Obama ein Schwulen-Hasser?
Barack Obama hasse Schwule und diskriminiere Homosexuelle, da er nicht auf ein Foto mit Gavin Newsom, dem Bürgermeister von San Francisco wollte, so der Vorwurf gegen Obama. Der ehemalige Bürgermeister Willie Brown erklärt ein Missverständnis, aber Missverständnisse zwischen Barack Obama und der Gay-Community hat es schon früher gegeben.
Barack Obama verweigerte bei einer Wahlkampfveranstaltung 2004 in Illinois ein gemeinsames Foto mit Gavin Newsom, der als homosexueller Bürgermeister von San Franciso damals gerade die Homo-Ehe in seiner Stadt erlaubt hatte.
Der ehemalige Bürgermeister von San Francisco, Willie Brown, welcher die Wahlkampfveranstaltung für das Amt als US-Senator des Staates Illinois zu Gunsten von Barack Obama organisiert hatte, gab die Verweigerung des Kandidaten um das Amt des US-Präsidenten, Senator Barack Obama, nun bekannt.
Obama der Schlawiner: A La La La Long
Obama: Keine Berührungsängste mit Schwulen
Obwohl der Demokrat Gavin Newsom bereits vor einem Jahr indirekt über die Verweigerung von Barack Obama berichtet hatte (”Einer der Kandidaten, die sich um die Präsidentschaftskandidatur bewerben wollen, lässt sich nicht mit mir fotografieren.” “Diese Person will nicht mal im selben Raum sein wie ich.”, 1), wurde der Fall erst jetzt richtig warm gekocht.
Tatsächlich wollte sich Barack Obma nicht mit Gavin Newsom fotografieren lassen, allerdings nicht, weil er Berührungsängste mit Schwulen hätte. Immerhin lasse sich Obama ständig mit Schwulen fotografieren, wie dies Steve Hildebrand, der derzeitige Wahlkampfleiter von Barack Obama, eindringlich versichert.
Not Long Dong Silver

Bild (2, 3): Kampfkuschler Walther gemeinsam in einem Raum mit Barack Obama.
Der Wahlkampftaktiker: Den Arsch nur am richtigen Ort hinhalten
2004 sorgte Gavin Newsom mit der Homo-Ehe in San Francisco für hitzige Debatten in den USA. Ein gemeinsames Bild mit Newcom hätte dem damaligen Kandidaten Barack Obama im konservativen Illinois in der Wählergunst schwer geschadet und dabei den Republikanern zugearbeitet.
Die Verweigerung eines gemeinsamen Bildes mit Newsom ist also aus politischen Gründen, jedoch nicht aus persönlicher Abneigung gegen Schwule erfolgt.
Gavin Newsom, welcher inzwischen Hillary Clinton unterstützt, ist über Barack Obama stinkesauer, hat er doch “für diese Person” schon zwei Spendendinner organisiert und überhaupt halte dieser in der Schwulen-Metropole San Francisco gerne die Hand auf. (4)
Oral ins Oval Office: Immer so durchschlewinskiert
In den USA mit dessen vielen Minderheiten ist es schon ziemlich verzwickt, wenn man dort mit festen Prinzipien und nicht mit kalkulierten mündlichen Versprechungen eine Wahl gewinnen möchte.
Hier eine Minderheit, die im einen Moment Stimmen und Geld verspricht, welche aber im nächsten Moment zur Belastung gegenüber den Anliegen der Wähler anderer Minderheiten gerät.
So stoßen z.B. Versprechungen für Schwule im nächsten Moment den Vertretern von fundamentalistischen Christen auf, und umgekehrt. Wahrlich kein leichter Blowjob für Barack Obama, wie er dies bei Protesten der Homo-Aktivisten gegen eine Wahlkampfveranstaltung mit dem Gospel-Sänger Donnie McClurkin, einer Ikone der Ex-Gay-Bewegung (5), bereits zu spüren bekam.
Anmerkung
Long Dong Silver aka Long John Ding Dong hatte 17.72 inches zu bieten. Eine weitere Minderheit, welche es als Wähler und Spender zu entdecken gilt, und nicht den Lewinskys alleine überlassen werden sollte.
Quellen:
1 - Queer - Obama: Kein Foto mit Gavin Newsom
2 - Wikipedia-Bilder - Obama at UNLV Health care forum by n.n.
3 - Kneller Animierte Gifs: Gay
4 - networld - Ist Obama tatsächlich ein Schwulenhasser?
5 - Queer - Homo-Aktivisten gegen Barack Obama
Mannheim, den 11.02.2008, 12:24 Uhr.
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7 Kommentare
1.
DDH schrieb am 11. Februar 2008 um 15:39
Das sind Latrinenparolen. Die Falken in Washington streuen solche “Schwulenfeindlichkeitsgerüchte” gezielt gegen alle Kandidaten aus, die im Verdacht stehen, eine weniger militaristische und intervetnionistische Außenpolitik anzustreben, so auch gegen Ron Paul.
Obama ist der schwulenfreundlichste Kandidat von den drei Favoriten!!!
2.
Wilhelm Entenmann schrieb am 11. Februar 2008 um 15:49
@1. DDH:
Obama ist der schwulenfreundlichste Kandidat von den drei Favoriten!!!
Dies möchte ich nicht in Zweifel stellen und gehe auch davon aus, daß das Verhalten von Obama eher aus taktischen Gründen erfolgte.
Aber genau diess Taktieren, dieses “allen Gruppen recht machen wollen”, um den größt möglichen Vorteil für sich zu gewinnen, dies bereitet mir Sorge, wenn ich mir vorstelle, daß solch ein Mann Präsident werden soll.
Ich hatte hierzu extra oben verlinkt:
“5 - Queer - Homo-Aktivisten gegen Barack Obama”, hier (Link).
Obmama will mit Hilfe des Sängers Donnie McClurkin (ein Mitglied der Ex-Gay-Bewegung und angeblich durch das Christentum von seiner Homosexualität geheilt) die Stimmen der evangelikalen Schwarzen gewinnen und bekommt dabei aber prompt wieder Ärger mit Homo-Aktivisten.
Darum geht es mir, um die Beliebigkeit von Obama in seinem Verhalten.
3.
Sergej schrieb am 11. Februar 2008 um 19:44
Barack Obama bekommt sehr viel Unterstützung aus der gay community - sicher nicht ohne Grund:
LA Weekly - News - Obama’s Gay Gold Mine (Link)
GayCityNews - ENDORSEMENT: What We Can Do For Our Country (Link)
LGBT for Obama: Openly Gay L.A. Councilmember Endorses Obama (Link)
Aber die Clintons sind sich für nichts zu schade.
4.
Wilhelm Entenmann schrieb am 12. Februar 2008 um 09:21
@3. Sergej:
Nochmal:
Es geht nicht darum, ob Obama etwas gegen Schwule hat oder nicht.
Es geht darum, daß Obama sich allen möglichen Minderheiten anbietet, dabei Minderheiten, welche einander selbst nicht mögen, wie die Homo-Aktivisten vs. evangelikale Schwarze und Ex-Gay-Bewegung.
Obama bietet sich allen an, verleugnet dabei jeweils eine der Gruppen.
…die Clintons sind dabei auch kein Stück besser.
Überhaupt sollte man die Finger von den Demokraten Obama und Clinton lassen.
5.
Dominik Hennig: Ist Obama der "linkeste" US-Senator? schrieb am 18. Februar 2008 um 23:23
[…] Angesichts der kursierenden und von interessierten Kreisen ausgestreuten Behauptungen, Barack Obama, dessen zweiter Vorname Hussein lautet, sei ein muslimischer Apostat, ein in der Wolle gefärbter Marxist, eine heimlich schwule Klemmschwester oder ein notorischer Schwulenhasser (je nach adressierter Zielgruppe) ist die ideologische Fehletikettierung “most liberal” ja noch geradezu harmlos. […]
6.
Obama: Krieg in Afghanistan braucht Deutsche - Schoggo-TV schrieb am 29. Februar 2008 um 20:33
[…] Barack Obama, als Zauberer Osama Rumburak der Liebling der deutschen Linken im Rennen um die US-amerikanische Präsidentschaft, dabei Everybody’s Darling (nur echt mit Turban!), outete sich jetzt auch noch als knallharter Kriegstreiber. Von den Europäern forderte Barack Obama, seines Zeichens Meister der Beliebigkeit und Anbiederei, nicht nur mehr Engagement im Krieg gegen die Taliban in Afghanistan, sondern dabei auch die Aufhebung mancher Beschränkungen, mit welchen sich die Verbündeten der USA um die Drecksarbeit im Süden von Afghanistan drücken (z.B. die Sozialarbeit der deutschen Bundeswehr in Nordafghanistan). […]
7.
Gay 4 Obama - Schoggo-TV schrieb am 04. Mai 2008 um 17:13
[…] Schoggo-TV wünscht viel Spass, denn Barack Obama ist mit seinen, alle Menschen bedienenden Versprechungen schon ein echter
Queer…Querkopf. […]