Cannabis-Plantage in Wohnung und Zimmer bald legal?
In Deutschland boomen Cannabis-Plantagen mit Hanf-Pflanzen im Wohnzimmer, im Keller, auf dem Dachboden oder im Gewächshaus bzw. Glashaus in Hof oder Garten. Deutsche Kiffer setzen auf den illegalen Anbau von Marihuana, der Haschisch-Schmuggel sinkt und die Polizei ist in Deutschland im Razzia-Rausch. Die Freunde von Maria Johanna, welche die Legalisierung von Cannabis und Marihuana fordern, könnten nun höchst legislative Unterstützung bekommen.
In Deutschland tobt derzeit ein erbarmungsloser Buschkrieg zwischen Kiffern und den Drogen-Fahndern der deutschen Polizei, welche fast täglich eine illegale Cannabis-Plantage in einer Wohnung oder in einem getarnten Gewächshaus im Hinterhof entdeckt und, zur Wehklage der Freunde von Maria Johanna, einer unsachgemäßen “Abbrennung” zukommen läßt.
Nach der sensationellen Entdeckung eines israelischen Psychologen könnte nun bald mit den Razzien in Cannabis-Plantagen in Deutschland Schluß sein und der Buschkrieg gegen das Kraut per Gesetz für beendet erklärt werden.
Das erste Gebot könnte da aber lauten: “Du sollst kiffen!”
Moses ein kiffender Drogist?
Benny Shanon vom psychologischen Institut der Hebrew Hebrew University in Jerusalem behauptet in der philosophischen Fachzeitschrift “Time and Mind”, daß Moses unter Drogen gestanden habe, als dieser von Gott (alternativ: Jehova oder Allah) die Zehn Gebote empfangen hat.
Moses: “I man a de Minister of the Herb.”

Bild: Das einzige Gebot: “Legalize Marijuana!”
Legalize marijuana: So there’ll be no more police brutality
Alle zehn Gebote, welche für Judentum, Christentum und Islam die Basis des Glaubens bilden (sollen) und auch die Inspiration für so manche staatliche Gesetze darstellen, nur die Halluzination eines bekifften jüdischen Propheten?
Sind nun alle zehn Gebote von Gott, der damals Jehova hieß und später zu Allah umhallizuniert worden ist, nun ungültig, ja, gab es überhaupt jemals irgendwelche göttliche Gesetze?
Legalize marijuana: It can build up your failing economy
Schoggo-TV meint, daß es nur das Gebot “Legalize Marijuana!” gewesen sein kann, welches Gott (alternativ: Jehova oder Allah) seinem Propheten Moses auf dem Berg am Sinai verkündet hat.
“Legalize Marijuana!”, ein göttliches Gebot, welches auch der der deutschen Wirtschaft zu neuer Blüte verhelfen könnte.
And now ladies and gentlemen,…
the unforgotten incredible Mr. Peter Tosh and his “Bush Doctor”, Video hier.
(Das Video wird nur kurz durch weißen Rauch unterbrochen, also dranbleiben!)
Quellen und Hintergrund:
Benny Shanon - Department of Psychology The Hebrew University
Benny Shanon - Wasiwaska, Centre for the Study of Psychointegrator Plants
Spiegel Online - Cannabis-Plantagen boomen in Deutschland
stern.de - Moses stand unter Drogen
Wikipedia - Zehn Gebote
Wikipedia-Bilder - Moses mit den Gesetzestafeln (Rembrandt van Rijn )
Mannheim, den 06.03.2008, 13:51 Uhr.
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28 Kommentare
1.
anaximander schrieb am 06. März 2008 um 16:25
Ich seh nicht ein, warum man Cannabis nicht für das nutzt, wozu es gut ist.
2.
Wilhelm Entenmann schrieb am 06. März 2008 um 16:35
@1. anaximander:
…weil’s als Mittel bei der Behandlung von “Aids, Asthma bronchiale, Epilepsie, Glaukom, Krebs (Nebenwirkungen der Chemotherapie), Migräne, Multipler Sklerose, Morbus Crohn, Atopisches Ekzem, Schmerzzustände, Spastiken und Tourette-Syndrom” (Quelle, Link) wohl zu billig wäre und den Markt versauen würde?
Allerdings halte ich den freien Anbau von Arzneimitteln für und durch jederman/frau für bedenklich, weil gefährlich.
3.
Eichbaum schrieb am 06. März 2008 um 16:53
Der Eigenanbau hat auch eine politische Dimension. Alles, was nicht aus arabischen Ländern importiert wird, mindert die dortigen Geldmittel zur Terrorfinanzierung. Deswegen halte ich auch die Förderung alternativer Energien in Deutschland für immens wichtig. Jede hier im Lande produzierte Kilowattstunde erspart uns den Import arabischen Öls.
4.
Wilhelm Entenmann schrieb am 06. März 2008 um 17:03
@3. Eichbaum:
Ops, Roter Libanese, Brauner Marokanner, Grüner Türke oder Schwarzer Afghane sind mir zwar alle noch von Begriff, aber bislang dachte ich, daß das Geld für den islamischen Terror überwiegend bis ausschließlich mit Opium gemacht werden würde.
5.
anaximander schrieb am 06. März 2008 um 17:24
@Schoggo Sollte die Pharma die Herrschaft über Cannabis übernehmen und Cannabis-Produkte erzeugen, wird es wirklich gefährlich. Es wäre weitaus gescheiter, man überliesse Cannabis Naturheilern und Homöopathen. Die verstehen etwas davon und sorgen dafür, dass ein altes Heilmittel Heilmittel bleibt - und nicht, dass die Patienten an gefährlichen Mischungen und Nebenwirkungen sterben.
6.
Falk schrieb am 07. März 2008 um 00:33
“Es wäre weitaus gescheiter, man überliesse Cannabis Naturheilern und Homöopathen.”
Damit diese Leute auf einmal etwas Wirksames in den Händen halten? Das halte ich auch nicht unbedingt für eine gute Idee
7.
hans schrieb am 07. März 2008 um 10:27
Hi leute,
Hanf sollte legalesiert werden.
Danke
PS.: weil es eine naturpflanze ist und ich damit niemanden verletzte
8.
Wilhelm Entenmann schrieb am 07. März 2008 um 12:26
@6. Falk:
Weil’s irgendwie, dabei doppelt paßt:
Placebo-Effekt: Großes Vertrauen in teure Tabletten
Quelle: stern.de (Link).
Ich bin schon immer der Meinung gewesen, daß der Placebo ein sozialpsychologischer Effekt ist.
Ähnliches hat man auch schon mit angeblichen Alcopops erzielen können: Fruchtsäfte, von denen man den Versuchspersonen sagte, daß diese Alcopops seien und die Versuchspersonen dann danach ein betrunkenes Verhalten an den Tag legten und sich selbst als betrunken beschrieben.
Rausch könnte so billig, dabei völlig ungefährlich sein.
Man muß nur dran glauben bzw. für die Gesellschaft eine sichtbare Rechtfertigung (Alcopops) für das enthemmte parat haben.
—
@7. hans:
Was, Hanf, eine Naturpflanze, die niemanden verletzt?
Die Henkerstricke sind aus Hanf!
9.
Wilhelm Entenmann schrieb am 17. März 2008 um 10:18
ANMERKUNG
Über die unerfreulichen langfristigen Nebenwirkungen von Cannabis bei den Konsumenten und den möglichen Risiken für uns alle:
Der Mörder war ein 17-jähriger Früh-Kiffer, den das Cannabis psychotisch und zu einer Gefahr für uns alle werden ließ.
Mehr im oben verlinkten Artikel.
10.
Ciro schrieb am 01. Januar 2009 um 18:45
Ich rauche schon seit über 10 Jahre Cannabis und ich muss sagen mir geht es nicht schlecht, ich rauche ca. 3 bis 5 Joints die Woche manchmal auch weniger und ich muss sagen das es nicht so schlimm ist wie Alkohol! Wie ich bei einigen Freunden gesehen habe die wo Alkohol solange einnehmen wie ich Cannabis und denen geht es heute nicht so gut wie mir! Also ich finde es ist immer eine Frage des Konsums ob einer Abhängig mit Alkohol, Cannabis oder Schockolade wird. Und ich fordere die Politik auf sofort zu Handeln und Cannabis zu legalisieren. Ich bin ein Familienvater von drei Kindern und rauche gern nen Feierabend Joint wenn mir dannach ist, das der Staat mich zum Krimminellen macht verstehe ich überhaupt nicht! Ich bin ein freier Mensch und man zwingt mich Alkohol zu Trinken weil es legal ist? Ich fühle mich in meinen Grundrechten eingeschränkt und das von einem Staat in dem man sich frei entfallten sollte. Die Grünen, SPD sollten mehr tun für uns Cannabiskonsumenten und die FDP als liberale sollten auch liberal zu einer vernünftigen Drogenpolitik stehen! Oder wollt ihr warten bis noch einige Familien zerstört werden weil einer der beiden Elternteile ab und an nen Joint raucht? Und damit die ganze Familie drunter leiden muss! Polizei Hausdurchsuchungen, Zeitungsberichte und das wegen ein paar Gramm Cannabis.( ist das Freiheit?) Ist es das was ich meinen Kindern sagen muss: Wir bringen euch täglich in den Kindergarten/ Schule gehen Arbeiten, euch fehlt es an nichts, aber ich bin ein Krimmineller ich rauche ab und an Cannabis!
!!Mensch Politiker bewegt euch endlich!! Lg
PS: Verbietet doch auch das Leben! Zuviel Zucker/ Schockolade, PC/ Spielsucht, Alkohol, Tabak, Cannabis, Essen im Überfluss ist auch schädlich! Zuviel Sport ist auch schädlich! Also gleich alles verbieten Frau Bätzing das ist doch für unsere Gesundheit! Dürfen wir noch luftschnappen? Lg
11.
Wilhelm Entenmann schrieb am 02. Januar 2009 um 10:00
@10. Ciro
Verbot oder Legalisierung von Cannabis ist eines der wenigen Themen, welche mir “Kopfschmerzen” bereiten.
Zum einen bin ich von der zunehmenden Regulierung des Individuums durch den Staat total angenervt, zum anderen weiss ich als “doppelter Fachmann” (Sozialarbeit UND Psychologie) um die möglichen negativen Wirkungen dieser Stoffe bei bestimmten Personen (nicht jede/r reagiert auf dies Stoffe gleich).
12.
Ciro schrieb am 02. Januar 2009 um 17:15
Genau! Wie Alkohol, Tabak, Zucker, PC, der eine verträgt es besser wie der andere und der eine übertreibt es mehr wie der andere deswegen sind Verbote nicht gut, sonst weren wir schon ausgestorben, weil einige auch Sex schlecht finden! Sollte man dann auch Sex Verbieten? Lg
13.
Wilhelm Entenmann schrieb am 02. Januar 2009 um 17:37
12. Ciro
Sollte man dann auch Sex Verbieten?
…für/bei einigen Leuten schon.
Im Ernst. Es gibt eine Studie, welche zeigt, dass THC nur bei bestimmten Personen (beim Vorliegen einer bestimmen Gehirnphysiologie) Psychosen und bleibende Schädigungen auslösen kann.
Ich habe beruflich solche Leute kennengelernt. Mit einer Tüte fing’s bei denen an und am Ende stand die Klapse (inkl. körperl. Schädigungen), z.T. auch mit Folgen für deren Familie (Kinder!).
Andererseits bin ich Mitte der 80er Jahre auf Jamaika gewesen und konnte bei den Rastas sehen, wie natürlich diese damit umgegangen sind.
Wie gesagt, ich bin in dieser Sache gespalten:
Freiheit des Individuums vs. Schutz des Individuums vor sich selbst
14.
Ciro schrieb am 02. Januar 2009 um 18:28
Und nur weil es einige nicht vertragen (-Cannabis-), sollte der rest bestraft werden weil es verboten ist! Wenn ich sehe oder merke das das zeug z.b. Alkohol/ Cannabis nicht gut tut dann lass ich die finger davon, und wer das nicht kann der ist selbst schuld. Ich brauche da kein Gesetz wo mich schützt und wenn das Gesetzt echt schützen will, dann sollte es Alkohol verbieten bei 42000 Toten im Jahr, Frage ich mich wo ist da die fürsorge für den Bürger?
15.
Ciro schrieb am 02. Januar 2009 um 19:15
Und bei denn 17 Jährigen Messrstecher, wo früh angefangen hat zu kiffen, sage ich: Da ist die Regierung teils mit schuldig, denn auf dem Schwarzmarkt bekommt man fast alles, were es legal und würde man Aufklärung vor Strafverfolgung praktizieren, weren nicht so viele Jugendliche in der Psychiatrie oder würden sich kaputt kiffen.
Cannabis schlechter wie Alkohol? Verbietet sofort Alkohol oder ihr legalisiert sofort Cannabis! Ich bin ein freier Mensch und mache mit mir was ich will! Der Staat fördert Krimminalität, wo etliche Millionen Euro in unötige verfahren gegen konsumenten verschlingt. Dieses Geld ist doch in Bildung, Gesundheit und Aufklärung besser angelegt! Und bei 42000 Toten im Jahr durch Alkohol konsum, frag ich mich welche Droge legal sein sollte Alkohol oder Cannabis mit bis heute noch keinen Toten! Lg
16.
GeistesWelt schrieb am 02. Januar 2009 um 19:34
Hasch ist eine alte religiöse Rauschpflanze. Ich denke aber trotzdem, dass ein kiffender Mose nur in Rasta-Überlieferungen anzutreffen ist.
Nebenher: Worum geht es eigentlich in dem Song “Iron, Lion, Zion”? Kann die Islamkritik daraus Nektar saugen und Bob Marley als einen der ihren interpretieren?
Gegen Selbstanbau ist auch aus meiner Sicht nichts einzuwenden. A) Erfordert es schon einiges an Aufwand und nur wirkliche Freaks, die mit dem Kraut umgehen können würden das machen. B) ist Cannabis jetzt wirklich nicht soo gefährlich. Habe gelesen, dass viele jetzt in die Wälder gehen und psychotrope Pilze sammeln. Die sollen härter sein als Cannabis und Unerfahrene direkt in die Psychose entschweben lassen. Da wär mir wohler, wenn der eine oder andere sich ein paar Gramm Gras legal durch den Kopf ziehen würde.
Jedoch ist Hasch selbst in Holland nicht legal! Der Vertrieb wird bloß unter Auflagen gestellt und nicht strafrechtlich verfolgt. Das selbe gilt auch in Deutschland, wo der Besitz bis zu bestimmten Obergrenzen straffrei ist und die Staatsanwaltschaft auch nicht ermitteln wird. Handel ist in Deutschland jedoch weiterhin verboten.
17.
Wilhelm Entenmann schrieb am 02. Januar 2009 um 20:02
14. & 15. Ciro
Wie bereit angedeutet sitze ich bezüglich Verbot vs Legalisierung von Cannabis zwischen den Stühlen und nehme in der Frage (inzwischen) persönlich eine neutrale Position ein.
Für mich ist eher die psych. Frage relevant, warum (wir) Menschen einen Hang zum Rausch haben und wie man Genuss von (schädigender) Sucht abgrenzen kann.
—
16. GeistesWelt
Die Rastas sehen sich als die wahren Juden, dabei nicht im übertragenen Sinn!
18.
Ciro schrieb am 02. Januar 2009 um 21:43
Der Rausch gehört zum Menschen seit eh und je dazu, aber bei cannabis sitzen viele zwischen den Stühlen, was ist bei Alkohol, wie viele Stühle braucht man da?
Was ist ein Verbot, ich weis noch von meiner Jugend alles was Verboten war, haben wir heimlich gemacht, der Dealer verkauft auch an 10 Jährige wenns sein muss, ist das der sinn der sache? Nein! Ich habe 3 Kinder und ich finde Aufklärung ist das beste für meine Kinder. Wie es mit Sex auch einmal war, da hat ein Mädchen keine Aufklärung im Sexual leben gehabt(Ist ja was schmutziges, ja fern halten, wen im Fernsehen sich 2 geküsst haben gleich wegschalten) dieses Mädchen bekam auch mal ihre Tage, und sie hat geglaubt sie muss jetzt Sterben sie verblutet, bis sie überhaupt mitbekommen hat das es ihre Periode war, dieses Mädchen hat nen psychischen knacks bekommen weil die Aufklärung fehlte. Heute gibt es zum Glück Sexualkunde in der Schule!
19.
Ciro schrieb am 02. Januar 2009 um 21:57
Wenn ein Jugendlicher Sich voll laufen lest mit Alkohol, dann ist er nicht Krimminel ist ja nur Alkohol ist ja legal, und bei 42000 Toten im Jahr kann man auch gemütlich auf einen Stuhl weiterhocken bleiben. Aber wehe der Jugendliche Raucht einen Joint, dan ist der Teufel los, dan braucht man einen ganzen Saal voller Stühle. Legalisiert Cannabis endlich den so wie es jetzt ist ist es gefährlicher als illegal.
20.
Ciro schrieb am 02. Januar 2009 um 22:00
Sorry, Gefährlicher als legal!
21.
Gilbert schrieb am 03. Januar 2009 um 12:38
@Ciro: allmählich nervt dein Herumreiten auf 42.000 Toten. Erst mal sind es offiziell “nur” 16.000, wobei aber sich wohl jeder eine Zahl aus den Fingern saugen darf, wie es gerade passt. Außerdem verkneifen sich die Statistiker peinlichst eine Aussage, nach welchen Kriterien wer wohin in welchem Alter gezählt wird. Da Mortalitätsstudien bekanntlich zwangweise immer bei 100% enden, geht es in den meisten Fällen ohnehin nur darum, welcher Facharztgruppe man den nächsten Toten ind die Statistik mogeln kann.
Wer sich über Drogenmissbrauch bei Jugendlichen, Alkohol und Zigaretten eingeschlossen, aufregt, sollte mal endlich über die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen nachdenken, unter denen die Jugendlichen heute aufwachsen. Es gibt nirgendwo Treffs, wo Jugendlichen unter erträglichen Preisen was an Freizeitmöglichkeiten geboten wird, Sportvereine kümmern sich in der Regel auch nur noch um den Semiprofibereich - Breitensport ist out, und wer eine Jugendgruppe gründet, ist heutzutage automatisch bereits eine Rechtsradikaler, bevor jemand das Programm gelesen hat. Was bleibt denn anderes als “Vorglühen an der Bushalte”?
Freigabe weiterer angeblich harmloser Drogen halte ich jedenfalls für den falschen Weg. Alkohol in Form von Wein und Bier ist seit 5000-6000 Jahren Volksnahrungsmittel und wird(soll) es wohl auch bleiben, über hochprozentige Sorten kann man sicher diskutieren, ebenso wie über Tabak, aber noch mehr sollte nach meiner Meinung noch wesentlich rigoroser vom Markt ferngehalten werden als bisher.
22.
Ciro schrieb am 03. Januar 2009 um 13:54
Deine meinung nervt mich auch, dann sind es halt nur 10 Alkohol Tote ist auch zuviel 10 zuviel, was es bei Cannabis nicht gibt. Und ich und weitere zich Millionen Menschen werden es weiter konsumieren trotz Verbot! Ich lasse mich nicht zwingen Alkohol zu Trinken das verstöst gegen meinen willen/ Grundrechte ( es ist verfassungswiedrig ) und wenn der Staat denkt er könnte mich zwingen Alkohol zu Trinken, dann hat der Staat sich getäuscht, ich habe einen freien willen und entfalte mich wie ich will und nicht wie der Staat es will. Lg
23.
Ciro schrieb am 03. Januar 2009 um 13:59
Schaut euch die Reportage an.
-> Die bekiffte Republik - Volksdroge Haschisch (ARD)
24.
Ciro schrieb am 03. Januar 2009 um 14:03
Oder die:
-> Cannabis vs Alkohol
25.
Gilbert schrieb am 03. Januar 2009 um 15:29
Dann nimm doch dein Zeug. Auf ein paar Durchgeknallte mehr oder weniger kommt es ohnehin nicht mehr an. Aber hör endlich mit deiner Reklame auf oder miete Sendezeit bei Pro7.
26.
Wilhelm Entenmann schrieb am 03. Januar 2009 um 16:04
@18. & 19. Ciro
aber bei cannabis sitzen viele zwischen den Stühlen, was ist bei Alkohol, wie viele Stühle braucht man da?
und bei 42000 Toten im Jahr kann man auch gemütlich auf einen Stuhl weiterhocken bleiben.
Ich habe 10 Jahre mit Alkis und Drogisten gearbeitet, habe Klienten gehabt, die Rasierwasser soffen oder nur noch vor sich hin vegetierten. Einige begleitete ich gar bis zu ihrem Tod.
Da ich nicht kiffe und auch nur, wenn überhaupt, ein Glas Wein die Woche trinke, interessiert mich dies Thema persönlich nun mal nicht (mehr).
Allerdings werde ich hellhörig, wenn ich den Eindruck gewinne, dass jemand nur noch an dies Zeugs denkt, denn dies würde auf Kontrollverlust und Sucht hinweisen.
27.
Gilbert schrieb am 03. Januar 2009 um 17:50
Nur mal als Anmerkung: alkoholische Getränke gehören traditionell zu den Volksnahrungsmitteln, und die allermeisten Leute können mit dem Zeug offenbar sehr gut umgehen. Da unsere heutigen modernsten Errungenschaften in Ländern mit Alkohlkonsum und nicht etwa in den Abstinenzlerkulturen entwickelt wurden, ist der Schädlichkeitsgrad wohl begrenzt (manche behaupten auch, dass Alkohol, im Maßen genossen, selbst in großen Mengen nicht schädlich sei
).
Zigarettenraucher unterliegen da schon einem wesentlich größeren Suchtpotetial. So ziemlich jeder kann problemlos auch über längere Zeiträume auf Alkohol verzichten, aber selbst mäßige Raucher in der Regel nur Stunden auf die nächste Fluppe.
Wie das bei Haschisch & Co. aussieht, entzieht sich meiner persönlichen Erfahrung. Misstrauisch macht mich da auf jeden Fall, dass das Zeug traditionell nur eine Einstiegsdroge in den harten Konsum darstellt. Mag sein, dass Ciro persönlich mit dem Zeug gut klarkommt, aber ich würde das gefühlsmäßig eher als Ausnahme denn als Regelfall beurteilen.
28.
Ciro schrieb am 03. Januar 2009 um 21:16
Ihr habt Recht. Und ich meine Ruhe. Ciao