15. August 2008

Weiße Amerikaner in Minderheit

Weiße in den USA werden ab 2042 nicht länger Mehrheit der Bevölkerung sein. Schwarze Afro-Amerikaner, Latinos bzw. Hispanics und Asiaten werden durch Geburtenrate und Zuwanderung die Mehrheit der Bevölkerung  der USA bilden und Weiße zur Minderheit machen. Deutsches Asyl für den letzten Cowboy?

Späte Rache der Mohikaner? Laut einer Studie werden ab 2042 die Weißen nicht länger die Mehrheit der Bevölkerung in den USA bilden und ab 2050 gegenüber Hispanics, Schwarzen und Asiaten sogar in der Minderheit sein. Venezuelas Pöbel Hugo Chávez dürfte es freuen zu hören, daß der Anteil der Latinos durch Einwanderung und Geburtenrate auf 30 Prozent wachsen soll. Wann in den USA “Der letzte Cowboy” erwartet werden darf, geht aus der Studie vom US Census Bureau ->hier nicht hervor (deutsch: lang ->hier und kurz ->hier).
Rache ist Blutwurst! Bis 2048 sollen alle US-Amerikaner übergewichtig bis fettleibig sein, besonders afroamerikanische Frauen und Amerikaner mit mexikanischen Wurzeln fallen bereits jetzt gewichtig in die statistische Waagschale ->hier, weshalb sich Menschenrechtler von der “Zunahme” der Hispanics in den USA die baldige Abschaffung der Todesstrafe erhoffen dürfen, wenn dies ->hier Schule machen sollte: Ungezügelte Lustbefriedigung  beim Essen und Sex, sowie ungebremste Zuwanderung bedeuten eben kulturellen Zugewinn!
Von Chingachgook zu Dschingis Khan. Antiamerikanische deutsche Linke werden zum nahenden Verschwinden des weißen Mannes in den USA schadenfroh Grillfeuer entzünden und dabei dem letzten (weißen) Ami hämisch Asyl anbieten, zu Recht, denn so ein zugewanderter Cowboy könnte in Deutschland vielleicht Ordnung unter die wilden türkischen Horden ->hier bringen, da deren ungezügelte Familienclans alles andere, aber keinen kulturellen Zugewinn darstellen.
Mannheim, den 15.08.2008, 09:38 Uhr.

14 Kommentare

1. Gilbert schrieb am 15. August 2008 um 10:04

Zu “Fettleibigkeit” ->hier eine Anmerkung aus der Nachbarschaft.

Zum letzten Teil: “Erdal”, “Serdal” usw. Man könnte meinen, man steht bei Aldi neben der Palette mit Lederreinigern.

2. Wilhelm Entenmann schrieb am 15. August 2008 um 10:11

@1. Gilbert:
“Erdal”, “Serdal” usw. Man könnte meinen, man steht bei Aldi neben der Palette mit Lederreinigern.

Neben “Der letzte Mohikaner” schrieb James Fenimore Cooper auch “Lederstrumpf”. :lol:

Na ja, ein türkischer Wissenschaftler hat ja unlängst behauptet, daß die Indianer von den Türken abstammen, wenn man die Sprachen miteinander vergleicht.

3. GeistesWelt schrieb am 15. August 2008 um 13:52

Ich würde doch lieber von christlichen Latinos majorisiert werden als von muslimischen Turk-Herrenmenschen!

Die amerikanische Gesellschaft ist ja auch multikultureller als die europäische. Es spielt keine Rolle ob man schwarz/gelb/weiß ist, sondern nur, was man kann oder hat. Ich denke das Land hat größere Chancen den Wandel friedlich zu bewältigen als das prämuslimische Europa.

Deshalb werden die US ja auch so von europäischen Planwirtschaflern gehaßt, weil sie selber instinktiv spüren, dass dieses Land die besseren Methoden hat als die ideologische Soße, die in Europa immer wieder hochkocht.

4. Wilhelm Entenmann schrieb am 15. August 2008 um 14:14

@3. GeistesWelt:
Es spielt keine Rolle ob man schwarz/gelb/weiß ist, sondern nur, was man kann oder hat.
Dem stimme ich zu, gebe aber zu bedenken, daß dies Denken durch weiße Siedler und Immigranten geprägt wurde, welche in den USA Freiheit und Chancen suchten.

Ich bin mir nicht sicher, ob dies Denken auch durch Migranten aus Mittel- und Südamerika getragen bzw. mitgebracht wird, kurz, ob dies Denken, das die USA ausmacht, überleben wird.
Und: Können sich die jetzigen Wirtschaftsflüchtlinge überhaupt mit der Geschichte der USA identifizieren?

5. anaximander schrieb am 15. August 2008 um 14:37

Sie werden nicht untergehen, die Weißen; sie werden als Mischlinge auferstehen. Kann auch sein, dass die Schwarzen die neuen Weißen geworden sein werden bis in 40 Jahren

6. Wilhelm Entenmann schrieb am 15. August 2008 um 15:11

@3. GeistesWelt
Ein Nachtrag

Mir fiel gerade noch ein, daß sich durch die Zuwanderer aus Mittel- und Südamerika auch das Verhältnis Protestanten zu Katholiken verändern dürfte… .

@5. anaximander:
sie werden als Mischlinge auferstehen.

“Race of the Future” schaust Du ->hier bzw. als Bild ->hier.

Ich weiß ja inzwischen, daß meine Leidenschaft für South Park nur von wenigen bis niemand geteilt wird. Dennoch möchte ich darauf hinweisen, daß die US-Amerikaner der Zukunft bereits am 28.04.2004 einen Auftritt in der SP-Episode “Goobacks” ->hier hatten:
“CNN explains the future Americans, who are a “hairless, uniform mix of all races” with the same skin color. Their language is also mixed from “all world languages,” sounding guttural.”
…und wie die dann aussehen werden, kann man sich in einem kurzen Video z.B. ->hier ansehen (die eventuelle Werbung zu Beginn bitte ignorieren).

7. GeistesWelt schrieb am 15. August 2008 um 20:46

@Wilhelm: Der Hauptunterschied zwischen den Staaten und Old Europe ist das Wirtschaftssystem. Du hast in Amerika die Chance als Obdachloser irgendwo im Dreck zu landen und dann ist da nichts! Also zieht Amerika nur die Leute an, die prinzipiell selbstständiger leben können. Alle anderen kommen nach Old Europe. Hier scheint es ja momentan als noble Geste Zuwanderer über gut 2 Generationen mit Sozialhilfe durchzufüttern. Aber irgendwann wird das nicht mehr klappen (Demographie) und das System implodiert. Dann wird hier Mord und Totschlag herrschen oder ein autoritäres Regime wird sich etablieren (müssen). Das sehe ich vollkommen unabhängig von der ethnischen Zugehörigkeit.

Sicher ist es eine interessante Frage, ob Katholiken so ein großartiges Land wie die Staaten hätten aufbauen können und vielerorts wird dies verneint. Aber wenn man epochial denkt stellt sich auch die Frage, ob der Katholizismus, wie wir ihn kennen, bestehen bleibt? Gerade zwischen Südamerika und Europa werfen sich innerhalb der Katholiken Gräben auf. Vielleicht werden sie sich dort auch eher freikirchlich organisieren und können so das verkrustete Obrigkeitsdenken überwinden?

8. Gilbert schrieb am 15. August 2008 um 21:47

@7.Geisteswelt: sehe ich genauso. Unsere Politheinis bekommen es ja jetzt schon in Zeiten der florierenden Wirtschaft wie in den letzten 2 Jahren weder hin, den ausufernden Staatshaushalt unter Kontrolle zu bekommen, noch den normalen Leuten genügend Geld für eine Binnenkaufkraft in die Hand zu geben. Der Mittelstand wird derzeit massiv nach unten ausgedünnt, und ich kenne Bänker, die angesichts der Staatsfinanzen eigentlich nur noch die Lösung “massiver Währungsschnitt” sehen. Meine Prognose: um 2015 knallt’s, vermutlich in Richtung Anarchie, denn für was anderes taugen die Roten nicht (deren Erfolg sieht mir schon wie das typische Vorspiel aus), und die Rechten kommen in der kurzen Zeit nicht nach oben.

9. anaximander schrieb am 16. August 2008 um 00:25

Ach Schoggo, das ist die Globalisierung der Rassen: es gibt keine Unterschiede mehr.

10. Wilhelm Entenmann schrieb am 16. August 2008 um 08:40

@7. GeistesWelt:
Der Hauptunterschied zwischen den Staaten und Old Europe ist das Wirtschaftssystem.
Zustimmung! In Europa herrscht “Sicherheit”, in den USA eine “mit Risiko verbundene Chance auf Wachstum”. Das bedingt eine gewisse Selektion der Immigranten bzw. bedingt unterschiedliche Ergebnisse.
Was die USA selbst anbelangt, so bin ich mir jedoch nicht sicher, ob die dortigen Immigranten, welche nun hauptsächlich aus Mexiko stammen, tatsächlich die Chance suchen und dabei ein Risiko eingehen. Ist es nicht so, daß sie nichts verlieren, wenn sie Mexiko verlassen, um in den USA zumindest von Putzjobs leben zu können? Ich ziele auf die Frage, welchen Gewinn sich die USA von so vielen bildungsfernen Immigranten erwarten darf. Suchen diese Immigranten die Chance oder aber flüchten sie vor dem Elend(?) - Flucht vs. Suche ist (motivational) zweierlei.
…das ist jetzt wieder mal ein Thema, das man bei einer Flasche Roten diskutieren müßte. ;-)

Katholiken vs. Protestanten
Dieser Aspekt ist mir nur so nebenbei eingefallen. Ich kenne mich in den (Fein-)Unterschieden dieser beiden Glaubensrichtungen zu wenig aus, als daß ich Aussagen treffen könnte (ist reine Soziologensache). Sicher ist, daß sich diesbezüglich bzw. dadurch etwas ändern dürfte.

@8. Gilbert:
vermutlich in Richtung Anarchie
JA! …und vermutlich deshalb wird vorsorglich die EU als ein, von Roten beherrschter Kontrollapparat ausgebaut. :mrgreen:

@9. anaximander:
das ist die Globalisierung der Rassen
Ja und der Rassismus dürfte durch die Gleichmacherei der Phänotypen verschwinden. Ich möchte das nicht, ich bin heterophil, erfreue mich an der Vielfalt bzw. den Unterschieden bzw. den Gegensätzen.

Es gibt den Satz:
“Life is a Xerox. Just a copy.”
In Zukunft wird es heißen:
“Mankind is a composit. All are equal ones.”

composit = bezogen auf die Technik mit welcher man aus vielen Bildern (2, 4, 8, 16, 32 Bilder) ein Durchschnittsgesicht herstellt, dabei alle individuellen Abweichungen “ausmittelt”.
Das Verschwinden der Vielfalt und der Individualität…ein hoher Preis für die Gleichheit.

11. anaximander schrieb am 16. August 2008 um 13:58

Sie furchtbar, diese Gleichheit, da sind wir uns einig. Argh, dass sämtliche Politiker JA sagen zu ihr und sie willkommen heißen, weil sie die Gleichheit, die der franz Revolution vorangegangen ist, nicht mehr verstehen.

12. Wilhelm Entenmann schrieb am 16. August 2008 um 16:15

@11. anaximander:
weil sie die Gleichheit, die der franz Revolution vorangegangen ist, nicht mehr verstehen.

Ja, sie betreiben Gleichmacherei!
In meinen Augen sind solche Leute die wahren Rassisten und “Diskriminatoren”, da sie die Unterschiede und bunte Vielfalt eliminieren. “Komposit”-Menschen (s.o.) sind dann wahrlich alle gleich…

13. GeistesWelt schrieb am 16. August 2008 um 18:28

@10 Wilhelm: Die Arbeit einer Putzfrau oder neudeutsch Raumpflegerin würde ich niemals als etwas geringes ansehen! :) Die Sache ist doch so. Generation 1: Low-Budget-Jobs und bescheidenes Leben. Generation 2: Hat meistens keine Lust auf so ein Leben und versucht sich zu qualifizieren. Währenddessen werden in Deutschland Kinder einer Rütli-Schule interviewt, die als Berufsziel “Sozialhilfeempfänger” angeben.

14. Wilhelm Entenmann schrieb am 16. August 2008 um 19:35

@13. GeistesWelt:
Die Arbeit einer Putzfrau oder neudeutsch Raumpflegerin würde ich niemals als etwas geringes ansehen!
…was ich ebenso nicht behauptet haben möchte. Ich bezog mich lediglich auf die Bezahlung.

Generation 2: Hat meistens keine Lust auf so ein Leben und versucht sich zu qualifizieren.
In Deutschland gibt es Angehörige der 5. Generation von Türken, welche…, na ja.
Von LehrerInnen weiß ich, daß Kinder aus Asien sehr fleißig sind, pardon, Südostasien selbstverständlich.

off: Ich merke gerade mal wieder, saß mein Server lahmt. Das geht schon seit Wochen so und verdirbt mir die Lust am Bloggen (mal ganz abgesehen von einer total versauten Besucherstatistik). Vielleicht sollte ich den Anbieter wechseln… .

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