26. Mai 2008

Film aus Saudi-Arabien gewinnt Goldene Palme

Abdullah Al-Eyaf gewinnt mit Film Cinema 500 km die Goldene Palme in Damman in Saudi-Arabien, in dem sich der Saudi über eine kulturelle Eigenheit von Saudi-Arabien lustig macht. Kein Saudi wird Cinema 500 km in einem Kino in Saudi-Arabien sehen können. Ausschnitte aus Film Cinema 500 km im Video.

Beim ersten offiziellen saudischen Filmfest der staatlich geförderten Dammam Literary Club und der Saudi Society of Arts and Culture, gewann der Regisseur Abdullah Al-Eyaf mit seiner Kurzfilm-Dokumentation aus dem Jahr 2006, dem Film Cinema 500 km, die erste saudische Goldene Palme vor großem Publikum, dabei Männlein und Weiblein sittsam in verschiedene Säale getrennt. Cinema 500 km erzählt die Geschichte eines jungen Saudis, der 500 km von Riad ins Königreich Bahrein fährt, um dort ins Kino zu gehen, jedoch nicht, weil es dort unzensierte Filme geben könnte - in Saudi-Arabien werden Kuss- und Sexszenen sittlich sittsam aus den Filmen geschnitten - nein, der junge Mann hat ein kulturelles Problem.

Kulturelle Eigenheiten: Es gibt kein Bier auf Hawaii…

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DUBAI Lesben und Transvestiten im Visier

Zwei Frauen in Dubai wegen Kuss und Fummelei am Strand zu jeweils einem Monat Gefängnis verurteilt. Prostituierte, Transvestiten, Lesben und wohl auch schwule Gays in Dubai im Visier der konservativen Sexualmoral des Islam.

Einmal Kuss und unsittliche Berührung am Strand von Dubai und schwups, fanden sich zwei Frauen aus Bulgarien und dem Libanon für je einen Monat im Gefängnis wieder und werden nach der Haft des Landes verwiesen werden. Dubai ist ja nun, wie bereits hier -> in Sachen Dubai Boykott berichtet, ein voll scheiss Land, wenn es um Menschenrechte geht, in welchem man nun unter dem Motto “Unsere gesellschaftlichen Werte sind wertvoll (…) lasst sie uns verteidigen” auch zur Großoffensive gegen Transvestiten bläst, ops!

Dubai: Touristen mit Bettwurst unerwünscht

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Genc-Preis an Schramma und Kaplan

Genc-Preis der Türkisch-Deutschen Gesundheitsstiftung TDG Solingen an Kamil Kaplan, Überlebender des Brand von Ludwigshafen, und Fritz Schramma, Kölner Oberbürgermeister und Moscheebau-Untersützer, welcher im Rahmen einer Gedenkveranstaltung an den Brandanschlag von Solingen überreicht wird.

15 Jahre sind seit dem Brandanschlag von Solingen am 29.05.1993, bei dem das Haus der türkischen Familie Genc niederbrannte und fünf türkische Frauen und Mädchen Opfer der Flammen wurden, vergangen, was die Türkisch-Deutsche Gesundheitsstiftung TDG zum Anlass der erstmaligen Verleihung des mit 10.000 Euro dotierten Genc-Preis für Versöhnung nimmt. Neben der Würdigung des Kölner Oberbürgermeister Fritz Schramma (CDU) für dessen Einsatz für die Integration, insbesondere seiner Vermittlung beim Moscheebau zu Köln, wird auch Kamil Kaplan, der beim Hausbrand von Ludwigshafen viele Familienmitglieder verlor - neun türkische Frauen und Mädchen verloren durch den Brand am 03.02.2008 in Ludwigshafen ihr Leben - für seine Worte zur Besonnenheit und Versöhnung mit dem Genc-Preis ausgezeichnet werden. (1, 2)

Rauchzeichen gen Bosporus

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