10. Mai 2007

T-Aktie Kurs und Verkauf der Telekom Aktie bei Streik

Wird der Kurs der Telekom Aktie wegen des Streiks bei der Telekom fallen und sollte man seine T-Aktie verkaufen? Droht der Telekom die feindliche Übernahme wegen niederer Kurse in Folge des Streiks? Will gar die Gewerkschaft ver.di die Aktien der Telekom kaufen und zeigen, wie man erfolgreich wirtschaftet? Schoggo-TV wird seine Aktie verkaufen und rät allgemein zum Verkauf dieser Aktie.

Wie gemeldet, werden ab kommenden Freitag 10.000 Beschäftigte der Telekom ihre Arbeit niederlegen, nachdem 96,5% der Mitarbeiter bei der Urabstimmung für einen Streik bei der Telekom gestimmt haben.
Wie das ver.di-Bundesvorstandsmitglied Lothar Schröder verlauten ließ, habe seine Gewerkschaft einen sehr eindeutigen Auftrag erhalten, weshalb man in den Arbeitskampf gehen und Druck machen wolle. Bereits jetzt steht fest, dass auch die Kunden den Druck zu spüren bekommen werden.

Schoggo-TV ist skeptisch, ob sich der Druck der Gewerkschaft auf die Telekom günstig auf den Kurs der T-Aktie auswirken dürfte und rät:

Nicht abwarten und Tee trinken, …

Die Tee Aktie

Bild: Die Tee Aktie von Schoggo-TV.

… die Tee Aktie von Schoggo-TV sofort verkaufen!

Schoggo-TV besitzt zum Glück keine T-Aktien und ist auch kein Kunde der Telekom. Aber unsere Redaktion kann sich durchaus vorstellen, dass der Kurs der T-Aktie fallen und die Telekom somit zur billigen Beute von Investoren oder Konkurrenten werden könnte.

… und dann, liebe Gewerkschaftler, dürfte aber mächtig Dampf im Kessel sein, wenn zum Beispiel nach einer feindlichen Übernahme mehr als nur die Auslagerung von Stellen, Lohnkürzung und Verlängerung der Arbeitszeit auf dem Plan stehen dürfte.
Näheres hierzu erfahrt Ihr bei Euren Gewerkschaftsbossen - na ja, vielleicht will ja die ver.di die Telekom für einen symbolischen Wert von 1 Euro schlucken und dann zeigen, wie man, trotz hoher Kosten im internationalen Wettbewerb bestehen kann.

Quellen: Telekom: 96,5 Prozent für Streik, Was erwartet die Telekom-Kunden?, DAX-Kurs : Gruppe Deutsche Börse - Deutsche Telekom AG, Telekom-Anteile an „Heuschrecken“ verkauft.

Bildmontage: Priwo - Nonvaleur-Aktie, Frank van Anken - Ostfriesentee mit Sahne.

2 Kommentare

1. F.R. (Psycho-Blog) schrieb am 11. Mai 2007 um 12:40

Was bitte soll bei diesem Unternehmen noch schlechter laufen als bisher? ;-)

Für mich ein typisches Beispiel dafür, was es bringt, ein Unternehmen nur nach dem Top-Down-Prinzip zu steuern…

2. Wilhelm Entenmann schrieb am 11. Mai 2007 um 15:13

@1. F.R.:

“Top-Down”?, … möglich.

Meiner Meinung nach wird die Telekom durch den Streik einen kräftigen Schaden erleiden, welcher langfristig den Mitarbeitern noch mehr Unheil ins Haus bringen dürfte.
Man melkt die Kuh, aber man schlachtet sie nicht.

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