der Psychoanalyse.
Rolf Degen im Interview: Richtig krank macht erst der Therapeut
5.
F.R. (Psycho-Blog) schrieb am 30. April 2007 um 18:21
Lieber Wilhelm
… dieser Dein Beitrag hat mich jetzt mal dazu veranlasst, einen eigenen etwas lang gewordenen Text zu schreiben, Link:
Psychoanalyse - heute nicht mehr aktuell?
;-)
6.
Wilhelm Entenmann schrieb am 30. April 2007 um 18:37
@5. F.R.:
Ich konnte nur kurz schreiben, dabei wissend, daß zumindest Du die relevanten Kritikpunkte heraushören würdest - dabei hat mir die gestaltung der Bildmontage am meisten Spaß gemacht.
Während Du eher von Psychoanalyse und Humanistischer Psychologie geprägt bist, wie Du in Deinem Beitrag schreibst, so isses bei mir eben eher die, ja wie nennt man das, … vielleicht empirisch abgesicherte “kognitive Sozialpsychologie”, dabei wertfrei.
@All:
Fälscherlicherweise wird ja immer der Herr Freud als Begründer der Psychologie genannt bzw. ist als solcher in den Köpfen der Leut’ drin und prägt dort das Bild der Psychologie in der Öffentlichkeit.
Aber, Wilhelm Wundt (* 16. August 1832 in Neckarau (heute zu Mannheim); † 31. August 1920 in Großbothen bei Leipzig) gilt als Begründer der Psychologie als eigenständige Wissenschaft, was die wenigsten Menschen wissen.
7.
F.R. (Psycho-Blog) schrieb am 30. April 2007 um 18:45
@ Wilhelm:
“Während Du eher von Psychoanalyse und Humanistischer Psychologie geprägt bist, wie Du in Deinem Beitrag schreibst”
Mein Beitrag war bewusst einseitig formuliert = als Kontrapunkt zu Deinem Beitrag
… auf mich haben nicht nur… z.B. Sigmund Freud, Wilhelm Reich oder Erich Fromm Eindruck gemacht… Und auf Wilhelm Wundt wurde bei uns auch “herumgeritten” … Es sind verschiedene Quellen, aus denen sich die heutige Psychologie speist. Ich werde nur immer etwas ungehalten, wenn der eine oder andere Aspekt überbetont oder auch negiert wird. Ich sehe mich auch nicht als “Jünger Freuds”, sondern bin eher ein “Eklektiker”, der sich bedarfsbezogen das Element heraussucht, was er für ein bestimmtes Problem für angemessen hält.
8.
Wilhelm Entenmann schrieb am 30. April 2007 um 19:28
@7. F.R. :
Arrrgh, Du hast das Bannwort gesagt:
Eklektizismus!
Du kannst jetzt, dabei aus psychoanlytischer Sicht sagen, daß ich nicht mit Widersprüchen umgehen kann.
Los, sag’s!
9.
F.R. (Psycho-Blog) schrieb am 01. Mai 2007 um 19:17
Tze *fg* … ich habe Deinen Kommentar leider nicht so recht verstanden
… wieso ist Eklektizismus ein Bannwort für Dich?
Und wenn ja… dann probiere einfach mal die folgende (nicht psychoanalytisch, sondern verhaltenstherapeutisch fundierte) Übung:
- Sprich jeden Tag 100 Mal hintereinander das Wort “Eklektizismus” aus!
- Schreibe hinterher auf, wie Du Dich während und nach dieser Übung gefühlt hast!
- Noch besser ist der Entwurf einer Art Ratingskala mit den Endpunkten “extreme Angst” und “gar keine Angst” - kreuze nach jeder Übung an, wie Du Dich fühlst
10.
Wilhelm Entenmann schrieb am 01. Mai 2007 um 21:45
@9. F.R.:
Der Skorpion liebt die klare Struktur.
Ops, jetzt habe ich selbst einen Elektriktrick gezaubert.
Danke für den therapeutischen Auftrag.
Ich übe ihn täglich, wenn ich bei BlogCounter.de in die Topliste gucke.
11.
F.R. (Psycho-Blog) schrieb am 03. Mai 2007 um 15:17
Auf in die nächste Runde zur Verteidigung des Unbewussten, Link:
- Übertragung -
12.
Wilhelm Entenmann schrieb am 05. Mai 2007 um 10:12
@11. F.R.:
Weil der Sigi morgen (06.05.2007) 151 Jahre alt geworden wäre, unser Beitrag vom 05.05.2006 zum 150. Geburtstag von Sigmund Freud (06.05.1856):
Zum 150. Geburtstag von Sigmund Freud - Psychoanalyse als Literatur und Aberglaube
13.
F.R. (Psycho-Blog) schrieb am 05. Mai 2007 um 12:56
Da ich morgen nicht zum Kommentieren kommen werde, hier noch mal mein entsprechender Beitrag vom letzten Jahr:
- 150 Jahre Sigmund Freud -
…
…
Übrigens - was meintest Du eigentlich mit “Danke für den therapeutischen Auftrag. Ich übe ihn täglich, wenn ich bei BlogCounter.de in die Topliste gucke.” ?
Nur, weil sich da zwischen nicht ganz so vielen ernsthaften Blogs v.a. eine Menge Sexseiten usw. herumtreiben?
…
Wenn ich mich mit den Ergebnissen dieser Liste konfrontiere, muss ich immer wieder nur feststellen, dass es eine Menge Blogs gibt, die täglich mindestens so viel Besucher haben, die ich gerade mal monatlich habe
- Blogstatistik -
…
Schönes Wochenende!
14.
Wilhelm Entenmann schrieb am 05. Mai 2007 um 13:01
@13. F.R.:
Humpf!
Mach Du morgen mal Deine Sigi-Gedächtnis-Mantras … .
15.
Eduardo schrieb am 09. November 2007 um 00:04
Na, das ist ja ein Ding … ich bin selbst Psychoanalytiker Supervisor u.a.m…. nur: UNTER-bewusstsein ist das Vokabular der “Fachzeitschriften” Brigitte, Allegra, Frau im Spiegel etc. Freud schon und bis heute heisst es Un-Bewusstes …. Naja. Dann macht mal.
E
16.
Wilhelm Entenmann schrieb am 09. November 2007 um 00:15
@15. Eduardo:
Die hiesige Krtik bezieht sich auf die weit verbreite Unsitte, daß man das Unterbewußtsein oder Un-Bewusstes wie eine Entität, und somit als nicht hinterfragbare Tatsache behandelt, was die dogmatische PsA quasi unangreifbar macht.
Ich habe mich bereits im Studium von nicht überprüfbaren Aussagen verabschiedet und verweise heute, wenn Bekannte einen Psychologen mit der Couch “assoziieren” und einen PsA-artigen, mit Laienwissen untermauerten Ratschlag erbitten, umgehend an die nächst gelegene Bäckersfrau oder Friseurin: geht schneller und ist billiger.