Nikolaus im Kindergarten: Raus und aus die Schokomaus?
Fliegt der Nikolaus aus deutschen Kindergärten raus, da er die religiösen Gefühle von muslimischen Kindern und deren Eltern verletzen könnte? Darf Toleranz und Rücksichtnahme so weit gehen, daß diese schlußendlich die kulterelle Basis der toleranten Gesellschaft zerstört?
Nach schlechter Kunde aus Wiener Kindergärten zum anstehenden Fest der Verkündung des Lichtes der Welt, fragte Pax Europa in den katholischen und evangelischen Kindergärten von Stuttgart nach.
Wir veröffentlichen die ungekürzte Pressemitteilung von Pax Europa, welche ein düsteres Licht auf unsere Zukunft wirft:
Pax Europa
Landesverband Baden-Württemberg
Pressemitteilung Nr. 14/2007 (04.12.2007)Alle Jahr wieder?
In knapp drei Wochen ist Heiligabend. Jetzt ab dem Nikolaustag (6. Dezember) ist die Zeit der Weihnachtsfeiern in Betrieben und Behörden, Schulen und Kindergärten. Das ist alte Tradition, auch wenn der vorweihnachtliche Konsumflitter bereits seit den letzten Novembertagen das Straßenbild bestimmt und der Rummel den Sinn des christlichen Festes überdeckt hat. Was machen eigentlich unsere muslimischen Mit-bürgerinnen und Mitbürger in dieser Zeit. Feiern sie mit – so wie viele Einheimische mit ihnen das Opferfest oder das Fest des Fastenbrechens (die beiden höchsten muslimischen Feiertage) feiern?
Sicher wird es diesen oder jenen aufgeklärten Muslim geben, für den es kein Problem darstellt, die Weihnachtsfeier in seinem Betrieb mitzumachen, zumal es dabei in der Regel weder weihnachtlich noch christlich zugeht. Es wird aber auch die Fälle geben, in denen Kindergartenkinder vergeblich auf den Besuch des Nikolaus’ warten, weil sich die Leitung dem Druck der Eltern muslimischer Kinder gebeugt hat und die Weihnachtsfeier ausfallen lässt – wie seit Jahren der evangelische Kindergarten in Stuttgart-Gablenberg.
Nachdem außerdem zu lesen war, dass der Nikolaus auch in Wien Hausverbot hat (selbst in den 150 katholischen Kindergärten), wollte Pax Europa es genau wissen und hat eine Umfrage bei den evangelischen und katholischen Kindergärten der Landeshauptstadt Stuttgart gemacht. Angeschrieben wurden 60 Träger von insgesamt rund 100 evangelischen Kindergärten und 50 katholische Kindergärten und um Antwort bis Ende November gebeten. Geantwortet haben bis dahin sechs: vier katho-lische und zwei evangelische. Schaut man genau hin, so sind es allerdings nur vier: Denn eine katholische Kirchengemeinde teilte lediglich mit, dass der angeschriebene Kindergarten seit August dieses Jahres geschlossen sei, eine andere forderte uns erkennbar verärgert auf, „an Kindergärten die unserer Kirchengemeinde gehören keine Briefe mehr zu schreiben“. Immerhin hatte sich der Absender die Mühe gemacht, die Website von Pax Europa zu lesen, spürte irgendeine Absicht und war verstimmt.
In den verbleibenden vier Antworten (schön paritätisch: zwei evangelische, zwei katholische) wird u. a. versichert, „dass das Beten, die Erzählung biblischer Geschichten sowie die Beteiligung an Gottesdiensten und Festen der Gemeinde … bei uns … Teil der erzieherischen Arbeit und obligatorisch“ sind, wobei sogar ein Teil der muslimischen Kinder an den Nikolaus- und Weihnachtsfeiern teilnimmt.
So erfreulich das ist: Der ganz überwiegende Teil der angeschriebenen Institutionen hat geschwiegen. Was kann man daraus schließen? Alles und nichts. Vielleicht hielt man Pax Europa einer Antwort nicht für würdig. Wer ist überhaupt Pax Europa? Wir hatten uns natürlich vorgestellt. Trotzdem. Vielleicht hatte man keine Zeit, weil eben besagte Feiern und vieles andere vorbereitet werden mussten. Vielleicht hatte man auch etwas zu verschweigen. Wir wissen es nicht.
Schade eigentlich, denn wir hatten keineswegs vor, jemanden „in die Pfanne zu hauen“, hatten insgeheim sogar gehofft, dass Gablenberg sich als Einzelfall herausstellt und wir ein Loblied auf die große Mehrheit singen könnten. Und jetzt das.
Jesus sprach bekanntlich auch mit den Sündern und predigte die Feindesliebe. Wa-rum christliche Kindergärten und deren Träger nicht auch mit Pax Europa sprechen, selbst wenn sie uns als Sünder oder gar Feinde betrachten (warum auch immer), ist uns bisher verborgen geblieben. Nehmen wir also einfach an, dass es Zeitmangel und Arbeitsüberlastung waren, und wünschen allen Kindern dieser Stadt, christlichen wie muslimischen, zusammen mit ihren Betreuerinnen und Betreuern eine fröhliche Adventszeit.
Pax Europa e.V.:
Für Demokratie und Menschenrechte – gegen Islamisierung!
Mannheim, den 04.12.2007, 12:54 Uhr.
Am 4. Dezember 2007 um 14:21 Uhr
Ich möchte hier einmal mehr betonen, dass es nicht an den Muslimen liegt, wenn die Europäer ihre Traditionen über Bord werfen, nur weil einmal einer irgendetwas zu reklamieren zu haben glaubt. Es sind deutsche, schweizerische, französische - europäische Beamte und Behörden, welche dem kleinsten Gequengel nachgeben. Und das ist weitaus beunruhigender, als wenn 300.000 Muslime protestieren würden.
Am 4. Dezember 2007 um 14:30 Uhr
@1. anaximander:
“Jein!”, …was glaubst Du was abgeht, wenn sich die Leitung eines Kindergartens gegen die Forderungen von muslimischen Eltern aufzulehnen droht?
Im letzten Jahr gab es einen solchen Fall in meiner Nachbarschaft.
Nach Unterstellungen, man wolle die Kinder indoktrinieren und der Drohung mit Presse und TV (aus dem asiatischen Ausland Türkei), gab’s von ganz oben einen Dämpfer.
Es ist zweierlei:
Das unglaublich freche Auftreten der Anhänger der Idologie des Unfriedens und das windelweiche Glaubensbekenntnis der Kirchen.
…und dann die drohende Faust aus Ankara, welche, im Zusammenhang mit dem Überfall der Türkei auf den Nordirak, alleine in Mannheim 5.500 mobilisieren und auf die Strasse bringen konnte.
Am 4. Dezember 2007 um 17:20 Uhr
Das ist purlautere Feigheit, welche die Behörden dazu veranlasst, den islamischen Druckversuchen nachzugeben. Der türkische Pascha kann sich auf den Kopf stellen, wenn er will: Weihnachten ist ein christliches Fest in einem Land, dessen Kultur auf jüdisch-christlicher Tradition fußt. Wenn das jemandem nicht in den Kram passt, kann er das Land sofort und ohne große Umstände verlassen - zurück in die Gosse in ein Leben mit der Scharia - BASTA!
Am 4. Dezember 2007 um 17:57 Uhr
“so wie viele Einheimische mit ihnen das Opferfest oder das Fest des Fastenbrechens (die beiden höchsten muslimischen Feiertage) feiern”
Ich glaube nicht, dass es sich dabei immer um ein Mitfeiern der hiesigen Bevölkerung handelt. Es könnte sich auch einfach um F50.2, F50.3 oder F50.5 nach ICD 10 handeln
Am 4. Dezember 2007 um 19:08 Uhr
@4. Falk:
“O menne!”, …Du weißt doch, daß ich das mit der Klinischen nicht so drauf habe.
Damit das “Worstspiel” auch anderen zugänglich wird, bitte: hier (Link)
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@3. anaximander:
Du solltest “Beauftragter für Integration und Migration” (früher:”Beauftragter für ausländische Einwohner”) der Stadt Mannheim werden.
Die Sitzungsprotokolle des Integrationsausschusses der Stadt Mannheim findest Du hier (Link)
Oh, in FAZ.NET gab es am 16. Oktober (wohl in Folge vom “Tag der offenen Moschee” am Nationalfeiertag, dem 3.10) einen sehr harmonisierenden Artikel über die Mannheimer und “ihre Moschee”:
Moschee in Mannheim - Ganz anders als bei Karl May (Link)
Den dort zitierten und bundesweit bekannten Bekir Alboga würde ich gerne einmal fragen, weshalb die Mannheimer Yavuz-Sultan-Selim-Moschee (derzeit noch die größte Moschee in Deutschland) nach Selim I., einem sehr blutigen Eroberer benannt worden ist (?).
…so ein Eroberer mitten in meiner Stadt, ja, das schafft doch Vertrauen, oder?
Am 4. Dezember 2007 um 23:16 Uhr
Schoggo, verstehst du denn nicht?, Es war schon immer so in D. Manchmal frage ich mich schon, warum auch heute noch so viel glauben, die Leute von der Strasse hätten während des II. WKs keine anderen Sorgen gehabt, als ihrem Hitler zuzuwinken und sich dadurch ins Unglück zu stürzen. Es waren doch schon damals die Beamten, die Bürokraten, welche ihm folgten und alles, was er sagte, durchsetzten. Und nicht die Bürger, die eigentlich das Sagen hätten haben müssen.
Und wieder sind es die Kommunalpolitiker, die Beamten, die Bürokraten, welche das umsetzen wollen, was die Islamisten von ihnen verlangen, weil sie sich fürchten, diese könnten ihnen das was weissichabschneiden. - Es ist doch wieder dasselbe: die treue Gefolgschaft gepaart mit einer ungeheuren Andordnungumsetzungswut.
ich kann diese Gedankenlosigkeit - und sag jetzt bloss nicht, es wäre keine - der Beamten nicht verstehen. Sie denken nicht nach, sie machen und das Volk soll es schlucken oder noch besser: bejubeln. Wozu weiss denn jedes Kind, was ziviler Ungehorsam ist, wenn kein Erwachsener dran denkt, andere darüber zu informieren? - Es gibt einen zivilen Widerstand, der weitaus bedrohlicher ist, als Fäuste, faule Eier, Wurfgeschosse oder Waffen.
Am 5. Dezember 2007 um 11:07 Uhr
@6. anaximander:
Doch, ich verstehe Dich schon.
Es ist die Struktur (System), das mit tödlicher Präzision bestimmten Inhalten (Elemente, Ideologien,…) einst zum Erfolg verhalf (Nazis) und wohl auch heute noch zu derlei Unterstützung von Ideologien (Islam, Linke) fähig wäre.
Nur, wie soll man als Individuum das System, die Struktur verändern?
Das kann man nur mit anderen, auch und gerade mit jenen Menschen, welche sich über diese Dinge (der Struktur) keine tieferen Gedanken machen, wenn sie diese überhaupt zu bemerken fähig sind (der Alltag lenkt ab).
Diese Menschen muß man wachrütteln, was am besten durch die einfache Darstellung von Inhalten (s.o.) geschieht.
Am 6. Dezember 2007 um 17:52 Uhr
[…] Katholiken, aber auch evangelische Christen, neigen heute zur Verleumdung des Heiligen Nikolaus, und somit ihres Glaubens, wenn es um die Wahrung christlichen Brauchtums, z.B. in christlichen Kindergärten mit muslimischen Kindern geht. […]