Kinderbuch mit Ferkel droht Verbot: Rettet das kleine Ferkel!
Ferkelbuch “Wo bitte geht’s zu Gott” von Michael Schmidt-Salomon und Helge Nyncke wegen Kritik an Religion von Verbot bedroht. Unterschriftenaktion als Protest gegen die Indizierung des Kinderbuchs “Wo bitte geht’s zu Gott? fragte das kleine Ferkel” gestartet.
“Wo bitte geht’s zu Gott? fragte das kleine Ferkel”, weshalb es verboten, vom deutschen Bundesfamilienministerium auf den Index gesetzt werden soll, da dessen Kritik an Religion, also den drei Weltreligionen Islam, Judentum und Christentum, eben diese beleidigen würde.
Rettet das kleine Ferkel! Rettet die Meinungsfreiheit
Wir bitten unsere Zuschauer sich über diesen unglaublichen Fall von versuchter Zensur und weiterer Einschränkung der Meinungsfreiheit hier zu informieren und sich danach am Protest gegen diesen Akt von Meinungsdiktatur hier zu beteiligen.
Danke!
Zur Homepage des kleinen Ferkels…
Weitere Infos bei Side Effects hier und hier.
Mannheim, den 31.01.2008, 01:30 Uhr.

Am 31. Januar 2008 um 11:05 Uhr
Bei so viel Blödheit von Politikern und deren Sachverständigen, bedarf selbst ein nicht sehr intelligentes Buch wie das mit dem Ferkel, der Rettung.
Vor allem aber, müssen wir die Aktion der Giordano-Stiftung unterstützen, sonst machen wir immer mehr Abstriche an der Meinungsfreiheit, zugunsten des Totalitarismus, den Staatsbeamte nur zu gerne ausüben.
Am 31. Januar 2008 um 16:10 Uhr
Abartig!
Was mich hier am meißten schockt ist, dass sich anscheinend keine Vertreter muslimischer Verbände mehr einmischen müssen, damit es zur Zensur kommt. Wir wissen schon von ganz allein was wir zu tun haben. Tja, wenn der Stein erstmal ins Rollen kommt…
Am 31. Januar 2008 um 16:44 Uhr
@1. anaximander:
Der Alibri-Verlag, in welchem das Ferkel-Buch erscheint, ist mir erst vor kurzem bekannt geworden, guckst Du hier (Link), aber genau lesen.
George Orwells “1984″ habe ich vor dem Jahr 1984 ernst und in den Jahren danach nur noch belächelt.
Inzwischen glaube ich, daß ich es mal wieder lesen und ernst nehmen sollte.
—
@2. circuscat:
Das ist auch einer meiner ersten Gedanken gewesen, sie brauchen noch nicht einmal mehr zu drohen oder zu demonstrieren. Daß man dabei auch noch den Vorwurf des Antisemitismus gegenüber dem Buch verwendet, um ein Verbot zu rechtfertigen, …unglaublich.
Die gleiche vorauseilnde Unterwerfung läßt sich derzeit auch im Vorfeld von Geert Wilders Film beobachten.
Am 31. Januar 2008 um 16:57 Uhr
In der TAZ findet sich ein wie mir scheint differenzierter Artikel dazu:
Religionskritik verbieten (Link)
Ein Zitat, was mir daraus am besten gefällt:
“Es ist eine dümmliche Religionskritik, aber wenn wir Dummheit bestrafen wollten, säße die halbe Republik im Knast.”
8)
Am 31. Januar 2008 um 17:16 Uhr
@4. Falk:
Oh je, die TAZ und Religion, mit welcher das linke Blättle inzwischen voll Probleme hatte.
Als linkes Blatt schon immer gegen die christliche Kirche eingestellt, dabei schweigend bis hämisch bei Kritik gegenüber dem Christentum, hat nun ein dickes Problem, wenn Kritik am Islam geübt wird und die TAZ sich zugleich zum Fürsprecher von Migranten macht. Da ist dann plötzlich von Verletzung religiöser Gefühle die Rede oder aber man hält sich in Artikeln auffällig zurück, d.h. neutral bedeckt.
Am 31. Januar 2008 um 17:44 Uhr
@Falk - ausgerechnet die taz und differenziert
Hier ein Zitat Christliche Kirchen und der Zentralrat der Muslime sind für die Indizierung - exakt das, was wir alle erwartet haben….
Am 31. Januar 2008 um 17:48 Uhr
Nachtrag an Falk in einem Punkt hat der Autor von taz Recht: es ist kein sehr intelligentes Buch. Imho ist es ein Buch für Erwachsene, die ihre Kinder von ihrem atheistischen Glauben überzeugen wollen
@Schoggo - ich bin ihm gefolgt, dem Link und habe genau gelesen, ohne den Links zu folgen. Das tu ich noch, um herauszufinden, was exakt du meinst. OT, habe zu wenig geschlafen, bin langsam von Begriff heute Abend.
Am 31. Januar 2008 um 21:35 Uhr
Ich habe auch nie behauptet, dass TAZ-Artikel immer eine differenzierte Betrachtung beinhalten
Es zeigt sich nur immer wieder, dass man sich nicht bei nur einem Medium als Informations- und Argumentationsgrundlage aufhalten sollte
Ich finde es jedenfalls nicht unbedingt so toll, wenn ein qualitativ wirklich nicht so gutes Buch aufgrund der Indizierung jetzt zum Verkaufsschlager wird.
Am 31. Januar 2008 um 22:15 Uhr
Das allerdings finde ich auch - und das habe ich in meinem Blog auch geschrieben. Die Bundesregierung lässt ein Buch auf den Index setzen und macht damit einen Ladenhüter zum Bestseller. Lachhaft. Die Regierung, meine ich.
Am 1. Februar 2008 um 00:41 Uhr
@9. anaximander:
Meinetwegen könnte es sich bei dem Buch um den Titel “Der Tag, als die Maikäfer rückwarts flogen” handeln - mir geht’s um Prinzip.
Wer schützt eigentlich mich, als Agnostiker und somit einen Ungläubigen, vor den religiösen Verunglimpfungen meiner Person durch den Koran?
@8. Falk:
Ja, immer mehrere Quellen, das ist korrekt.
Nur bei der TAZ fasziniert mich das Dilemma, in welchem sich diese Zeitung meiner Meinung nach zunehmend befindet, wenn es um Migration und Religion geht.
Am 1. Februar 2008 um 01:55 Uhr
[…] Abschließen möchte ich diese kleine Presseschau mit Voltaire - ein besseres Schlusswort fällt mir zu diesem erbärmlichen Bild der Presse nicht ein. Ich verachte Ihre Meinung, aber ich gäbe mein Leben dafür, dass Sie sie sagen dürfen2 Links zum Thema aus der Welt der Blogs (ohne Anspruch auf Vollständigkeit oder Ausgewogenheit): Kinderbuch mit Ferkel droht Verbot: Rettet das kleine Ferkel! Antisemitisch oder nur völlig daneben? Ein atheistisches Kinderbuch soll antisemitisch sein Die Sau zeigt nicht genug Ehrfurcht vor den Göttern! Rettet das Ferkel! Ursula von der Leyen auf den Scheiterhaufen! Kleines Ferkel in Not Religionskritik - Das kleine, gottlose Ferkelchen… “Anschlag auf die Meinungsfreiheit” Indizéieren!? “Ministery of Truth and Family” Ärger um ein kleines Ferkel Lieber Gott, fragte das kleine Schweinchen… “Wo bitte geht’s zu Gott? fragte das kleine Ferkel” Wo bitte geht’s zu Gott – Zensurversuch des Familienministeriums Zensur: Wo bitte geht`s zu Gott?, fragte das kleine Ferkel Diverse - Das kleine Ferkelchen Zensur aus ästhetischen Gründen? 1 Von Englisch und Mathefan - alle meine Rezensionen ansehen Das Buch soll angeblich in Kürze indiziert werden, weil es zum Rassenhass aufruft. Der Antrag soll gestellt worden sein. Ich persönlich halte nichts von Verboten, aber auch nichts vom Buch. In dem Buch werden Christen und Juden als Dummköpfe hingestellt. Wäre in der DDR sich ein Renner gewesen. […]
Am 1. Februar 2008 um 15:42 Uhr
Ich sehe schon, hier werden echt heiße Eisen angefasst. Ich hoffe, die Herren Islamvernichter werden nicht übermütig und beschäftigen sich plötzlich mit Dingen über dem Niveau von Kinderbüchern. Nicht zu hoch hinaus, am Ende merkt noch einer, daß euer Horizont bei Kinderbüchern zu Ende ist.
Äußerst hochachtungsvoll
HinRichter
Am 1. Februar 2008 um 16:04 Uhr
O, der Ihre reicht nicht mal bis zum Kinderbuch, verehrter Herr, in Ihren Augen sind die Wähler unmündig und der Rest der Menschheit blöd. Hätten Sie je ein Kinderbuch gelesen, sähe Ihre Welt auch anders aus…
Am 2. Februar 2008 um 21:35 Uhr
Tja, kaum geht es an deren Pfründe, schon stehen die Märchen-Mermarkter aller Kulte Seite an Seite um die Vernunft mundtot zu machen.
Und natürlich ist unserere Bundesfamilienministerin mit von der Verdummungs-Partie.
Am 4. Februar 2008 um 12:13 Uhr
@anaximander
Bei der Betrachtung der hier stattfindenden Weltrettungsversuche, bleibt wohl als einzige Schlussfolgerung die Unmündigkeit der Wähler und und die Blödheit der Menschheit. Glücklicherweise gibt es auch Gegenbeispiele, die eine akute Ausrottung der Menschheit wegen Unwürdigkeit bisher als hybris erscheinen lassen.
Am 11. Februar 2008 um 21:31 Uhr
Bitte bei Direkt-zur-Kanzlerin FÜR das Kleine Ferkel abstimmen. Man findet es per googeln “Verbot eines aufklärerischen Kinderbuches”.
Gruß cyracus