Anti-Islam-Kongress Köln
Anti-Islam-Kongress in Köln von Demonstrationen der Anti-Faschisten gegen Nazis und Rechtsextremisten überschattet. Wer für die Freiheit, dabei gegen den Islam und die Islamisierung seines Landes ist, der ist ein Nazi!
Eine Million Nazis in der Türkei Zum Auftakt des Anti-Islamisierungs-Kongresses von Pro Köln werden erste Ausschreitungen von Anti-Faschisten und Akte der Zivilcourage von Kölner Bürgern gegen die Teilnehmer des Kongresses vermeldet, welche allsamt den Rechtsextremisten, kurz Nazis, zugeordnet werden. “Der Islam ist eine Rasse, wer sich gegen ihn ausspricht, der ist ein Rassist”, so wohl die verkürzte Denkweise in Köln, welche jeden Gegner der Islamisierung zum Nazi stempelt. Zur Stunde ist unklar, ob die so geouteten Nazis ihre morgige Demonstration am Heumarkt in Köln abhalten werden können. Ab Montag sollten sich die Kölner Anti-Faschisten auf einen Kreuzzug nach Istanbul in die Türkei begeben, da vor einem Jahr ca. eine Million Türken gegen die Islamisierung ihres Landes demonstriert haben ->hier und ->hier.
Die Redaktion von Schoggo-TV grüßt von dieser Stelle aus alle Teilnehmer vom Antiislamisierungs-Kongress ->hier von Pro Köln ->hier.
Mannheim, den 19.09.2008, 16:36 Uhr.
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14 Kommentare
1.
anaximander schrieb am 19. September 2008 um 16:39
Darf ich -> darauf aufmerksam machen?
2.
Wilhelm Entenmann schrieb am 19. September 2008 um 16:46
@1. anaximander:
“Danke!”, passt.
Ich wollte keinen längeren, dabei speziell über die Medien verfassen, welche ich seit heute Morgen erschrocken und empört mitverfolge (Radio von SWR und WDR, sowie die Online-Seiten der Qualitätspresse).
Zugleich ist es mir, Giordano hin, Ulfkotte her, wichtig gewesen, meine Solidarität und Unterstützung (Denunzianten schauen nun in mein Impressum ->hier) auszudrücken.
3.
anaximander schrieb am 19. September 2008 um 17:50
Ich kenne die Zusammenhänge nicht, weiss nicht, welche politischen Richtung die Veranstalter verfolgen; ich werde einfach nur sauer, wenn jeder Mensch, der sich dem Islam nicht unterwerfen will, als “Rechtsradikaler” bezeichnet wird. Was die Medien derzeit bieten, lässt mir die Haare zu Berge stehen und jagt mir Schauer über den Rücken.
4.
Gilbert schrieb am 19. September 2008 um 18:08
Es lohnt sich, mal hinzuschauen, mit wem sich die offizielle Politik da zusammentut und welche Sprache sie inzwischen verwendet -> hier. „Diese Typen sind die Pest der deutschen und europäischen Politik, und wir werden sie als solche therapieren“ stammt nicht etwa aus der Nazi-Zeit, sondern aus einer aktuellen Rede eines CDU-Freundes von Schramma. Es geht in Köln schon längst nicht mehr um den Islam, es geht schlicht und einfach um die gewaltsame Unterdrückung jeglicher Meinungsfreiheit durch linke Schägertrupps wie in der Weimarer Republik. Wer nicht für die Partei ist, wird zusammengeschlagen, wobei “Links” in Köln offenbar inzwischen mitten in der CDU anfängt und sich die Politbonzen inzwischen auch nicht mehr zu schade dafür sind, selbst die Gewalt anzuheizen.
5.
anaximander schrieb am 19. September 2008 um 18:34
…und exakt das erfüllt einen mit Sorge. Ich schätze, die Politiker und Medienschaffenden werden sich zusammentun und die Schlägertrupps, die es zweifelsohne auf beiden Seiten gibt anfeuern. Es würde mich nicht wundern, wenn die Politbonzen einen Bürgerkrieg anfachten.
6.
Gilbert schrieb am 19. September 2008 um 19:04
… und ich bin fast versucht, zu hoffen, das genau das eintrifft.
7.
anaximander schrieb am 19. September 2008 um 19:48
Ich hoffe, es geht mit ein paar geplatzten Farbbeuteln ab.
8.
Gilbert schrieb am 19. September 2008 um 20:24
Glaub’ ich nicht. In Berlin und Hamburg lassen die Chaoten auch ohne Grund und Gegner die Straßen und Autos brennen, und hier wurden sie über Wochen von Schramma und Konsorten und der gesamten Gutmenschenpresse aufgefordert, die Sau rauszulassen. Wetten, dass die die Einladung wahrnehmen?
Eigentlich sollte man es so machen wie im Mittelalter, als der Architekt gefälligts unter seinem Werk zu stehen hatte, wenn die Gerüste weggenommen wurden. Im Klartext: die Polizei zieht sich zurück und lässt Schramma alleine zwischen den beiden Gruppen stehen, damit er mal an sich selbst fühlt, was er da anrichtet.
9.
anaximander schrieb am 19. September 2008 um 22:03
Dazu fehlt ihm der Mut
10.
Imli schrieb am 20. September 2008 um 04:50
Nunja, das mit dem Boot war aber auch ganz schlecht bedacht, genauso wie das Moschee-drive-by. Beidesmale gibt man die Kontrolle der Situation an die Polizei ab, der Symbolwert ist minimal, und der Ausgang garantiert mit Nerv verbunden. Sich mit der Antifa so direkt anzulegen geht ist auch unproduktiv(da gibts nur Gewalt und Ungeziefer zu holen…)
Einfacher hat man es Schramma und seinen Spiessgesellen nicht machen koennen — zum Planen von Krawall und zum Draufhauen reichts bei der Baggage gerade noch politisch, und das finden die auch einfacher als erfolgreich zu diskutieren.
Und was sollte das ganze (leider vorabsehbare) Theater bringen?
Ich denke das es da viel bessere und sichere PR Chancen gibt, und wenn man sich mit den Linken Krawallprofis anlegt, na, dann macht man es wenigstens richtig, oder gar nicht — man studiert wie die Antifa ihre Miesepeter organisieren (ziemlich straff, der Bundeswehr waer solcher Gehorsam peinlich) und nimmt die Idioten ernst, weil selbst wenn sie so dumm wie Brot sind, organisiert sind sie sehr gut, besonders wenn es darum geht Chaos zu verbreiten.
11.
Wilhelm Entenmann schrieb am 20. September 2008 um 08:21
@ Gilbert & anaximander
Sorry, wenn ich Euch gestern hier alleine gelassen habe. Ich bin im Hintergrund beschäftigt gewesen und mehrere Dinge kann ich nicht gleichzeitig tun, vor allem dann, wenn mich etwas total wütend gemacht hat.
@10. Imli:
Auch ich bedauere (wenn ich das bei Dir richtig herausgehört habe) die schlechte “Werbearbeit” von Pro Köln. Da wäre mehr drin gewesen. Aber allgemein scheint es (auch bei der CDU) so zu sein, daß man sich nicht “fröhlich frech” zu verkaufen und Menschen zu gewinnen weiß. Menschen gewinnt man nun mal eben nicht nur über Argumente.
Man wird lernen und außerdem weiß Deutschland seit gestern, daß es eine Alternative gibt, egal ob die Medien nun negativ und falsch berichtet haben, hauptsache sie haben den Namen richtig genannt. Auch das ist Werbung.
off, aktuell
Ich höre gerade Internetradio WDR2
Keine Hotelzimmer, Taxis und Busse für Rechtsradikale!
Köln demonstriert zivilen Ungehorsam.
Selbst Reporter bekamen keine Taxis (wer fährt wohl Taxi?).
…arrrgh, ich bekomme schon wieder Bluthochdruck!
Gestern Abend habe ich bei meiner Partnerin noch die WDR-TV-Sendung “Zu Gast bei Bettina Böttinger - Kölner Treff” ->hier gesehen.
Das Thema schwenkte irgendwann auf das Thema “Rechtsextreme in Köln” um.
Kennt Ihr die Sängerin Mieze Katz von MIA ->hier? Ein schrecklich engagiertes Mädchen, das sich für alles Gutmenschentum dieser Welt stark macht, also gräßlich naiv sein muß.
12.
anaximander schrieb am 20. September 2008 um 09:54
Was Köln bietet hat mit zivilem Ungehorsam nicht das geringste zu tun; das ist Ausgrenzung - Rassismus!!!
13.
Wilhelm Entenmann schrieb am 20. September 2008 um 10:02
@12. anaximander:
das ist Ausgrenzung - Rassismus!!!
“Ja!”, so sehe ich dies auch und versuche schon seit gestern Abend nach einer Form der Darstellung in Wort und Bild.
Rationalität ->hier (bei Gilbert) ist bei der Argumentation wohl völlig deplaziert.
Ich höre den ganzen Vormittag schon WDR2. Die Bezeichnung “Dressurfunk” bzw. “Dressurmedien“, welche ich gestern bei PI in den Kommentaren aufschnappte, werde ich zukünftig in mein Vokabular übernehmen.
14.
Magnus Becker-Pressespiegel gegen sexuelle Gewalt 86/08 » schrieb am 21. September 2008 um 23:53
[…] naumburger-tageblatt.de ff. (… Zum - - bekanntlich ja fälschlicherweise als rechtsextrem diffamierten (während zugleich tatsächliche Neonazis unbehelligt durch Dessau marschierten) - - «Anti-Islamisierungskongress» in Köln an diesem Samstag, an der auch FPÖ-Vertreter teilnehmen, schreibt Strache beispielsweise in einem Grußwort: «Es hat keinen Sinn, und wir dürfen es nicht zulassen, dass (…) in unseren Schulen die eigenen Kinder als "Schweinefleischfresser" beschimpft werden, dass unsere Töchter den gierigen Blicken und Händen ganzer Zuwandererhorden ausgesetzt sind.» … Im Januar löste beispielsweise die Grazer FPÖ- Politikerin Susanne Winter europaweite Empörung aus, als sie den Propheten Mohammed [dessen Existenz von einem angesehenen Islamwissenschaftler aus Münster in Frage gestellt wird] öffentlich als «Kinderschänder» ‘verunglimpfte’. …) […]