Abwrackprämie für Fahrräder
Mannheim führt Abwrackprämie für Fahrräder ein: 50 Euro Abwrackprämie zahlt die Stadt Mannheim für jedes alte Fahrrad als Beitrag zum Klimaschutz.
Rostige Verkettungen Wer die Verkehrssituation in Mannheim kennt, der weiß zu berichten, dass das Klima in unserer Stadt bis aufs Äußerste durch alte verrostete Drahtesel belastet wird, wenn sich diese mit scheppernden Schutzblechen und quietschenden Ketten durch die engen Einbahnstraßen in Mannheims Quadraten quälen. Nicht selten werden dabei speziell Fahrer von schwarzen 3er BMWs Opfer von alten Rücktrittbremsen, weil Lenker von Alträdern mit wummernden Bässen auf den Gepäckträgern gehörlos um die Ecken sausen.
Mannheims Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz (SPD) will nun aktiv etwas gegen rostrote Ketten und für den Klimaschutz in Mannheim tun: Manheimer, welche ihr altes Fahrrad zur Verschrottung in der Fahrradstation am Hauptbahnhof abgeben und im Fachhandel ein neues Citybike kaufen, erhalten von der Stadt Mannheim eine Abwrackprämie von 50 Euro. Das bundesweit einzigartige Projekt ist vorerst auf 100 Fahrräder beschränkt und wird in Kooperation mit den SPD nahen Biotopia-Beschäftigungsförderungsbetrieben durchgeführt [-> Mannheimer Morgen, -> ZDF].
Vorab zum 1. April [Symbolbild]: “Mannheim verpflichtet Hartzler als Rikscharadler”
Mannheim, den 31.03.2009, 18:00 Uhr.



Hänge-Peters abhängen, jetzt! Carl Peters (1856 - 1918) [Bild A] gilt als Gründer von Deutsch-Ostafrika, wo er als Reichskommissar am Kilimandscharo derart unter der Bevölkerung wütete, dass man ihm nicht nur die Spitznamen “Hänge-Peters” und “Blutige Hand” anhing, sondern dass ihn schließlich das kaiserliche Disziplinargericht unehrenhaft aus dem Dienst entließ. Der promovierte Philosoph Carl Peters hing wohl nicht nur dem Antisemitismus an, sondern vertrat Ideen, welche nach heutiger Auffassung als Rassismus zu werten sind [1]. In vielen deutschen Städten, wie z.B. in Bottrop, Bremen oder Ludwigsburg, sind Straßen nach dem Mörder Karl Peters benannt, ein unsäglicher Zustand, der sich inzwischen, wie just in Bietigheim-Bissingen geschehen [2], zu wandeln beginnt. Auch in Mannheim Rheinau-Süd gibt es eine Karl-Peters-Straße [3, 4], welche bald nicht mehr an den Antisemiten und Rassisten erinnern soll.
Mannheimer Schlafmützen Während sich in der Bundespolitik ein Minister oder gar Kanzler mit türkischem Migrationshintergrund ankündigt [


