06. Januar 2009

Namensschilder für Polizei Berlin

Berliner Polizeipräsident Dieter Glietsch will Namensschilder für Polizisten in Berlin und hält trotz Kritik von Seiten der Polizeigewerkschaft an seinem Plan der namentlichen Kennung der Polizeibeamten im Dienst fest.

Polizei Berlin NamensschilderGestatten, Polizeiobermeister Walther! Die linke Antifa und mutmaßlich rechte Lebkuchenkonditoren dürften über die Pläne des Berliner Polizeipräsidenten Dieter Glietsch begeistert sein. Polizeipräsident Dieter Glietsch [-> berlin.de, -> Wikipedia], der bereits mit seiner Anweisung zur Beflaggung des Berliner Polizeipräsidiums mit der Regenbogenflagge der Schwulen und Lesben [-> Schoggo-TV] von sich hören gemacht hat, dabei kritische Polizisten zum “Regenbogengespräch” lud [-> DPolG Berlin], möchte trotz gerechtfertiger Kritik von Seiten der Gewerkschaft der Polizei Berlin [-> DPolG Berlin, -> Abendzeitung] an seinem Plan festhalten und ab 2010 Namensschilder für Polizisten einzuführen, allerdings nicht nur um mögliche Straftaten von Polizisten im Dienst [-> TAZ] verfolgen zu können, sondern vorrangig dem Bürger die Möglichkeit der namentlichen Ansprache der Polizisten zu geben [-> e110, -> Tagesspiegel]. Unsere Redaktion, welche die Deutsche Polizei vorrangig als Opfer krimineller Bürger sieht [-> Welt Online] und vollstes Vertrauen in seine Mitbürger in Uniform hat, zumal uns Polizisten auf Anfrage stets ihre Namen sagen, hat schon mal ein Namensschild für die Berliner Polizei entworfen [Bild: POM Walther], welches so gewiss auch auf die Zustimmung des Berliner Bürgermeisters Klaus Wowereit stoßen dürfte.
Mannheim, den 06.01.2009, 15:44 Uhr.

31. Juli 2008

Snickers-Video mit Mr. T. und Schwule

Snickers-Video mit Mr. T. von A-Team sei schwulenfeindlich und homophob. Werbung für Snickers zeigt Speedwalker mit Wackel-Po und Mr. T. an Snickers-Kanone. Snickers zieht Video-Clip mit Mr. T. nach Protesten von Schwulen-Gruppen zurück. Homo-Gruppen sind wohl heterophob und haben Vorurteile?

Mars Inc. zog nach Protesten von Homo-Gruppen einen Videoclip für den Schokoriegel Snickers zurück, nachdem sich die Human Rights Campaign, eine der größten lesbisch, schwulen, bisexuellen und transgender Organisationen in den USA, darüber beschwert hatte, daß im Film “die Ansicht dargestellt wird, daß Schwule, Lesben, Bi- und Transsexuelle eine Gruppe von zweitklassigen Bürgern sind, gegen die Gewalt nicht nur akzeptabel, sondern lustig ist.” [1, 2, 3]
Unsere Redaktion sieht in dem Werbevideo etwas völlig anderes… .

Schwule Vorurteile oder: Wie immer sieht man das, was man sehen möchte

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11. Juli 2008

Straight Pride Parade

Reggae Label TCOOO unterstützt Straight Pride Parade von StraightPride in New York, denn Heterosexuelle sollen Stolz auf ihre Sexualität ausdrücken. Peter Tatchell übt Kritik an Straight Pride Parade, Reggae-Musiker wie Stapler mit Reggae-Song “Hit them hard” seien homophob. Ist Tatchell heterophob?

Passend zur Meldung, daß die für den 2. August 2008 in Mannheim geplante CSD-Parade zum Christopher Street Day definitiv abgesagt wurde [1], erreicht uns aus den USA die Meldung, daß die Organisitation StraightPride [2] am 31. August im New Yorker Stadtteil Brooklyn die erste Straight Pride Parade durchführen möchte. StraightPride sei nicht homophob und hasse nicht die Schwulen, wolle sich aber für die Heterosexualität und den Bestand der Familie einsetzen. Die Straight Pride Parade wird unterstützt vom Reggae-Label TCOOO Taking Care Of Our Own [3], welches u.a. auch den Reggae-Song “Hit them hard” von Stapler veröffentlichte, welcher dem britischen Homo-Aktivisten Peter Tatchell und seiner Organisation Stop Murder Music [4] als schwulenfeindlich bzw. als Aufforderung von Gewalt gegen Schwule gilt [5, 6].

Heterophobe Unterstellungen oder: Jah Jah gonna hit them hard

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04. Juli 2008

Kirchen-Ehe ohne Standesamt

Hochzeit in Kirche ohne Trauung im Standesamt für Ehepaare möglich. Neues Gesetz erlaubt Ehe mit Kirchen-Segen ohne Trauschein vom Staat. Was Katholiken und Evangelischen Recht sein könnte, das sollte auch Muslimen erlaubt werden: Nikah bzw. Scharia-Ehe nach Islam-Recht in Deutschland?

Eine Hochzeit ganz in Weiß vor dem Traualtar in der Kirche soll es ab 2009 in Deutschland auch ohne den vorherigen Gang zum Standesamt geben, eine Wilde Ehe mit Segen der Kirche sozusagen. Sich das Ja-Wort für den Bund des Lebens geben, miteinander die Ehe-Ringe tauschen, ohne damit rechtliche Verbindlichkeiten in finanzieller Hinsicht eingehen zu müßen ->hier - wohl nicht nur der Traum vieler Romantiker, sondern auch nüchterner Rechner, welche in einer Kirchen-Ehe auf Versorgungsansprüche aus einer früheren Ehe nicht verzichten möchten ->hier. Allerdings wird die Aufhebung vom 140 Jahre alten “Verbot der kirchlichen Voraustrauung” nur die Katohliken erfreuen, denn die Evangelische Kirche will weiterhin auf die vorherige Trauung nach Zivilrecht bestehen ->hier bzw. ->hier. Somit bleibt die Wilde Ehe ohne Trauschein wohl ein Privileg für die Katholiken, wobei man in der Katholischen Kirche ein Problem legaler Bigamie sieht  ->hier. Bigamie, Polygamie,… Begriffe, welche man so eigentlich nur aus der Nikah ->hier, der islamischen Ehe kennt, welche so in Frankreich fast anerkannt wird ->hier. SchoggoVision: Unsere Redaktion hat zwar den Eindruck, daß man mit der Trennung von kirchlicher und staatlicher Ehe lediglich der sogenannten “Homosexuellen-Ehe” den Weg in die Gesellschaft bahnen möchte, aber wir können uns nicht der Vision verschließen, daß nun auch andere religiöse Gruppierungen auf die Schließung und Führung von Ehen nach ihrem Recht schlagen pochen könnten.
Mannheim, den 04.07.2008, 13:18 Uhr.

30. Juni 2008

Cruising im Berliner Tiergarten

No Cruising und Outdoorsex für Schwule in Gay Cruising Area im Berliner Tiergarten bei Siegessäule von MANEO in Berlin gefordert. Verkehrsschilder sollen homosexuelle und bisexuelle Cruiser zu rücksichtsvollem Outdoor-Sex im Tiergarten bewegen: No Cruising - Kein Sex am Kinderspielplatz!

Der Berliner Tiergarten, dabei westlich der Siegessäule zwischen Straße des 17. Juni und Hofjägerallee, speziell an der Löwenbrücke und an den Tischtennisplatten [Lagebeschreibung und Karte: 1, 2, 3], gilt bisexuellen und homosexuellen Männern als beliebtes Gebiet für Cruising [4] und schwulen Outdoorsex. Neben viel Lust für die Cruiser bringen deren Aktivitäten im Berliner Tiergarten auch viel Frust für andere Parkbesucher und die Stadtreinigung. Kondome, Papiertaschentücher und zertrampelte Grünflächen bieten den Nutzern des Berliner Tiergartens, inkl. dessen Toiletten und Spielplätzen, alles andere als jenes schöne farbenfrohe Bild, das man andernorts über das homosexuelle Leben medial aufs Auge gedrückt bekommt [5].

Verkehrsschilder gegen Berliner Cruiser oder: Queerer Schilderwald

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