Islam-Partei: LNÖ bei Landtagswahl Niederösterreich
Mit der “Liste für unser Niederösterreich” (LNÖ) tritt in Österreich erstmals eine türkisch-stämmige Migranten-Vereinigung als Islam-Partei bei Wahlen an. Spitzenkandidat Seyfi Öztürk will den Bau von Moscheen fördern und die Damen der LNÖ traten bei der Kandidaten-Präsentation in St. Pölten demonstrativ mit Kopftuch als religiöses Symbol an.
Bei der anstehenden Landtagswahl in Niederösterreich will erstmals die “Liste für unser Niederösterreich” (LNÖ) als Islam-Partei in sieben Wahlkreisen kandidieren. Immerhin bietet ein Wählerpotential von 50.000 Muslimen die Chance zur Überwindung der Vier-Prozent-Hürde (1), um dann für “Dialog, Versöhnung, Einigkeit und Frieden, Gleichheit, Gerechtigkeit, gerechte Verteilung und aufrichtige Hilfsbereitschaft sowie für interkulturelle Vielfalt und Konsens” (2) Politik machen zu können. Zwangs-Deutschkurse werden von der LNÖ abgelehnt, dafür aber Minarette für Moscheen gefordert.
Für unser Niederösterreich




