Aleviten Protest in Köln gegen Tatort-Film wegen Vorurteil
Aleviten Demonstration vor dem WDR in Köln gegen Tatort-Krimi “Wem Ehre gebührt” des NDR wegen Inzest Vorurteil und mutmaßlicher Volksverhetzung könnte Welle der Politischen Korrektheit gegen das Fernsehen auslösen. Tatort-Film “Fettkiller” des SWR könnte zu Protesten der Models führen.
Gestern demonstrierten mehr als 10.000 Aleviten vor dem WDR in Köln gegen den Tatort-Krimi “Wem Ehre gebührt” des NDR, da sich die Gläubigen u.a. durch das Vorurteil des Inzest gegen ihre religiöse Variante des Islam verunglimpft sehen. Eine Anzeige wegen Volksverhetzung wurde bereits im Vorfeld der Demonstration gestellt.
Vorurteile über “Fettkiller”
Gestern Abend wurde der Tatort-Krimi “Fettkiller” des SWR mit der Ludwigshafener Tatort-Kommissarin Lena Odenthal ausgestrahlt, welcher im Milieu des schönen Scheins der Model-Branche und der Pharma-Industrie spielte und dabei alle Klischees und Vorurteile bediente, welche über Personen dieser beiden Gruppen im Umlauf sind:
Das Model, magersüchtig und gierend nach Erfolg, Liebe und Anerkennung.
Die Pharmazeuten, hinterhältig, gemein und geldgierig.
Nebenbei erschien ein Maskenbildner, sichtlich schwul und tuntig plienzent, ein Journalist, welcher unseriös und schmierig daherkam, sowie die Bedienung eines Cafés, welche, ob des vielen Kuchens, “natürlich” fett war.
Vorurteile können politisch inkorrekt wahr sein
Es ist “natürlich” Quatsch zu behaupten, daß “alle” Models magersüchtig seien. Viele Models mögen dies sein und sich deshalb nach “Fettkiller”-Pillen der Pharmabranche verzehren, aber es ist eben ein Vorurteil, wie jenes über eine geldgierige und menschenverachtende Pharmamafia.
Aber es gibt sie “natürlich”, magersüchtige Models und profitgierige Pharmageier. Diese zu übersehen, nur weil sich Vorurteile unberechtigt auf ganze Gruppen beziehen und deshalb nicht länger thematisiert werden dürfen, dies wäre “natürlich” sträflich gegenüber den Opfern von Magersucht, Profitgier und eben auch Inzest.
Mannheim, den 31.12.2007, 07:33 Uhr.
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12 Kommentare
1.
Matthias schrieb am 31. Dezember 2007 um 13:40
OT
Alles Gute für das Jahr 2008, Herr Nachbar!
2.
López Suárez schrieb am 31. Dezember 2007 um 16:42
Ob Fettkiller oder Aleviten;
Dir Alles Gute für das Neue Jahr.
3.
Wilhelm Entenmann schrieb am 31. Dezember 2007 um 18:37
@ Matthias & López Suárez:
Allez vit en 2008 (oder so), meine Herren, unsere Grüße und Wünsche für 2008 per Video gibt es hier.
Auch ein alter Bekannter grüßt dort herzlich
4.
Kaus Lelek schrieb am 01. Januar 2008 um 14:53
Wenn alle Muslime Aleviten wären, hätte ich mit dem Islam kein Problem. In den 90. Jahren wurden 5o Alevitische Künstler in einem Hotel von türkischen Islamfschisten in die Luft gesprengt. Schon vergessen? Aleviten sind meist Mitglieder sozialdemokratischer oder liberaler Pateien. Aleviten glauben zwar an Allah, gehen aber gegenüber Masenmörder und Kinderschänder Mohammed auf Distanz. Aber so ist es halt:
Wer Freund und Feind nicht mehr auseinanderhalten (das gilt übrigens auch im Privaten Bereich kann), dem ist nicht
nicht mehr zu helfen, auch wenn er damit koketiert “Helfer” zu sein. Daran krankt halt unsere gesamte Gesellschaft. Und irgendwann wird sie daran kaputtgehen.
KL
5.
Gilbert schrieb am 01. Januar 2008 um 16:42
Schönes neues Jahr an alle!
… obwohl es mich, wenn ich die Schlagzeile lese, schon jetzt ankotzt. Nicht mal mehr eine Unterhaltungssendung darf hier noch gemacht werden, ohne dass der Inhalt zu irgendwelchen Propagandazwecken umfunktioniert werden. Natürlich neigt ein edles Volk wie das türkische im Gegensatz zu uns Deutschen in keiner Weise zu Inzest, Homosexualität oder Sodomie; schließlich ist Pädophilie alleine (30-40 jährige Männer mit 11-jährigen Mädchen) ja auch schon anstrengend genug! Wie kann ein Sender auch nur auf die Idee kommen, ausgerechnet einer türkischen Familie so etwas anzudichten!
Und bei den U-Bahn-Mördern ist ja auch schon abzusehen, dass sie eher wieder auf der Straße sind als der Rentner. Rassistisch motivierter Mordversuch an einem Deutschen auf deutschem Boden, und schon gibt’s wieder eine Horde ekelhafter Typen, die das schönreden und Strafanzeigen wegen Volksverhetzung gegen Politiker erstatten, die meinen, es müsse vielleicht doch mal was geschehen.
Mir reicht’s! Mein Vorsatz für das nächste Jahr: umsteigen auf die israelische Methode, d.h. konkret: nie ohne Pfefferspray und leichte Nahkampfbewaffnung aus dem Haus gehen und im Zweifelsfall erst mal zuschlagen und danach fragen, worum es eigentlich geht.
6.
Wilhelm Entenmann schrieb am 02. Januar 2008 um 09:15
@5. Gilbert:
Das mit dem Pfefferspray habe ich mir in den letzten Tagen um Silvster bzw. nach den letzten Vorfällen auch überlegt.
Mannheim ist nicht ohne, egal welchen ethnischen und/oder politischen und/oder sozialen Hintergrund potentielle Gewalttäter dabei besitzen mögen.
Ich bin mir manchmal nicht sichre, worüber ich mich mehr empören soll, über die Bedrohung durch Gewalt oder aber darüber, daß ich auf solche Mittel zurückgreifen muß - Mittel, welche ich ich vor Jahren strikt abgelehnt habe.
In den Medien bzw. Filmen dürften zukünftig auch Angehörige einer mobilen ethnischen Minderheit als (potentielle) Straftäter entfallen, selbst wenn dies jeder Kriminalitätsstatistik zuwiderlaufen dürfte.
Dies ist, was mich hierbei verärgert: die Fakten bzw. objektive Realität werden auf dem “Altar” der Ideale geopfert, weil verleumdet - wahre “Gefahren” werden unsichtbar gemacht:
“Die Erde ist eine Scheibe!”
—
@4. Kaus Lelek:
Ich weiß, daß die Aleviten “anderst”, dabei kompatibel mit Uafklärung und Demokratie sind.
Auch, daß man sie verfolgt und unterdrückt.
Aber dies ist für mich nicht der Punkt.
Es geht um Meinungsfreiheit bzw. Zensur.
Selbstverständlich ist es bedauerlich, daß der Tatort ein Vorurteil “transportierte”, das über die Aleviten verbreitet ist/wird.
Aber, soll man etwas nicht zeigen bzw. berichten, nur weil es ein Vorteil bedient (siehe meine Ausführung über die Models und das Vorurteil der Magersucht)?
Der Effekt wäre doch, daß Minderheiten nur noch positiv dargestellt werden würden - dies wäre fatal, denn Inzest oder Magersucht können bei Aleviten oder Models eben doch vorkommen.
(Anmerkung: Dein Kommentar landete in der Warteschleife - keine Ahnung warum, ich mußte ihn per Hand freischalten.)
7.
Gilbert schrieb am 02. Januar 2008 um 09:46
@6. Wilhelm:
Selbst bei uns in der Provinz (Emden = gemütlich Autos und Schiffe zusammenschrauben und erstere auf letztere verladen) geht es inzwischen heiß her: Türkenbanden prügeln sich mit Russenbanden, jede Menge “Kollateralschäden” in Form demolierter Autos, die Polizei darf politisch gezwungen wieder mal nur zusehen, aber nichts unternehmen, und das Ganze wird politisch korrekt von der Presse gar nicht erst gemeldet, weil es sich ja um sogenannte Migrantengruppen handelt. In anderen Städten geht es wohl genauso zu, wenn ich mir meine Tochter (Polizistin) anhöre. Es gehört ja schon zum Sport bei den Kids, wer die meisten Striche wegen nachgewiesener Verbrechen bei der Polizei hat - passieren tut gar nichts. Deutschland - ein Land mit Täterschutz, wobei die dann auch noch großzügig durch Hartz IV subventioniert werden. Da man als Bürger ohnehin zum Abschuss freigegeben ist, hilft wohl nur noch Selbstschutz.
2. Januar, und ich bin von 2008 im Prinzip schon bedient. Ich werde von meiner Seite auch einige Links auf Blogs entfernen, deren Eigentümern ich möglichst baldigen Kontakt zu einem solchen Päärchen wie in München wünsche. Anders als mit dem Baseballschläger kann man denen ihre wirren multi-kulti-integrations-Ideen um jeden Preis (offenbar auch einschließlich toter Deutscher) wohl nicht aus dem Kopf schlagen, und aus dem Krankenhaus können sie ihren Müll hoffentlich nicht weiter verbreiten. Kerl, manchmal habe ich das Gefühl, hier mit Gewalt zum Rassisten und Fremdenhasser erzogen zu werden.
8.
Wilhelm Entenmann schrieb am 02. Januar 2008 um 10:08
@7. Gilbert:
“Vorurteile!”, …und/denn ich dachte, daß es bei “Euch da oben ruhiger” sei.
Zum Sport der Kids:
Das Brüsten mit Gewalttaten, aber auch des “lächerlichen Jugendarrestes” (Zitat eines belauschten Jugendlichen in der Strassenbahn), ist tatsächlich eine Art Volkssport geworden.
“…hier mit Gewalt zum Rassisten und Fremdenhasser erzogen zu werden.”
Genau dieses Gefühl beschleicht mich manchmal auch bzw. ich mache dies bestimmten Leuten zum Vorwurf, wenn ich mir überlege, daß ich Anfang der 80er zu jenen gehörte, welche sich gegen Vorurteile gegenüber Ausländern bzw. deren Diskriminierung eingesetzt haben.
Die Vorfälle haben mich verändert… .
Noch weiß ich nicht, wie ich damit umgehen soll - gestern hatte ich ich die spontane Idee zu einer Umfrage in Mannheim (das nötige Handwerkszeug beherrsche ich ja) über Erfahrungen mit Gewalt in der Öffentlichkeit sowie die Einstellung der Bürger dazu.
Aber die Konstruktion des Fragebogens und die Erhebung der Daten geht weit über mein zeitliches Budget.
…muß mal sehen.
9.
richtig gestellt / bissig bemerkt » Blog Archiv » Letzte Chance NPD? schrieb am 02. Januar 2008 um 11:35
[…] Und zu diesem Vorgang fällt mir auch nicht mehr viel ein: ebenfalls Demonstration und Strafanzeige wegen einer Unterhaltungssendung, in der eine türkische Familie mit Problemen dargestellt wird. Ist der Böse mal nicht Deutscher, wird das offensichtlich schon als Volksverhetzung gehandelt, und das von einer Volksgruppe, bei der hierzulande als Pädophilie bezeichnetes Verhalten noch zur nationalen Volklore gehört (die Zwangsheiraten 11-13 jähriger Mädchen mit 30-40 jährigen Männern sind ja gut dokumentiert und sicher dem einen oder anderen Lehrer aus eigener Erfahrung aus seinem Schülerkreis bekannt). […]
10.
Gilbert schrieb am 02. Januar 2008 um 11:40
@8. Wilhelm:
Vergess’ nicht, eine Pappnase bei der Umfrage auszusetzen, sonst läufst du Gefahr, dass dir die Gutmenschen das Dach über dem Kopf anzünden, denn gegen Gewalt gegen Deutsche haben sie ja nichts. Eine Pappnase dürfte allerdings bei der intellektuelen Kapazität durchaus genügen …
11.
Wilhelm Entenmann schrieb am 02. Januar 2008 um 11:56
@10. Gilbert:
Ich habe mich gerade etwas kundig über das “Kriminologische Forschungsinstitut Niedersachsen KFN” und den medial gewandten Christian Pfeiffer gemacht.
Vieles ist mir zuvor bekannt gewesen, allerdings wußte ich nicht, daß Pfeiffer Ex-Minister und SPDler war bzw. ist.
Man sollte Leute nicht zu Leitern von sozialwiss. Instituten machen, bei welchen der Verdacht auf ideologische Forschung nahe liegt.
…das mit der Reaktion von akadem. Gutmenschen auf Forschung habe ich bereits erfahren müßen.
Ich kann allerdings nicht in der Öffentlichkeit darüber berichten, da zu viele Dritte involviert waren (was die Ausmaße andeutet).
12.
Gilbert schrieb am 02. Januar 2008 um 12:31
@11. Wilhelm:
Nicht nur das. Ex-Politiker eignen sich meiner Meinung nach in der Regel nur noch zur Endlagerung, da bei sonstiger Wiederverwertung meist Unfug herauskommt.