Gedenkfeier in Ludwigshafen
Gedenkfeier für Brandopfer am 03.02.2009 in Ludwigshafen im Kulturzentrum dasHaus für türkische Opfer vom Wohnhausbrand am 03.02.2008 am Danziger Platz in Ludwigshafen-Hemshof mit anschließendem Integrationsgipfel.
Wohnhausbrand in Ludwigshafen Mit einer Gedenkfeier am 03.02.2009 im Kulturzentrum “dasHaus” will die Stadt Ludwigshafen den Opfern der Brandkatastrophe vom 03.02.2008 gedenken, bei welcher neun Menschen, vier Frauen und fünf Kinder, bei welchen es sich um ausschließlich um Türken und türkischstämmige Deutsche handelte, ihr Leben verloren. Ein Brandanschlag von deutschen Nazis oder türkischen Extremisten - bei den Opfern handlte es sich um Aleviten, welche in der Türkei durch die sunnitische Mehrheit diskriminiert werden - konnte vor einem Jahr ausgeschlossen werden [-> Wikipedia]. Im Anschluss an die Gedenkfeier, zu welcher neben Oberbürgermeisterin Eva Lohse und dem türkischen Botschafter Ali Ahmet Acet auch die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Maria Böhmer, der rheinland-pfälzische Innenminister Karl Peter Bruch sowie Vertreter verschiedener Religionen erwartetet werden, soll es im Rathaus einen kommunalen “Integrationsgipfel” geben, um über gemeinsame Ziele und Fundamente der Integrationspolitik zu diskutieren [-> Wiesbadner Tagblatt].
Brand im Vinzenzheim in Egg Durch einen Brand am 08.02.2008 in einem im Seniorenwohnheim der Bregenzerwäldergemeinde Egg in Österreich verloren insgesamt 12 Menschen ihr Leben [-> Wikipedia]. Eine Gedenkfeier oder gar ein Integrationsgipfel in Egg konnte bis zur Stunde nicht in Erfahrung gebracht werden.
Mannheim, den 27.01.2009, 12:19 Uhr.
Verbietet das Palästinensertuch! Unter dem Motto “Ladenschluss - Kein Shopping für Nazis” [
Im Namen des Volkes Der Fraktionschef der Republikaner im Pirmasenser Stadtrat, Andreas Burkhardt [1, 2], wurde vom Amtsgericht wegen Volksverhetzung zu einer Geldstrafe von 3.600 Euro verurteilt. Er hatte bei einer Stadtratssitzung eine Flüchtlingsfamilie aus dem Kosovo als “Zigeunerfamilie” und “Sippschaft” bezeichnet und zuvor in einer schriftliche Anfrage an die Stadtverwaltung wissen wollen, wie die Stadt künftig mit dem “parasitären Verhalten bestimmter Gruppen” umgehen wolle. Das Amtsgericht sah im Vorwurf des “parasitären Verhaltens” die Grenze der Meinungsfreiheit überschritten und Andreas Burhardt sah sich als Republikaner als Opfer “der modernen Gesinnungsdiktatur” [3].
Rote Karten für Rassisten auf dem Schulhof Als erste Schule in Ludwigshafen und erste Hauptschule in Rheinland-Pfalz, wurde gestern die Pestalozzi-Schule Ludwigshafen [1] als “Schule ohne Rassismus” [2, 3] ausgezeichnet, nachdem sich dort bislang über 80 Prozent der Schüler und Lehrer schriftlich verpflichtet haben, gegen Diskriminierungen vorzugehen und bei Konflikten einzugreifen. Bei der Feier mit der US-Generalkonsulin Jo Ellen Powell [4], welche die Patenrolle für die Schule übernahm, rappten Schüler “Wenn Dich die Hautfarbe eines anderen stört, bist Du einer, der nicht auf diese Schule gehört” [5].


