Aldi Süd wg Tandil und Contergan der Wirtz-Gruppe
Aldi Sued-Einkauf antwortet auf Anfrage von Schoggo-TV in Sachen des Waschmittels Tandil der Dalli-Werke der Wirtz-Gruppe, welche wegen Entschädigungen für Contergan-Opfer unter Kritik geriet. Der kurzen Antwort von Aldi Sued-Einkauf entgegnet Schoggo-TV mit einer ebenso kurzen, aber inhaltsschwangeren Verbrauchermeinung über den Discounter Aldi Süd.
Am 8.11.2007 fragte der Betreiber von Schoggo-TV mit einem offenen Brief bei Aldi Süd und Aldi Nord an, ob die beiden Konzerne nicht ein gewisses Maß Einfluß auf die Wirtz-Gruppe ausüben könnten, damit sich diese gegenüber den Contergan-Opfern etwas offener geben möge.
Den Hintergrund der Anfrage bildete die ursprüngliche Annahme, daß das Waschmittel Tandil (Wirtz-Gruppe) exklusiv für Aldi Süd und Aldi Nord hergestellt und von beiden Discountern vertrieben werden würde. Diese Annahme (1, 2) trifft so wohl nur auf Aldi Süd zu.
Unter dem Hinweis der Veröffentlichung erbaten wir eine Antwort binnen 14 Tagen (22.11.2007) - unserer Bitte wurde am 10.12.2007 von Aldi Süd entsprochen.
Weiße Westen weihnachtlich weiß waschen?
In dem offenen Brief (Text und Reaktionen von Contergan-Opfern lesen, hier) wurde gefragt, ob es sich Aldi leisten kann, in der Öffentlichkeit mit der Wirtz-Gruppe und somit dem Contergan-Skandal in Verbindung gebracht zu werden.
Desweiteren wurde Aldi gebeten, seinen möglichen Einfluß als Geschäftspartner der Wirtz-Gruppe gelten zu lassen, damit sich diese gegenüber den Opfern des Contergan-Skandals etwas offener zeigen möge. Als kostenlose PR-Idee für Aldi regte Schoggo-TV die Einführung eines “Contergan-Groschen” auf jedes Paket Tandil, dabei zu Lasten der Wirtz-Gruppe an.
Hier nun die kurze Antwort von Aldi Süd-Einkauf als Bilddatei, welche wir weihnachtlich verziert und umgehend mit unserer Antwort versehen haben.

Bild: “Weiße Weihnachten” kann man sich als Kunde von Aldi gewiß nicht kaufen, dabei aber als kritischer Verbraucher zu mindestens eine “Weiße Weste” bewahren.
Der Autor und Betreiber von Schoggo-TV, Wilhelm Entenmann aus Mannheim, bedankt sich an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich für die vielen Meldungen bzw. Kommentare von Contergan-Opfern (ab hier), aber auch für die zahlreichen Verlinkungen bzw. Veröffentlichungen des offenen Briefes an Aldi in vielen Internetforen und einigen Blogs.
Quellen:
1) die tageszeitung - 10.01.2007 : Verdrängte Hausmarke Contergan
2) Wikipedia - 08.11.2007 : Dalli-Werke
Bildmaterial:
Kneller animierte Gifs : Weihnachten - Trennlinien
Mannheim, den 11.12.2007, 10:50 Uhr
Am 11. Dezember 2007 um 12:42 Uhr
Hast du mehr erwartet? - Schon die Antwort kommt einem Wunder gleich…
Am 11. Dezember 2007 um 12:51 Uhr
@1. anaximander:
“Nö!”, ich habe als einzelne Stimme nicht mehr erwartet.
Ich habe mehr von vielen einzelnen Menschen erwartet, …Menschen, welche im nächsten Moment dann wieder über ihr Gehalt und ähnliches jammern.
Solidarität (nicht die sozialistische!) ist dieser Gesellschaft fremd geworden. Unterstützung für andere Menschen, welche im Prinzip aus der nächsten Nachbarschaft stammen.
…und morgen wird dann wieder die Gier der Manager angegiftet.
Am 11. Dezember 2007 um 13:07 Uhr
[…] Schoggo TV hatte vor ein paar Wochen an ALDI gemailt und darum gebeten, «ob die beiden Konzerne nicht ein gewisses Maß Einfluss auf die Wirtz-Gruppe ausüben könnten, damit sich diese gegenüber den Contergan-Opfern etwas offener geben möge.» Ich berichtete darüber. Hier nun ein kleiner Auszug aus der Antwort von ALDI Süd an Schoggo-TV: […]
Am 11. Dezember 2007 um 18:49 Uhr
Ich bin da schon furchtbar abgeklärt. Ein noch so furchtbares Ereignis bleibt dem menschlichen Gedächtnis nur bis zum nächsten erhalten - und schon ist es verpufft. Diese Gesellschaft scheint mit Nächstenliebe nichts mehr anfangen zu können.
Am 11. Dezember 2007 um 20:01 Uhr
@4. anaximander:
…eigentlich müßt ich’s ja nun besser wissen:
“Habe nun, ach!
PhilosophiePsychologie,JuristereiErziehungswissenschaften undMedizinSozialarbeit,Und leider auch Theologie!Durchaus studiert, mit heißem Bemühn. Da steh ich nun, ich armer Tor!”Am 11. Dezember 2007 um 20:26 Uhr
Hallo Wilhelm !
Leider lese ich erst jetzt von deiner sensationell tollen Aktion.
Bedauerlich, dass sie so im Sande verlaufen ist. ;-((((
Man müsste einen “Riesen” finden, der solche Boykott-Aktionen unterstützt und über die Presse die Menschen mitreißt.
Aber das wird wohl ein Traum bleiben. ;-(
Sowas funzt wohl nur in England. *seufz*
Was haltet ihr davon, das hier mit unter die Leute zu bringen:
Den Conterganopfern droht die nächste Katastrophe und wir können helfen !!!
Liebe /r Empfänger /in dieser eMail
Bitte helfen Sie uns !
Bitte nehmen Sie sich die Zeit, diese Mail trotz ihrer Länge durchzulesen und anschließend weiter zu leiten.
Lesen Sie die schockierende Wahrheit über den Contergan-Skandal.
Lesen Sie von den erschütternden aktuellen Spätfolgen, unter denen die Conterganopfer von einst heute leiden.
Lesen Sie, warum es dringend erforderlich ist, durch einen groß angelegten Produktboykott die Firma Grünenthal zu zwingen, den pflegebedürftigen Opfern höhere, angemessene Entschädigungen zu zahlen.
Helfen Sie, den Schwerstgeschädigten zu ihrem Recht auf ein menschenwürdiges Leben zu kommen.
Am 1. Oktober 1957 kam ein neues Medikament auf den Markt: Contergan
Die Werbung versprach: Der neuartige Wirkstoff Thalidomid sei völlig harmlos und solle keinerlei Nebenwirkungen haben.
Schon bald wurde das Mittel darum für die Herstellerfirma Chemie Grünenthal ein absoluter Verkaufsrenner und zum Marktführer unter den Schlafmitteln. In seinen besten Zeiten bescherte Contergan Grünenthal knapp die Hälfte ihres Umsatzes.
Gezielt wurde Contergan vor allem bei werdenden Müttern gegen Schlafstörungen in der Schwangerschaft eingesetzt.
Das Medikament, als harmloses Schlafmittel angepriesen, hatte jedoch für viele Neugeborene der nächsten Jahre verheerende Folgen! Tausende schwer missgebildete Kinder wurden geboren.
Schätzungen gingen damals von 10.000 bis 15.000 geschädigten Kindern aus.
Heute leben noch ca. 2500 Betroffene.
Der Kinderarzt Widukind Lenz vermutet damals als erster einen Zusammenhang zwischen den gehäuft vorkommenden schwersten missgebildeten Kindern und dem Medikament Contergan.
Doch die Folgen des Contergan-Wirkstoffs Thalidomid wurden außer in Deutschland unabhängig voneinander auch schon bald in Großbritannien und Australien entdeckt.
Der Hersteller des Medikaments, das Pharmaunternehmen Grünenthal in Stolberg bei Aachen, reagiert jedoch zunächst auf keinen der diesbezüglich eingehenden zahlreichen Warnungen und Hinweise.
Als der Arzt Widukind Lenz seinen Verdacht dann erstmals öffentlich auf einem Kongress für Kindermedizin äußerte, um sich endlich Gehör zu verschaffen und dort vor dem Schlafmittel warnte, reagierte die Presse sofort. Zahlreiche Zeitungsartikel erschienen, die der Ignoranz der Herstellerfirma Grünenthal endgültig ein Ende setzte.
Unter dem massivem Druck von Presse und Öffentlichkeit nahm Grünenthal das Mittel Contergan Ende November 1961 endlich vom Markt.
Bis zu diesem Zeitpunkt waren bei Grünenthal bereits gut 1600 Hinweise und Warnungen eingegangen, die allesamt ignoriert wurden!
Das erste Mal geriet das Mittel Contergan sogar bereits 1959 in Verruf, weil es unheilbare Nervenschäden verursachte.
Für ein Beruhigungs-bzw. Schlafmittel war das eine inakzeptabel starke Nebenwirkung, die in keiner Relation zum Nutzen stand, zumal es zu diesem Zeitpunkt genügend Alternativ-Präparate auf dem Markt gab.
Wenn die Firma Grünenthal Contergan schon zu diesem Zeitpunkt vom Markt genommen hätte, in angemessener Reaktion auf die Nervenschäden, dann hätte es wesentlich weniger missgebildete Kinder gegeben.
Vielen Betroffenen hätte also ihr schlimmes, lebenslanges Leid erspart bleiben können, doch aus Profitgier wurde Contergan wider besseren Wissens weiter im Handel gelassen!
1967 erhob die die Staatsanwaltschaft Aachen Anklage gegen die Contergan-Herstellerfirma Chemie Grünenthal
Das Unternehmen zog den Prozess bewusst in die Länge, um sich durch eine Verjährung der Anklage seinen Pflichten zu entziehen.
Der Prozess endete 1970 ohne Urteil mit einem Vergleich:
Die Anklage gegen das Unternehmen wurde fallen gelassen, im Gegenzug erklärte sich Grünenthal bereit, eine Abfindung von etwa 110 Millionen D-Mark in einen Fonds einzuzahlen - und kaufte sich damit frei.
Diese Summe hatte Grünenthal nach und nach seit dem ersten eingegangenen Warnhinweis „beiseite gelegt“, für den Fall, dass irgendwann einmal Regressansprüche gestellt werden würden.
Vier Jahre lang hatte Contergan Rekordumsätze gebracht, die das Unternehmen eine solche Summe leicht verkraften ließ.
Der Fonds, in den Grünentahl damals ihre 110 Millionen eingezahlt hat, ist nach 38 Jahren längst aufgebraucht und anstelle der Verantwortlichen Chemie Grünenthal zahlt seit 10 Jahren der Staat die Renten an die noch lebenden ca. 2500 Betroffenen.
Statt der Firma Grünenthal kommen also die Steuerzahler für den Unterhalt der Contergan-Geschädigten auf!
Grünenthal sieht sich nicht als Ansprechpartner!
Der Hersteller und Auslöser des größten Arzneimittelskandals in der Bundesrepublik, die Firma Chemie Grünenthal, hat sich bis heute nicht einmal bei den Geschädigten entschuldigt. Eine Entschuldigung weist man zurück.
Zitat: „In dem Wort Entschuldigung steckt das Wort Schuld“. Und schuldig fühlt die Firma Grünenthal sich nicht!
Die Opferorganisation „Bundesverband Contergan-Geschädigter“ versucht zur Zeit, die Fa. Grünenthal zu einer Reaktion zu bewegen, die menschliche oder moralische Züge erkennen lässt. Leider bisher ohne Erfolg.
Seit dem 1. Oktober 2007, dem 50. Jahrestag der Markteinführung von Contergan, ruft der Verband zum Boykott von Produkten auf, die zum Grünenthal-Konzern gehören und fordert angemessene finanzielle Unterstützung für die Betroffenen.
Auch der “Bund Contergangeschädigter und Grünenthalopfer”, eine Abspaltung vom Bundesverband, fordert weitere finanzielle Entschädigungen.
In England haben die Geschädigten durch verschiedene Kampagnen wie Produktboykott und Hungerstreik erreicht, dass die dortige Vertriebsfirma Distillers (Diageo) deutlich höhere Entschädigungszahlungen geleistet hat.
Die Opfer dort bekommen durchschnittlich eine Rente von etwa 2.100 Euro pro Monat. Dagegen erhalten die Geschädigten in Deutschland nur 121 bis 545 Euro, je nach Schwere ihrer Behinderung.
Diese Rente reicht bei weitem nicht aus!
Viele Schwerstgeschädigte müssen alleine von diesen 545 Euro leben, denn arbeiten können die meisten nicht. Im Gegenteil sind viele auf ihre Familie angewiesen, die sie finanziell auffangen und pflegen.
Die Opfer der größten Arzneimittelkatastrophe in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland sind mittlerweile zwischen 45 und 50 Jahre alt und brauchen dringend Unterstützung.
In mühevoller, quälender und konsequenter Arbeit erkämpften sich viele der überlebenden Opfer trotz fehlender Arme und Beine und schwersten Behinderungen eine bewundernswerte Selbstständigkeit.
Doch gerade diese mühsam erworbene Selbstständigkeit ist heute Ursache für Folgeschäden in unvorstellbarer Größenordnung.
Denn durch jahrelange atypische Bewegungen der fehlgebildeten Gelenke, Überdehnungen von Gelenken und Sehnen, kontinuierliches Beugen und Bücken des Rumpfes, weil z.B. Beine die Funktion von Armen übernehmen mussten, und dadurch bedingte vorzeitige Abnutzung von Knochen und Knorpeln, führen zu stärksten chronischen Schmerzen, Schäden an der Wirbelsäule und anderen schädigungsbedingten Einschränkungen.
Viele Betroffene mussten sogar bereits künstliche Gelenke bekommen.
Pflege- und Assistenzbedarf steigen mit zunehmendem Alter, und es werden regelmäßige physiotherapeutischen Maßnahmen erforderlich, die von den Kassen nicht gezahlt werden.
Psychische Belastungen bis hin zu Depressionen nehmen zu, weil die gewohnte Selbständigkeit und die mühsam erkämpfte Lebensqualität in höchster Gefahr sind.
Zur Bewältigung der bereits aufgetretenen Folgeschäden und den bevorstehenden Altersproblemen müssen die Renten für contergangeschädigte Menschen so weit angehoben werden, dass Aufwendungen wegen der Conterganschädigung wie z.B. Hilfsmittel, Kfz-Hilfe, medizinische Leistungen, Kurmaßnahmen usw. in vollem Umfang aufgefangen werden und contergangeschädigte Menschen die Kosten für schädigungsbedingte Aufwendungen ohne ergänzende Sozial(hilfe)leistungen bestreiten können.
Auch die Alterssicherung der Betroffenen muss gewährleistet sein.
Die Bevölkerung geht davon aus, dass deutsche contergangeschädigte Menschen finanziell abgesichert sind.
Das ist falsch!!!
Ein Mensch mit schwersten Conterganschäden kann von 545 Euro nicht leben!
Zur Veranschaulichung hier noch einmal die wesentlichen Behinderungen eines Contergangeschädigten:
Missgebildete Gliedmaßen, wie z.B.:
kurze oder gar keine Arme,
Hände sitzen an der Schulter,
Fehlbildung der Ober- und Unterarmknochen,
kurze oder gar keine Beine,
Füße sitzen am Becken,
Fehlbildung der Hüftgelenke,
Fehlen der Ohrmuschel, Innen- und Mittelohrfehlbildungen,
jeweils mit hochgradier Schwerhörigkeit verbunden,
missgebildete innere Organe.
Die Opfer sind oft lebenslang auf Betreuung angewiesen.
Hierzu ist ein hoher personeller und finanzieller Aufwand erforderlich.
Der Firmenchef Wirtz, der für den Contergan-Skandal verantwortlichen Firma Grünenthal gestand in einem Gespräch zwar bedauernd zu:
Damals habe man nicht erkennen können, dass das Geld (die von Grünenthal gezahlten 100 Millionen D-Mark) nicht ausreichen werde. Dies sei aber heute überdeutlich. Deshalb könne er die Klagen der Contergan-Geschädigten in diesem Punkt “sehr gut verstehen”. Seine Familie und die Firma Grünenthal trügen jedoch keine moralische Schuld an der Tragödie.
Der heutige Chef der Contergan-Herstellerfirma, Sebastian Wirtz und seine Familie sitzen auf einem Geldsack von drei Milliarden Euro. Das Familienunternehmen hat einen Jahresumsatz von 860 Millionen Euro!
Die Familie zählt damit zu den 10 reichsten Familien Deutschlands!
Contergangeschädigte müssen indes mit einer Rente von maximal 545 Euro mtl. auskommen.
Welch ein Hohn, dass auf den Seiten von Grünenthal zu lesen steht:
Bei Grünenthal hat soziale Verantwortung intern und extern, regional und überregional sowie auf nationaler und internationaler Ebene einen hohen Stellenwert.
Es ist höchste Zeit für eine deutliche Reaktion auf diese schreiende Ungerechtigkeit:
Hier die verantwortliche Familie Wirtz und ihr drei Milliarden Euro - Geldsack
Dort ihre schwerstgeschädigten Opfer, die kaum zum Leben genug haben und sich dringend erforderliche Hilfsmittel, Behandlungen und Pflege nicht leisten können.
Die Situation der Opfer kann nicht länger geduldet werden !
Die Contergan-Opfer brauchen unsere Hilfe!
Die Idee:
Eine Protestaktion gegen Grünental !
Durch Produktboykott soll der Hersteller und Auslöser des größten Arzneimittelskandals, die Firma Grünenthal gezwungen werden, den Opfern endlich eine ihnen längst zustehende, angemessen hohe Rente zu zahlen !
GEMEINSAM können wir etwas bewegen !
DIESES SYSTEM HAT IN ENGLANG SCHON WIRKUNG GEZEIGT!
GEMEINSAM KÖNNEN WIR UNSEREN OPFERN IN DEUTSCHLAND ZU GLEICHEM RECHT VERHELFEN !
Wir können in kürzester Zeit mehrere Millionen Menschen erreichen, wenn jeder diese Mail konsequent an jeden einzelnen aus seinem eMail-Adressbuch weiterleitet.
Bitte machen Sie mit und unterstützen Sie die Grünenthal-Opfer, indem Sie diese Mail weiterleiten und zum Boykott von Produkten aufrufen, die zum Grünenthal-Konzern gehören.
Bitte kaufen sie folgende Produkte unter keinen Umständen mehr,
bis dass Sie über die Presse erfahren haben, dass Grünenthal die Renten der Opfer deutlich angehoben hat.
Medizin. Produkte der Firma Grünenthal:
(lassen Sie sich diese Medikamente bitte nicht mehr verordnen)
Tramal / Tramadol
Empfängnisverhütungs-Pille Belara
Matrix-Schmerzpflaster Transtec
Proxen
Colistin
Zum gleichen Familienunternehmen gehört
die Firma Mäurer & Wirtz mit folgenden Produkten:
TABAC ORIGINAL Nonchelance
sOliver OTTO KERN
Sir Irisch Moos New Yorker
Betty Barclay TOSCA
FISHBONE THE BOTTLE COMPANY
UOMO CARLO COLUCCI
TNT 4711
Alle diese Duftwässerchen bitte NICHT MEHR KAUFEN !!!
Und bitte diese Mail schnellstens an alle Ihre Freunde und Verwandte weiterleiten!
Evtl. auch in Foren posten!
Besonders verwerflich: Contergan ist unter anderem Namen noch immer auf dem Markt! Es gibt im Jahre 2007 noch immer Contergan-Geburten in Südamerika! In Südamerika wird dieser Wirkstoff gegen Lepra eingesetzt. Durch mißverständliche und völlig unzureichende Kennzeichnung auf der Verpackung und mangelnde Aufklärung gibt es dort heute wieder Thalidomidgeschädigte. Die letzten so geschädigten Babys sind dieses Jahr geboren. Und Grünental verdient weiter dran. Und der Geldsack wächst und wächst!!!
Am 12. Dezember 2007 um 11:56 Uhr
@6. Hummel:
Och, für mich ist die Sache noch nicht vom Tisch.
Der von Dir angesprochene Riese, den es zu finden gilt, ist für mich z.B. Aldi gewesen.
Der Gedankengang meiner Aktion ist folgender (gewesen):
Grünenthal bzw. die Wirtz-Gruppe ist weder menschlich (Moral!) noch über seine Produkte zu packen. Die Produktpalette ist zu vielfältig, als daß der Verbraucher mit einer Liste einkaufen gehen könnte. Häufig haben Verbraucher auch keine Alternative zu den Produkten bzw. müßten viele Umwege auf sich nehmen.
Deshalb zielte ich auf einen zentralen Handelspartner der Wirtz-Gruppe, der leicht zu identifizieren ist und zu dem es für Verbraucher genügend Alternativen (andere Discounter) gibt.
So einem Handelspartner ist die Moral zwar auch wurscht, aber einem heutigen Konzern ist sein Image heilig, da es mit Geld zu messen ist bzw. auf den Umsatz einen beträchtlichen Einfluß hat: Image = Geld
…und am Geld sind solche Konzerne dann doch zu packen.
Welcher Konzern möchte schon mit Contergan in Verbindung gebracht werden?
Also: Aldi als Partner für Contergan-Opfer gewinnen, der dann sanften Druck auf die Wirtz-Gruppe ausübt.
Anmerkung: Ich wurde während des Schreibens etwas aus dem Konzept gebracht, da ich telefonisch von einem Contergan-Opfer kontaktiert worden bin.
Wir hatten ein sehr angeregtes Gespräch und ich kann sagen, daß die Sache mit Aldi längst noch nicht vom Tisch ist.
Am 12. Dezember 2007 um 14:36 Uhr
Huuuhu Wilhelm !
Am 12. Dezember 2007 um 14:50 Uhr
@8. Hummel:
Yep!, lasse uns einfach in Kontakt bleiben.
Wo Du mich “finden” kannst, das ist ja bekannt.
Wir sind beim Telefonat so verblieben, daß jetzt erst einmal mein Gesprächspartner sich unter Betroffenen umhören und nach Unterstützung (Mitmachen) fragen will.
Auch die Sache mit Promis wurde angesprochen.
Danach wollen wir weitersehen.
Mehr kann ich öffentlich jetzt nicht sagen, es gibt mit hoher Wahrscheinlichkeit Leute oder gar Firmen, welche hier mitlesen …könnten.
Am 12. Dezember 2007 um 19:40 Uhr
Bei uns verschreiben Ärzte Medikamente, die Apotheken liefern sie, haftbar machen kann man keinen von beiden und die Pharma erst recht nicht; die steht unter Heimatschutz. - Es ist tatsächlich eine elendiglicher Zustand.
Am 14. Dezember 2007 um 07:32 Uhr
@10. anaximander:
Daß die in der Schweiz (für stille Mitleser) unter Heimatschutz stehen, …ich hätte auch nichts anderes erwartet.
Mmmh, über die rechtliche Situation (Haftung, Entschädigung,…) in Deutschland habe ich mich noch gar nicht kundig gemacht.
Als Info: Wir (ich kann inzwischen von “Wir” sprechen.) arbeiten inzwischen eifrig im Hintergrund an einem “Projekt”, wie man dies u.a. in Marketing Abteilungen nennt.
Am 18. Dezember 2007 um 14:19 Uhr
ihr dreckigen linken schweine, seid ja nur neidisch. die firma hat damals sehr viel geld bezahlt und es gab damals noch kein arzneimittelgesetz. also haltet sofort die schnauze!!!!
ciao rt
Am 18. Dezember 2007 um 14:22 Uhr
@12. rt:
Sie dummer Mensch.
Schauen Sie sich um und Sie werden feststellen, daß es sich bei meiner Person um einen rechts-konservativen Menschen handelt, der noch Werte und Anstand besitzt - ganz im Gegenteil zu Personen wie Ihnen.
Am 18. Dezember 2007 um 17:19 Uhr
Hopla…. *lolol*
Woher dieser Mensch wohl kommt….
PS: Wäre ich auf Ihrem Niveau, würde ich Ihnen nun wünschen, dass sie einmal für ein Jahr lang keine Arme hätten, sich nicht eigentständig fortbewegen könnten, geschweige denn, sich Ihren Lebensunterahlt welber verdienen könnten. Sie müssten dann natürlich ebenfalls mit 545 Euro im Monat auskommen, könnten sieh erfolderliche Behandlungen nicht leisten…. usw.
naja.. vielleicht würden ja schon 3 Monate reichen… man ist ja kein Unmensch….
Am 18. Dezember 2007 um 17:41 Uhr
@14. Ach Hummelchen,
solche Menschen machen mich zornig und traurig zugleich.
Den Zorn brauche ich nicht zu erklären.
Die Trauer, nun ich kann mir gut vorstellen, daß dieser Mensch stellvertretend für die junge Generation von BWL-Studenten ist, welche morgen TOP-Manager spielen möchten, dabei tatsächlich dem Geld hinterherrennen und nur auf’s eigene Ego schauen…, mmmh, ich glaube, daß wir solche rücksichtslose Menschen kennen, gell?
Die Unternehmen der Zukunft werden wohl noch weniger Anstand und Verantwortung kennen.
…ausgerechnet ich und links, das hat dann doch wieder einen gewissen Unterhaltungswert.
Am 4. Januar 2008 um 00:42 Uhr
Zitat:
12. rt schrieb am 18. Dezember 2007 um 14:19
ihr dreckigen linken schweine, seid ja nur neidisch. die firma hat damals sehr viel geld bezahlt und es gab damals noch kein arzneimittelgesetz. also haltet sofort die schnauze!!!!
ciao rt Zitatende
Wo haben sie Dich denn ausgegraben, welch ein Niveau hat denn dieser Mensch?
Neidisch? Auf was? Auf Betonköpfe? Eher nicht! Vielleichte Denken Sie vorher nach, bevor Sie die Tastatur bedienen, wenn das, mit dem Denken, doch noch funktionieren sollte.
Liebe Grüße
der Willnix
Am 4. Januar 2008 um 08:06 Uhr
@16. Theo:
Solche Leute wird es immer geben.
Allerdings befürchte ich, daß diese immer mehr, dabei auf “wichtigen Posten” (Manager) sitzen werden.
Ich bin kein Betroffener, aber dennoch macht bereitet es mir Angst, wenn ich mir vorstelle als alter Mensch in einer Gesellschaft leben zu müßen, welche von solchen Leuten auf solchen “Posten” gesteuert wird.
Am 4. Januar 2008 um 17:43 Uhr
Wilhelm,
heute zählt nur noch Geld und Macht!
Der Mensch selber ist egal.
Kinder und werden misshandelt oder mißbraucht, viele sehen es schauen aber weg. Alte Menschen zählen auch nichts mehr egal was diese für Ihre Pänz getan haben, nein die jungen sagen z.T. ja schon das sie nicht für, im Prinzip für Ihre Eltern aufkommen wollen, so versucht es uns ja auch die Politik uns glaubhaft zu machen.
In Aachen hat ein Mann einfach so eine junge Frau vor die Bahn geworfen, sie ist Tot, viele waren da, alle haben weggeschaut!
Ich würde diese Seite gerne auf meiner HP verlinken, ist das OK?
der Theo
Am 6. Januar 2008 um 16:30 Uhr
@18. Theo:
Mich treibt dieser Verfall von Werten, diese Verrohung der Gesellschaft, auch täglich auf die Palme.
In einer Großstadt wie Mannheim kann man täglich solche Dinge beobachten oder gar selbst erleben.
Für meine Partnerin und mich bereits jetzt der Horror die Vorstellung, daß wir zu den ersten gehören werden, welche in naher Zukunft den Alten einer, auf den Kopf gestellten Bevölkerungspyramide angehören und einer, auf Egotrip trainierten Jugend ausgeliefert sein werden.
Klar darfste verlinken, nehme aber bitte die Startseite:
http://blog.schoggo-tv.de
Ach ja, die ursprüngliche Sache hier ist noch nicht vom Tisch. Ich warte im Moment noch auf die Rückmeldung eines anderen “Conti”. Ich würde mich freuen, wenn wir (vielleicht auch mit anderen Leuten) etwas ins Rollen bringen könnten.
Am 23. Juni 2008 um 12:48 Uhr
nur so zur info
zum Kaufboykott durch einstweilige Verfügung gestoppt!
Flugblattaktion zum Kaufboykott muß auf Grund einer einstweiligen Verfügung (Beschluss Landgericht Köln) eingestellt werden. Antragssteller sind die Dalli-Werke GmbH, Mäurer + Wirtz GmbH und Glockengasse KÖLN GmbH.
Den Betreibern dieser Aktion wird ein Ordnungsgeld von 250.000,00€ oder eine Haftstrafe von 6 Monaten angedroht, wenn die Aktion nicht eingestellt wird. Die Kosten des Verfahrens sind mit einem Streitwert von 50.000€ angesetzt und werden den Betreibern der Aktion auferlegt.
-> Internationalen Contergan Thalidomid Allianz ICTA / Aktivitäten
Am 23. Juni 2008 um 13:01 Uhr
@20. ichbins_mal:
Danke für die Info.
Ich wusste bislang gar nicht, daß von Seiten der Internationalen Contergan Thalidomid Allianz ICTA ein Boykott gelaufen und Grünenthal dermaßen reagiert hat.
Persönlich gibt dies einen dicken Minuspunkt für Grünenthal, weshalb ich deren Produkte aus “meiner engeren Wahl” bei Einkäufen auschließen werde.
Gut, daß ich bei Aldi nach dessen Möglickeiten zur Einflussnahme auf seinen Geschäftspartner nachgefragt habe.
Am 23. Juni 2008 um 13:40 Uhr
Hi,
ich kann nur sagen das der Aufruf unter den Betroffenen, heiß diskutiert wurde und auch nicht auf breiter Zustimmung stieß, da der Zeitpunkt falsch war/ist.
Das schlimmste aber ist, das der Boykottaufrufer niemanden von dem Verbot etwas gesagt hat, nun ist das Verbot ja hoffentlich erst mal allen bekannt. So das erst mal niemand ins offene Messer läuft, die Allianz hätte den Beschluss unter den Betroffenen bekannt machen müssen, das tat die Allianz aber nicht!
der Theo
Am 23. Juni 2008 um 13:58 Uhr
Nachtrag: Das Verbot ist erst vor drei Tagen durch Zufall in 2 Foren bekannt gemacht worden, wie lange es auf der HP steht weiß ich nicht.
der Theo
Am 4. Juli 2008 um 11:12 Uhr
@22./23. Theo:
Erst einmal Entschuldigung für meine späte Antwort.
Wie mehrfach betont bin ich ein Außenstehender, der sich allerdings sehr früh bewußt gewesen ist, daß man nicht zu einem Boykott aufrufen sollte, da ein solche Aufruf juristisches Geplänkel nach sich ziehen kann.
Deshalb ging ich meinen Weg über einen Dritten, hier Aldi, ein Weg, den mir juristisch niemand verwehren kann, auch nicht, wenn ich über einen solchen öffentlich berichte.
Ich würde auch nie zu einem Boykott aufrufen, sondern eher von “Informationen zur Hilfe bei Kaufentscheidungen” sprechen, dabei öffentlich berichten, welche Produkte ich persönlich in meine nähere Wahl ziehe und welche Produkte eben nicht.
…es ist, wie so oft, eine Sache der Formulierung.