Viertes Reich
Viertes Reich in Deutschland von Fürst Hans-Adam II von Liechtenstein verortet. Ist Viertes Reich in Deutschland nur Phantasie des gekränkten Fürst von Liechtenstein oder ist die Schwarze Sonne über einem 4. Reich Realität?
Die neue schwarze Sonnenblume “Was die deutsch-liechtensteinischen Beziehungen betrifft, warten wir hier auf bessere Zeiten, wobei ich zuversichtlich bin, denn in den vergangenen zweihundert Jahren haben wir immerhin schon drei Deutsche Reiche überlebt, und ich hoffe, wir werden auch noch ein viertes überleben”, sprach ->hier Fürst Hans-Adam II von Liechtenstein, das sich im Vergleich mit Deutschland, dabei gemessen an der Einführung des Frauenwahlrechtes ->hier, im Jahr 1942 (1984 : 1918) befindet und dabei wohl von einer Art “Demokratische Diktatur” ->hier regiert wird.
Junges Frauenwahlrecht An dieser Stelle verlassen wir die gekränkte uneigennützige Aristokratenseele eines fast absolutistischen Monarchen ->hier, welcher auch über das einzig nennenswerte Unternehmen seines Landes herrscht ->hier, und sich dabei Gedanken über eine neue “Schwarze Sonne” ->hier über einem 4. Reich ->hier in Deutschland macht. Wir blicken auf Deutschland im Jahr 2008. Wir erblicken Meinungsterror und Volkspädagogik von linken und grünen Gutmenschen, als deren Steigbügelhalter sich (wieder) die deutsche Wirtschaft erweist ->hier (dort Bild anklicken).
Das Frauenwahlrecht in Deutschland scheint doch erst 15 Jahre alt zu sein.
Mannheim, den 14.09.2008, 07:35 Uhr.
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7 Kommentare
1.
GeistesWelt schrieb am 14. September 2008 um 12:35
Ach Demokratie!? Irgendwie sind doch alles Demokraten! Putin, die Chinesen, die EU! Alle reden davon, dass die Herrschaft vom Volke aus begründet sei. Eigentlich sollte man als Indikator das Maß nehmen, in dem der Einzelnde vor dem Staat selber geschützt ist, und nicht ob man alle 4 Jahre ein Kreuzchen machen darf oder nicht. Das zeigt eher wie frei eine Gesellschaft ist.
Liechtenstein gewährt seinen Bürgern und Anlegern hohe Freiheitsrechte, während die BRD in diesem Sinne zunehmend nach unten tendiert und eigentlich zu einem Gebilde geworden ist, dass seine Bürger und die nächsten Generationen vollkommen enteignen wird. Merken tut das nicht die Mehrheit, die erst wahrscheinlich, wenn Kaffee und Kuchen für sich unerschwienglich geworden ist. Wenn es aber soweit sein wird, dann wird die BRD aus ihrem seichten, demokratischen Zwischentraum erwachen und man sollte Fürst Hans-Adam alles Glück der Welt dann wünschen! -Und und auch!
2.
Wilhelm Entenmann schrieb am 14. September 2008 um 15:01
@1. GeistesWelt:
Indikator das Maß nehmen, in dem der Einzelnde vor dem Staat selber geschützt ist
und
Liechtenstein gewährt seinen Bürgern und Anlegern hohe Freiheitsrechte
…dann hätten wir aber eine Demokratie welche sich im wahrsten Sinn des Wortes nur Reiche leisten können.
…mir gings eigentlich um das 4. Reich, welches wir im Sinne von Meinungsfreiheit (Stw. Orwell) inzwischen in Deutschland haben.
3.
GeistesWelt schrieb am 14. September 2008 um 15:36
Aber warum ist es inzwischen normal Menschen die Wörter vorzuschreiben, die sie gebrauchen können? Doch nur weil es als normal erachtet wird, dass ein Staat ALLES regeln darf! Der Einwand, dass Staaten wie Liechtenstein nur für “Reiche” machbar wären ist ja deutsche … ich möchte jetzt nicht Propaganda sagen! Mittlerweile sehe ich das 3. Reich nur als rieses sozialstaatliches Projekt in Reaktion auf die Weltwirtschaftskrise an. Was hat man denn am Anfang da gesagt? Wie wollen mordend und zerstörend über Europa herfallen? Nein … es ging darum die sozialen Härten der damaligen Krise auf einem deutschen Sonderweg lösen zu wollen. Letztlich hängt das alles zusammen, ein Staat, der vorgibt total für Dich sorgen zu können (sozial sozial) nimmt sich auch heraus zu bestimmen, was Du denken darfst. Erst dann sind wir bei Orwell mit seiner Gedankenpolizeit.
4.
Wilhelm Entenmann schrieb am 15. September 2008 um 08:59
@3. GeistesWelt:
Ich habe bei Dir und auch bei anderen den Eindruck, daß aus berechtigter Kritik gegen die orwellschen Zustände in unseren Staaten der Staat Liechtenstein mit seinen steuerlichen Freiheiten über die Maßen gelobhudelt wird, wobei man übersieht, was in der Verfassung von Liechtenstein steht bzw. was für ein Staat Liechtenstein ist.
Ich bin der Liechtenstein-Affäre von Anfang an gespalten gewesen, da ich zum einen nicht die Handlungen des BND gut heißen konnte und da ich zum anderen sah, daß Liechtenstein mit seinen finanziellen Freiheiten auch die Geldwäsche ermöglicht(e) und somit Schwerkriminalität unterstützt(e).
Erst im Zusammenhang mit dem 4. Reich Vergleich des Fürsten habe ich mich ein bisserl über dessen Staat informiert (s.o.) und mir gefällt nicht, was ich dort lesen mußte.
5.
Falk schrieb am 15. September 2008 um 11:51
Ihr seht das alle etwas zu eng!
Außerdem würde ich das System in Liechtenstein nicht unbedingt Demokratische Diktatur nennen. Das ist halt eine Demokratie des Geldes: Wer viel Geld hat, hat mehr zu sagen.
Und jetzt fühlen sich alle, die viel Geld in Liechtenstein haben, irgendwie angegriffen. Muss man doch verstehen
6.
GeistesWelt schrieb am 15. September 2008 um 14:43
@4 Wilhelm: Dein Eindruck trügt Dich nicht, schimmert aber in einem falschen Licht. Ich verstehe ganz einfach unter Demokratie was völlig anderes, als dies im bundesrepublikanischen Sprachgebrauch getan wird. Das wichtigste in einem freien, nennen wir es demokratischen Land ist die wirtschaftliche Freiheit seiner Bürger. Das ist die Grundvoraussetzung, denn unfreie Menschen können nicht demokratisch handeln. Jetzt garantiert Liechtenstein seinen Bürgern diese Freiheit, auch wenn es ihnen kein klassisch demokratisches System bieten kann. Aber was liegt daran? Wen es stört, der kann schnell auswandern, genug Auswahl hat er ja und der Umzugsweg ist eher kurz.
Was mich an diesen ganzen Liechtensteindiskussionen stört ist, dass in Deutschland so getan wird, dass es die Deutschen im hohen Maße anginge, was in diesem Land passiert. Aber Liechtenstein ist ein soveränes Land und es geht die Deutschen eben nichts an. Politisch lehne ich es ab, wenn Deutschland aufgrund seiner wirtschaftlichen Größe versucht andere Länder an die Wand zu drücken, sei es Liechtenstein, Schweiz, Polen! Wenn man den Ton der deutschen Offiziellen sich anschaut, dann wird der immer unverschämter. Wenn man ein Problem mit der Kapitalflucht hat, dann muß man daraus Konsequenzen ziehen und die Steuerlast der Bürger mindern, oder zumindesten gesetzlich festschreiben in einer Form, die auch glaubhaft wäre. Was glaubst Du, was sie nach der nächsten Bundestagswahl wieder machen werden?? Die Kapitalflucht wird dann abnehmen und das Land wird auch wirtschaftlicher wieder besser darstehen. Kaputt machen die das Land, die diese Reformen nicht anpacken … die Schuld geben sie Liechtenstein&Co. Das ist die Art, wie schlechte Verlierer verlieren.
7.
Wilhelm Entenmann schrieb am 16. September 2008 um 10:50
@5. Falk:
Muss man doch verstehen
Höre ich da eigene Interessen heraus?
—
@6. GeistesWelt:
Das wichtigste in einem freien, nennen wir es demokratischen Land ist die wirtschaftliche Freiheit seiner Bürger.
Ich denke, daß es sehr probblematisch, wenn nicht gar gefährlich ist, wenn man Demokratie an nur einem Kriterium bzw. Lebensbereich festmacht.
Auch die VR China gewährt seinen Bürgern so ziemlich jede wirtschaftliche Freiheit, aber die VR China würde ich nun nicht als Demokratie bezeichnen wollen.
Gewiß wäre es nun anmaßend zu sagen, daß wir die Demokratie mit Löffeln gefressen haben und deshalb über andere (VR China, Russland) urteilen dürften.
Nun, nichts anderes aber macht (auch) der Fürst von Liechtenstein, wenn er Demokratie nach den Bedürfnissen seines Landes definiert und andere danach beurteilt.