No-Go-Areas für Aboriginals in Mannheim
Auch die Tageszeitung berichtete unter Überschrift Heye warnt vor “No-go-Areas” über die jüngsten PR Maßnahmen des Vorsitzenden des Vereins “Gesicht zeigen! Aktion weltoffenes Deutschland” (HIER). Die TAZ schreibt: Ex-Regierungssprecher Uwe-Karsten Heye hat afrikanische Besucher der Fußball-WM vor dem Besuch bestimmter Gegenden gewarnt. “Es gibt kleine und mittlere Gegenden in Brandenburg und anderswo, wo ich keinem, der eine andere Hautfarbe hat, raten würde, hinzugehen”, sagte er gestern im Deutschlandradio. Dunkelhäutige würden diese Orte “möglicherweise lebend nicht mehr verlassen”. (HIER)
Auch die Multikulti Subredaktion von Schoggo-TV, unter der Leitung unseres Chefredakteurs Pädagogen Paule (HIER), ist mal wieder voll betroffen und besorgt:
So wie der Herr Heye No-Go-Areas für Personen mit einer anderen Hautfarbe vornehmlich im Osten von Deutschland sieht (HIER), entdeckte unsere Subredaktion Multikulti die bislang kaum beachtete Gefahr für die so genannten Aborigines aus Australien - einer Minderheit, welcher in deutschen Kriminalitätsstatistiken keine spezielle Berücksichtigung geschenkt wird. Die Aborigines (aus dem Englischen Aboriginals = Ureinwohner, Einheimische (HIER) ) sind unserer Meinung nach im Westen von Deutschland zum Teil hochgradig gefährdet - eine Vermutung, welche durch Statistiken nicht abgestützt werden kann, da diese nur solche Straftaten erfassen, für welche es eine Kategorie, also einen Namen gibt.
Schoggo-TV erstellte eine no-go area Karte für Einheimische Aboriginals in Mannheim:

Farblegende zur Karte: In einer farblichen Abstufung wurden die 17 Mannheimer Stadtteile nach deren potentiellen Gefahren für Aboriginlas zwischen 21 und 6 Uhr subjektiv markiert (rot = sehr stark, lila = stark, orange = mittel, gelb = schwach, grün = sehr schwach).
Schoggo-TV erstellte die no-go area (HIER) Karte, dabei in Ermangelung einer speziellen Kriminalstatistik bzw. kriminalstatistischen Kategorie, nach seinen rein subjektiven Eindrücken und Empfindungen.
Die deshalb fiktionale Karte zeigt jene Gebiete in Mannheim an, in welchen man sich als Einheimischer Aborigional zu den genannten Zeiten vermutlich nicht aufhalten sollte.
Besserverdienenden Gutmenschen rät Schoggo-TV den direkten Umweg nach Freiburg.
Das war Schoggo-TV mit einer PR Aktion für Westdeutschland -
unsere präventive no-go area Karte für Einheimische Aboriginals berichtet!
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9 Kommentare
1.
Mag schrieb am 18. Mai 2006 um 12:47
*g* wieder mal köstlich bissig formuliert.
)
2.
Wilhelm Entenmann schrieb am 18. Mai 2006 um 13:22
@Mag: Danke! Aber Kuscheltiere können eigentlich gar nicht “beißen” sondern nur um die Ecke, also quer denken.
3.
Hubbe schrieb am 18. Mai 2006 um 15:56
Hier in München nennt man das, glaub’ ich, Sperrbezirke:
http://www.muenchen.de/vip8/prod1/mde/_de/rubriken/Rathaus/50_kvr/ordnung/sperrbezirk/pdf/sperrbezirksverordnung.pdf
4.
Dieter Petereit schrieb am 18. Mai 2006 um 16:18
Huarr. Ich hoffe der Begriff setzt sich durch! Ich bin jedenfalls schon mal ein Gesinnungsaborginal.
5.
Wilhelm Entenmann schrieb am 19. Mai 2006 um 11:43
@Dieter: … ich glaub’, ich sollt’ mir den Begriff patentieren lassen.
@Hubbe: So gesehen ist’s kein Wunder, wenn die Freiburger immer so asketisch griesgrämig dreinblicken.
6.
Robert schrieb am 20. Mai 2006 um 00:48
Dieser Kommetar ist genauso überflüssig und blödsinnig wie Schäubles Kommentar zum Überfall auf den Deutsch-Äthiopier in Potsdam, es würden in Deutschland auch “blonde, blauäugige Menschen Opfer von Gewalttaten”.
Was willst du damit sagen?
7.
Wilhelm Entenmann schrieb am 20. Mai 2006 um 08:04
@Robert: Ich will nur sagen, daß Herr Heye u.a. die Aboriginals übersehen hat, denn auch diese sind bedroht.
Aboriginals sind doch auch “anderer Hautfarbe”, oder?
Es liegt also wohl immer im Auge des Betrachters, gell?
8.
Rudi schrieb am 22. Mai 2006 um 19:50
Hier eine deutschlandweite Karte: XXX.YYY.ZZ
EDIT: Wenn sich Rudi mit seinem richtigen Namen und mit einer gültigen Adresse, oder aber der gültigen Emailadresse der genannten Seite meldet, dann gebe ich den Kommentar wieder im Original frei.
Die von Rudi genannte Seite enthält kein Impressum sondern lediglich eine Emailadresse.
Wenn man die von Rudi genannte Seite in DENIC eingibt und den C-Admin sowie Hoster ermittelt und danach via Google weiter recherchiert, dann findet man verblüffende Stellen.
Ein Werbecoup?
An den Betreiber der genannten Seite habe ich soeben gemailt und eine Stellungsnahme eingefordert.
W.E.
9.
Antisemitismus und Rassismus bei Muslimen in Deutschland - Schoggo-TV schrieb am 09. September 2007 um 19:56
[…] Na ja, manchmal kommt man sich als Aboriginal in den No-Go-Areas von Mannheim halt doch schon etwas “diskriminiert” vor. […]