Studie über Muslime in Deutschland
Studie über Muslime in Deutschland von Bertelsmann-Stiftung veröffentlicht. Studie über Islam in Deutschland zeigt viel Toleranz bei Muslimen. Kritik an der Studie über Muslime in Deutschland und Download der Studie bei Bertelsmann.
“An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen.” (Matth. 7, 16) Mit viel medialem Tamtam wird das Erscheinen der Studie “Religionsmonitor 2008 - Muslimische Religiosität in Deutschland” der Bertelsmann-Stiftung gefeiert und dies wohl zu Recht, erbringt die wissenschaftliche Befragung von Muslimen in Deutschland doch das Bild, das man sich sicherlich erwünscht haben mag: 90 Prozent der in Deutschland lebenden Muslime seien religiös und 86 Prozent fordern Toleranz gegenüber anderen Religionen, usw. Das Fazit der Autoren laute, daß Angst und Feindseligkeit gegenüber dem Islam nicht angebracht seien [2 - 5]. Für die Studie wurden 2.000 Muslime über 18 Jahren repräsentativ befragt [1] d.h., daß jede/r Muslim/a die gleiche Chance hatte, befragt zu werden. Das ist wissenschaftlich korrekt! Wir erfahren aber nichts über die Zahl der Antwortverweigerer und das Problem der sozialen Erwünschtheit bei den Antworten, das bei Studien dieser Art zu erwarten ist, vor allem dann, wenn man in Sachen Islam systematische Einflüsse durch die islamische Kunst der Taqiyya ->hier befürchten muß. Das ist wissenschaftlich blind!
Mannheim, den 26.09.2008, 19:07 Uhr.
Links auf Quellen Unter [1] finden sich Links zum Download der Studie.
[1] Bertelsmann-Stiftung - Muslime in Deutschland sind sehr religiös und orientieren sich auch im Alltag an ihren Glaubensvorstellungen
[2] FOCUS ONLINE - Studie: Bild des intoleranten Muslim widerlegt
[3] Kölner Stadtanzeiger - Muslime sehr religiös und tolerant
[4] sueddeutsche.de - Muslime in Deutschland - Je gläubiger, desto toleranter
[5] Spiegel Online - Religionsstudie über Muslime: Raus aus den Koranschulen
[6] taz.de - Studie zu Religion und Politik: Allah macht keine Politik
[7] Welt Online - Studie: Die Wahrheit über die Muslime in Deutschland
Bildnachweis
[A] Wikipedia-Bilder - Moschee Wilmersdorf von Axel Mauruszat
Am 26. September 2008 um 21:17 Uhr
Wenn man das liest, fragt man sich unwillkürlich, ob mam bei Kontakt mit hochreligiösen nicht besser einen Atemschutz trägt und sich vorher und hinterher die Hände desinfiziert.
Vielleicht hätten die statt Muslimen besser Müsli-Riegel studieren sollen. Dieses Ranking-Geiere scheint ja Bertelsmann’s neues Hobby zu werden. Nach dem völlig unnützen und überflüssigen Hochschulranking jetzt offenbar Religionsranking. Ich seh’ schon meine Schwägerin über dem nächsten Heft von Stiftung Warentest brüten, um sich zu entscheiden, ob sie nun zum Museltum wechseln soll, weil das im Test 3 Punkte mehr bekommen hat als ihre jetzige Kirche.
Am 26. September 2008 um 23:22 Uhr
Studie ausdrucken und immer dabei haben! Falls man mal jemanden darauf hinweisen muss, dass sein Verhalten nicht so ganz richtig ist. Der Studie zufolge.
Diese Leute z.B.: -> Überfall auf Polizisten in Köln …
Wusstest Du schon, dass Hummeln physikalisch betrachtet eigentlich nicht fliegen können? Da sie das allerdings nicht wissen, tun sie es trotzdem!
Am 27. September 2008 um 08:27 Uhr
@1. Gilbert:
Auch für mich klingt dies, neben den methodischen Schwächen der Studie (oder gerade wegen dieser Schwächen), wie eine PR-Aktion für den Islam.
Kennt Deine Schwägerin schon den Butter-Test ->hier bzw. ->hier (mit Video nach Werbung)?
…dürfen es 10 Gramm halal mehr sein?
Hach, jetzt fällt mir ein: Eine Meinung (Antwort) bekundet man auf einem Fragebogen üblicherweise mit einem Kreuz!
…und jetzt? Bestand etwa darin ein verborgener Toleranztest?
—
@2. Falk:
Studie ausdrucken und immer dabei haben!
Unbestätigten Gerüchten zu Folge sollen sich die deutschen Truppen in Afghanistan zukünftig mit Fragebögen verteidigen.
Das mit den Hummeln war mir neue, ich kannte dies bislang nur im Zusammenhang mit einigen SoWis.
Sind bei der Bertelsmann-Stiftung jene Sozialwissenschaftler beschäftigt, die in den Methodenseminaren immer gefehlt haben?
Am 27. September 2008 um 11:01 Uhr
Viele Tests von Stiftung Warentest, die über Nahrungsmittel ganz besonders, eignen sich eigentlich nur dazu, sie den Redakteuren in den Hals zu stopfen. Die scheinen gar nicht mitbekommen zu haben, dass die Menschheit Teil des biologischen Systems sind und außer uns eine Menge anderer Lebewesen hier leben. Oder man anders ausgedrückt: die bewerten nicht Lebensmittel, sondern Laborwerte, wobei deren Zusammenstellung dann auch etwas eigenartig sein kann. Beispielsweise wartete ein bekannter Nuss-Nougat-Brotaufstrich jahrelang mit “Stiftung Warentest: GUT” auf dem Etikett auf. Allerdings bezog sich das GUT auf die Gestaltung des Glases und nicht des Inhalts (was ich allerdings auch nie verstanden habe, denn so richtig auskratzen konnte man das Ding nie).
Am 27. September 2008 um 12:15 Uhr
@4. Gilbert:
Viele Tests von Stiftung Warentest, die über Nahrungsmittel ganz besonders…
Das geht inhaltlich in Richtung Chemie, für mich “Black Box”.
Im Allgemeinen verwende ich solche Testergebnisse lediglich dazu, um sehen, welche Kriterien es überhaupt(!)* bei verschiedenen Produkten (zu beachten) gibt bzw. gilt.
Aus diesen Kriterien wähle und gewichte ich dann jene, welche für mich selbst wichtig sind.
*= gerade bei den vielen neuen technischen Produkten weiß man oft gar nicht, was es u.U. zu beachten gibt.
Am 27. September 2008 um 12:48 Uhr
Schon gesehen? Die Pressemitteilung ist runter von Bertelsmanns Site.
Gruß, Gudrun
Am 28. September 2008 um 12:23 Uhr
@6. Gudrun Eussner:
Die Pressemitteilung ist runter von Bertelsmanns Site
Wie ich in Deinem Artikel über die Studie ->hier (Hinweis: Lesenswerter Übersichtsartikel zum Thema) sehe, ist die Pressemitteilung ->hier wieder aufrufbar un der Download der Studie ->hier möglich.
Ich habe ->hier noch einen Link auf eine Studie DER ZEIT, welche ein etwas anderes Bild von Muslimen bzw. Türken in Deutschland zeigt.
Am 30. September 2008 um 02:57 Uhr
[…] Was ist deutsche Identität? Tagungsbericht von Ferdinand Mirbach, M.A., HSS, 6. März 2006 - Europäische Arbeitsmarktpolitik. Viel Lärm um Nichts? Tagungsbericht von Ferdinand Mirbach, M.A., HSS, 16./18. Oktober 2007 - (2) Charlotte Knobloch und das Münchner Podium der Feierlichkeiten. 2. Juni 2008 - (3) Studie über Muslime in Deutschland. Schoggo-TV, 26. September 2008 - […]