Seevetal Jugendliche verprügeln Männer
Hetzjagd in Seevetal: Eine Gruppe Jugendlicher jagte und prügelte zwei Männer durch Seevetal im Landkreis Harburg südlich von Hamburg. Ob die Jugendlichen bei der Jagd “Scheiß Deutsche” oder “Deutsche raus” gebrüllt haben, ist nicht bekannt.
Wie erst jetzt bekannt wurde, provozierten am Neujahrstag in Seevetal im Landkreis Harburg zwei Jugendliche ihre 23 und 27 Jahre alten Opfer zunächst, bevor 13 weitere Jugendliche im Alter zwischen 16 und 18 Jahren zur Gruppe stießen und die beiden jungen Männer mit Schlägen und Tritten durch den Ort jagten. Laut Aussagen der gejagten Opfer seien die Hetzjäger überwiegend südländischer Herkunft gewesen.
Jagt sie!
“Jagt sie aus Deutschland raus!”, gesetzestreue deutsche Bürger haben die Schnauze voll und werden bei kommenden Wahlen mit Füßen und fliegenden Fahnen ihr Kreuzlein an der richtigen Stelle machen.
Quelle:
sz-online - Jugendliche jagen und verprügeln zwei Männer
Mannheim, den 03.01.2008, 20:41 Uhr.
Trackback
RSS Feed



4 Kommentare
1.
anaximander schrieb am 04. Januar 2008 um 03:58
Yep, das Kreuzchen an der richtigen Stelle - wo ist die? - Es ist zu befürchten, dass die SPCDUCSCU versagt und eine Partei gewinnt, die eigentlich nicht mehr gewinnen dürfte.
2.
Wilhelm Entenmann schrieb am 04. Januar 2008 um 07:55
@1. anaximander:
Ich habe diese Meldung über die Hetzjagd auf Deutsche gestern zufällig aufgegriffen und nur diese Quelle sowie eine kurze Notiz in Welt Online gefunden.
Wir erinnern uns an dieser Stelle an das damalige, unmittelbare Medienspektakel nach der so genannten “Hetzjagd von Mügeln” - ein Spektakel, das im Fall der “Hetzjagd von Seevetal” entfallen ist.
Deutsche sind immer (rassistische) Täter, nie aber Opfer von rassistischen Tätern mit Migrationsuntergrund - so meine vergleichende Wahrnehmung dieser Vorfälle.
Man kann natürlich auch sagen, daß in Seevetal kein Rassismus vorgelegen habe - dann wären die Motive von Mügeln nochmals zu prüfen:
“Herr Broder, bitte übernehmen!” lach
Kurz, ich hab’s satt!
Die meisten Medien lügen, beschönigen oder schweigen und die etablierten Parteien sind keine Option.
Über den linken Pöbelhaufen und die rebellischen Bürgerkinder braucht man nicht zu reden.
SPD ist migrantiv unterwandert und die CDU/CSU sowie FDP lassen sich durch die Lobbyisten der Wirtschaft lenken.
Wer aus diesem deutschfeindlichen politischen Einheitsbrei ausschert, der wird sofort als Nazi gebrandmarkt bzw. bei der NPD und den rechtsextremen Schlägertrupps verortet.
Aber, es bilden sich derzeit Alternativen, welche durchaus wählbar sind.
Leider sind diese zersplittert, es fehlt eine Integrationsfigur, wie z.B. Blocher in der Schweiz.
Auch sind die bürgerlichen Kräfte Opfer ihres eigenen Anstandes, denn ein braver Bürger demonstriert nicht auf der Straße oder bekundet sonst seine Meinung.
Sollte die NPD, welche ich persönlich nicht als Alternative sehe, zukünftig auch im Westen gewinnen, so dürfen sich die etablierten Parteien diesen “Erfolg” an die eigenen Fahnen heften.
Wer die Meinungen, Wünsche und Ängste der Bevölkerung nicht ernst nimmt (vom Mindestlohn abgesehen), dabei alle anderen demokratischen Parteien und Gruppierungen unterdrückt, der braucht sich nicht zu wundern, wenn die Leute der NPD ihre Stimme geben werden.
3.
Nobbi schrieb am 05. Januar 2008 um 14:50
Interessant ist, was die “Offiziellen” dazu sagen, Zitat Hamburger Abendblatt :
> > Schnell drängte sich der Vergleich zu der U-Bahn-Schlägerei von München auf, bei der ein Rentner von einem Griechen und einem Türken als “Scheiß Deutscher” beschimpft und fast zu Tode getreten wurde. Die Polizei in Harburg hat bislang allerdings keine Erkenntnisse, dass Daniel L. (23) und Matthias N. (27) aus ähnlichen Motiven zu Gewaltopfern wurden.
“Es sind dort offenbar Leute aufeinander getroffen, die sich gegenseitig nicht riechen konnten”, so Polizeisprecher Matthias Rose. “Schlägereien sind in der Silvesternacht leider Gottes an der Tagesordnung.” Offenbar war Alkohol im Spiel.
4.
Wilhelm Entenmann schrieb am 06. Januar 2008 um 16:56
@3. Nobbi:
Danke für den Hinweis, hier der Link auf den Artikel im Hamburger Abendblatt.
Man ärgert sich inzwischen tatsächlich mehr über die Medien bzw. den Staat, wie beide mit solchen “Vorfällen” umgehen bzw. diese der Bevölkerung zu verkaufen suchen.