18. Januar 2008

Nokia-Dorf in Rumänien: Jucu bei Cluj in Siebenbürgen und die EU

Nokia-Dorf wird der rumänische Ort Jucu bei der Stadt Cluj in Siebenbürgen in Rumänien nach der Schließung vom Nokia-Werk in Bochum genannt. Jucu feiert Standort von Nokia Handy-Werk als Sieg beim EU-Poker um Förderprogramme, Subventionen und Arbeitsplätze, welche das Lebensniveau in der EU per Gesetz angleichen sollen. EU-Gesetz und Vampir könnten neues Nokia-Werk stoppen!

Die EU-Bürger im bäuerlichen Dorf Jucu bei Cluj (Klausenburg) in Siebenbürgen in Rumänien sind derzeit vor Freude total aus dem Hüttchen: Nokia aus dem PISA Top-Land Finnland kommt in den Wald hinter den sieben Bergen der Karparten und bringt auf dem Rentierschlitten das Nokia Handy-Werk aus Bochum mit.
In Transsilvanien möchte Nokia fortan seine qualitativ hochwertigen Handys produzieren, nachdem die Subventionen in Deutschland ausgesaugt sind. Das schafft qualifizierte Arbeitsplätze in einem Gebiet, welches bislang eher in den PISA Hinterwald Einzug hielt. Aber dieser EU-Gleichstellung Deal könnte noch platzen.

Der Fluch der Kleinen Hufeisennase

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Nokia Boykott: Klaus Goll Chef von Nokia-Deutschland spricht

Der Chef von Nokia-Deutschland, Klaus Goll, sagt in der Bild-Zeitung über einen Boykott von Nokia durch die deutschen Verbraucher:

“Eine Werksschließung sorgt generell für große Aufruhr und Unverständnis bei unseren Kunden. Der Versuch, die Marke Nokia zu boykottieren, ist aber für mich nicht nachvollziehbar. Er ist sogar schädlich, weil damit weitere Arbeitsplätze gefährdet werden können.”

Angst um den eigenen Job oder aber eine Drohung aus der Chefetage?

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