Colin Powell für Barack Obama

Colin Powell unterstützt Barack Obama gegen John McCain. Der Republikaner und ehemalige  US-Aussenminister Colin Powell erklärte in Meet the Press von NBC seine Unterstützung für den Demokraten Barack Obama.

Colin Powell Unterstützung für Barack Obama “Hast und Reue sind Bruder und Schwester.” Es ist einst der republikanische US-Aussenminister Colin Powell (Bild [A]) gewesen, welcher der Öffentlichkeit vorlog, dass Saddam Hussein Massenvernichtungswaffen besitzen würde und mit dieser Lüge das heutige Chaos im Irak mitinitiierte. Gestern schockierte Colin Powell in der NBC-Sendung “Meet the Press” die Anhänger des Republikaners John McCain mit der Aussage, dass er den Demokraten Barack Obama bei der Präsidentschaftswahl unterstützen will. Powell kritisierte den Rechtsruck der Republikaner und erklärte Sarah Palin für ungeeignet, weshalb er an der Urteilskraft von John McCain Zweifel äusserte. Der farbige ehemalige Aussenminister erklärte, dass seine Entscheidung nichts mit der Hautfarbe zu tun habe (Obama ist Weißer mit 50% schwarzen Genen) und warf die Frage auf, weshalb nicht einst ein Muslim Präsident der USA werden sollte.

“Das Brandmal aller Sklaven ist die Reue.” Einst mussten in den USA Schwarze und Weisse getrennt in Bussen fahren. Dem ist heute zum Glück nicht mehr so.
Dies würde sich unter einem muslimischen, dabei wohl farbigen US-Präsidenten gewiss nicht ändern. Möglich wäre dann jedoch der getrennte Transport von Männern und Frauen in Bussen.

Video (2:48 Min.): Red State Update: Colin Powell Endorses Obama


“Zu große Hast macht ungeschickt” Das Video mit dem Interview von Colin Powell bei “Meet the Press” findet sich auf YouTube ->hier (9:26 Min.).
Unsere Redaktion fand das Video mit Travis and Jonathan, welche sich als “Red State Update” zum Geheimtipp entwickeln, einfach für geeigneter.

Mannheim, den 20.10.2008, 10:00 Uhr.

Bildnachweis
[A] Wikipedia-Bilder - Colin Powell (official portrait 2001)

9 Reaktionen zu “Colin Powell für Barack Obama”

  1. Matthias

    Wer hätte es gedacht…: -> Barack Obama for president.

  2. Wilhelm Entenmann

    @1. Matthias
    So viele Erwartungen, die man durch/in Obama zu erfüllt glauben mag, welche man auf ihn projeziert - projezieren kann, da sich dieser (wie eine leere Leinwand) an keiner Stelle richtig festlegt und somit Spiegel all der Wünsche und Hoffnungen wird.
    Die Wünsche und Hoffnungen, sie sind wohl gerechtfertigt, mich schreckt jedoch dieser Heilsglaube, welchen die US-Amerikaner in Sachen Obama an Tag legen.

  3. anaximander

    Die Amis fangen Obama anzubeten an. Aber ich habe von Obama noch nicht gehört, wie er alles, was er verspricht, machen will.

  4. Falk

    So langsam müsste ich auch mal einen Unterstützungsbeitrag schreiben. Aber bis ich dazu komme, ist die Wahl vermutlich schon vorüber :cool:

  5. Wilhelm Entenmann

    Das System Obama kommt:

    Obama will Powell als Berater
    Er könnte der erste schwarze Präsident der US-Geschichte werden. Und als solcher will sich Obama Colin Powell ins Weiße Haus holen. Der war der erste schwarze US-Außenminister.
    Quelle: ->sueddeutsche

  6. anaximander

    Von Colin Powell wird gesagt, er wäre schwarz. Ist er das tatsächlich? - Ist doch viel zu blass

  7. Wilhelm Entenmann

    @6. anaximander

    Powell kam mit seinen Eltern aus Jamaika in die USA.
    In Jamaika (”Out of many one nation”) gibt es die exotischsten Mischungen, wie ich mich noch sehr gut erinnern kann.
    Weil’s passt:
    -> US-Wahlkampf: Alles nur eine Rassenfrage?

  8. GeistesWelt

    Powell ist einer dieser politischen Figuren, bei denen man sich vorsehen muß, wenn man sie in den eigenen Reihen hat. Eigentlich habe ich es eher mit Erleichterung aufgenommen, dass er jetzt endgültig zu den Demokraten übergelaufen ist.

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