31. Juli 2008

Snickers-Video mit Mr. T. und Schwule

Snickers-Video mit Mr. T. von A-Team sei schwulenfeindlich und homophob. Werbung für Snickers zeigt Speedwalker mit Wackel-Po und Mr. T. an Snickers-Kanone. Snickers zieht Video-Clip mit Mr. T. nach Protesten von Schwulen-Gruppen zurück. Homo-Gruppen sind wohl heterophob und haben Vorurteile?

Mars Inc. zog nach Protesten von Homo-Gruppen einen Videoclip für den Schokoriegel Snickers zurück, nachdem sich die Human Rights Campaign, eine der größten lesbisch, schwulen, bisexuellen und transgender Organisationen in den USA, darüber beschwert hatte, daß im Film “die Ansicht dargestellt wird, daß Schwule, Lesben, Bi- und Transsexuelle eine Gruppe von zweitklassigen Bürgern sind, gegen die Gewalt nicht nur akzeptabel, sondern lustig ist.” [1, 2, 3]
Unsere Redaktion sieht in dem Werbevideo etwas völlig anderes… .

Schwule Vorurteile oder: Wie immer sieht man das, was man sehen möchte

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26. Juli 2008

Schulfach Glück an Schule in Heidelberg

Schulfach Glück an Willy-Hellpach-Schule in Heidelberg mit Studie überprüft. Schüler mit Schulfach Glück zeigten an Heidelberger Schule von Direktor Ernst Fritz-Schubert laut Ernst Gehmacher bessere Leistungen und Schulfach Glück habe nach Wolfgang Knörzer einen positiven Einfluss auf die Persönlichkeit.

Die Schüler der Willy-Hellpach-Schule in Heidelberg ->hier (Homepage) dürfen sich wohl glücklich schätzen, daß sie einen Direktor wie Ernst Fritz-Schubert haben, denn der Pädagoge führte vor einem Jahr das Schulfach Glück ein, dessen Ziel “die Förderung von persönlicher Zufriedenheit, Selbstsicherheit, Selbstverantwortung und sozialer Verantwortung” sei ->hier (Projektbeschreibung).
Das Schulfach Glück ist nun Gegenstand zweier Studien gewesen, deren Ergebnisse der Wiener OECD-Beauftragte für Sozialforschung, Ernst Gehmacher, und der Heidelberger Professor für Sportpädagogik, Wolfgang Knörzer, auf einem Symposium in Heidelberg vorstellten. Beide Studien finden postive Effekte auf die Leistung und Persönlichkeit der Schüler, welche mit dem Schulfach Glück beglückt wurden ->hier bzw. ->hier (Artikel), eine Schilderung des Unterrichts ->hier. Das Buch “Schulfach Glück: Wie ein neues Fach die Schule verändert” von Ernst Fritz-Schubert wird im August 2008 erscheinen ->hier.
Ob das Schulfach Glück das “Problem” des Kriminologen Christian Pfeiffer ->hier lösen könnte, darf indes bezeifelt werden.
Mannheim, den 26.07.2008, 12:37 Uhr.

Ein Alien in Berlin

Existenz von Aliens und Besuche von Außerirdischen mit UFOs auf der Erde seien der NASA bekannt, würden aber geheim gehalten. Ohne Geheimhaltung besuchte Alien als außerirdischer Retter Berlin und solch Heilsglauben macht selbst aus der “DDR” ein Paradies ohne Diktatoren und Führer.

Passend zum 50. Geburtstag der NASA ->hier behauptet der ehemalige Apollo-Astronaut und Mondbesucher Dr. Edgar Mitchell ->hier, daß Aliens existieren und die Erde besucht hätten, wovon sein ehemaliger Arbeitgeber zwar wisse, was aber von der Regierung der USA verschleiert werden würde ->hier (kurz) und ->hier (lang).
“I want to believe”, passend zum Start von “Akte X: Jenseits der Wahrheit” ->hier bekommt “Das sockenfressende Monster in der Waschmaschine ” ->hier wieder neue Nahrung für die Existenz von Aliens geliefert, welche dank ihrer Technologie zwar sämtliche Punkte im Universum erreichen können, aber zu doof sind, um gegenüber menschlichen Sensoren unerkannt zu bleiben; wobei Dummheit und Aberglaube universelle Angelegenheiten sind, wenn deutsche Schüler in der sogenannten “DDR” ein Paradies ohne Diktatur sehen möchten ->hier und der Obamanie verfallene Deutsche in Berlin den Heilsversprechen eines außerirdischen Führers aus den USA blindlings Glauben schenken mögen: “Yes we can” ->hier.
Falsche Aliens ->hier erkennt man indes daran, daß diese, wie alle Produkte aus Hollywood ->hier (UFO-Video), irgendwann die Rechnung präsentieren ->hier.
Mannheim, den 26.07.2008, 08:30 Uhr.

24. Juli 2008

Grüne Alternative Freiburg

Grüne Stadträte aus Freiburg spalten sich von der Grünen-Fraktion ab und bilden als “Grüne Alternative Freiburg” eine eigene Fraktion im Gemeinderat Freiburg. Kreisverband Freiburg Bündnis 90/Die Grünen möchte den alternativen Grünen nun die Verwendung des Begriffes Grün untersagen lassen.

Im Juni erklärten die Freiburger Grünen-Stadträte Monika Stein und Coinneach McCabe ihren Austritt aus der Fraktion von “Bündnis90/Die Grünen” ->hier (Bericht mit Video) und sitzen nun als Fraktion “Grüne Alternative Freiburg” ->hier (Blog) im Freiburger Gemeinderat ->hier (Sitzverteilung). Nachdem den beiden alternativen Grünen von der Stadtverwaltung Freiburg mit dem grünen Oberbürgermeister Dieter Salomon die Verwendung des Fraktionsnamens “Grüne-Alternative-Liste” untersagt worden sei, überlege nun der Freiburger Kreisverband “Bündnis90/Die Grünen” ->hier (Homepage), welche Möglichkeiten es zur Untersagung der Verwendung des Begriffes “Grün” geben könnte ->hier und ->hier (Kurzberichte).
Ob von der geplanten grünen Untersagung auch die “Fraktionsgemeinschaft Junges Freiburg/Die Grünen” ->hier (Homepage) betroffen sein könnte, wurde nicht gemeldet - irgendwie verliert man selbst bei den vielen Bezeichnungen der scheinbar “offiziellen Grünen” den Überblick. “Menschegrün” und “Bolschegrün”, die Minderheit ist der Mehrheit wohl nicht grün und “Wer querdenkt, wird abgekanzelt”, wie Spiegel Online ->hier (Artikel) treffend über den grünen Umgang mit Abweichlern titelt.
Mannheim, den 24.07.2008, 19:50 Uhr.

Strauß als Bösewicht im Wachsfigurenkabinett?

Franz Josef Strauß als Bösewicht bei Madame Tussauds in Berlin eingruppiert? CSU über eine Schurken-Figur Strauß neben Bösewicht Guillaume empört und Madame Tussads gelassen, die Betrachtung von Strauß als Bösewicht oder Held liege im Betrachterauge. Strauß als früher Held der Blogger gegen den Spiegel!

Das Wachsfiguren-Kabinett Madame Tussads zeigt unter dem Titel “Helden und Bösewichte” Bilder von Franz Josef Strauß und Kanzleramtsspion Günter Guillaume sowie vom Hitler-Attentäter Claus Schenk Graf von Stauffenberg und dem “Roten Baron” Manfred von Richthofen. Neben dem Bild des mutmaßlichen Helden bzw. Bösewicht Strauß ist ein Verweis auf die “Spiegel-Affäre” ->hier zu lesen: “Strauß veranlasste, den Verleger Rudolf Augstein zu verhaften. Dieser wurde daraufhin 103 Tage gefangen gehalten.” ->hier oder ->hier
In Bayern ist die CSU über diese Darstellung von Franz Josef Strauß not amused, sieht darin dessen Gleichstellung mit einem Bösewicht Günter Guillaume. Gelassen nimmt’s Madame Tussads aus England, wenn deren Sprecherin erklärt: “Es liegt im Auge des Betrachters, wer hier ein Bösewicht ist.” ->hier
Der Darstellung von Madame Tussads möchten wir so zustimmen, denn nach dem Schmähartikel von Spiegel über Blogger ->hier, in welchem sich wohl nur dessen Panik vor Bloggern offenbarte ->hier, kann man der Einsperrung von Angehörigen des Spiegels nur Beifall zollen: Franz Josef Strauß ist unser Held!*
Mannheim, den 24.07.2008, 16:35 Uhr | *PS:…schon immer gewesen.

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