16. September 2008

Abschiebung von Serkan A.

Günther Beckstein fordert Abschiebung von Serkan A. dem U-Bahnschläger aus München. Serkan A. will seine Freundin Natascha im Gefängnis heiraten und könnte so der Abschiebung in die Türkei entgehen.

Abschiebung von Serkan A. Dr. Günther BecksteinWir lassen uns nicht auf der Nase herumtanzen. Im  Interview mit dem RTL Nachtjournal [1] machte Bayerns Ministerpräsident Günther Beckstein (Bild [2]) klar, daß er den verurteilten Münchner U-Bahnschläger Serkan A., welcher derzeit in der JVA München-Stadelheim inhaftiert ist und die Heirat mit seiner Freundin Natascha, der Mutter der gemeinsamen Tochter Samira plane, um so wohl seiner Abschiebung in die Türkei entgegenzuwirken [3], auf jeden Fall jenseits des Bosporus in Asien sehen möchte: Bayern werde ausloten, “ob es möglich ist, so jemanden trotz aller möglichen Tricks auch aus dem Land zu bringen.” Bayern sei weltoffen, lasse sich aber “nicht auf der Nase herumtanzen.”

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09. September 2008

Wahl-O-Mat Bayern

Wahl-O-Mat Bayern muss ÖDP für Bayernwahl aufnehmen. Wahl-O-Mat Bayern 2008 vom Bayerischen Jugendring BJR vor dem Aus? ÖDP bietet Wahl-O-Mat Bayern nach Urteil vom Verwaltungsgericht München Hilfe an. Entscheidung zum Wahl-O-Mat Bayern und der ÖDP eine Chance für kleine Parteien?

Wahl-O-Mat Bayern 2008 Immer ohne die Kleinen Nach einer Einstweiligen Anordnung vom Verwaltungsgericht München darf der Bayrische Jugendring seinen Wahl-O-Mat zur Bayern-Wahl nicht in der geplanten Form ins Internet stellen, sondern muss auch die ÖDP berücksichtigen. Nach Meinung des Gerichts nehme der Wahl-O-Mat  einen Einfluss auf die Bildung des Wählerwillens, weshalb die ÖDP einen Anspruch auf die Einbeziehung in den Wahl-O-Mat habe (Az.: M 7 E 08.4347) ->hier.

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02. September 2008

U-Bahn-Schläger Berlin frei

Afrikaner Issa T. als Opfer gelähmt im Krankenhaus und Deutsch-Türken Metin D. und Yasser G. liefen als Täter frei in Berlin herum. Schützt Justiz die Deutsch-Türken, weil wohl die Täter Deutsche aus der Türkei sind und das Opfer ein Schwarzer aus Burkina Faso ist, denn, wo ist Haydem Ö. geblieben?

U-Bahnhof Hermannplatz BerlinKeine Fluchtgefahr Seit den Schlägen mit anschließender Hetzjagd und finalem Koma-Schlag am 9. Juni 2007 im U-Bahnhof Hermannplatz in Berlin-Neukölln (s. Bild), liegt das Opfer, der inzwischen 36-jährige Issa T. aus Burkina Faso, in einem Krankenhaus. Der anfänglichen Lebensgefahr entronnen, ist der Afrikaner inzwischen zu 80 Prozent gelähmt und würde ohne fremde Hilfe verhungern. Die mutmaßlichen Täter, die Deutsch-Türken Metin D. (37) und Yasser G. (35), denen wegen schwerer Körperverletzung jeweils bis zu zehn Jahren Haft droht, laufen indes frei herum. Beide hatten sich nach dem Druck der öffentlichen Fahndung der Polizei gestellt, weshalb der Haftgrund Fluchtgefahr nicht bestehen würde, wie BILD.de ->hier einen Justizsprecher zitiert.

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30. August 2008

Prangerseiten im Internet

Nachbarn bewerten und fiese Nachbarn auf Prangerseite im Internet für scheußliche Nachbarn bei Prangerseite Rotten Neighbor outen oder dient das Nachbarn bewerten nur Beleidigungen und Verleumdungen? Nach Rotten Neighbor mit Nachbarn bewerten Nachbarn nun auch deutsche Prangerseite.

Prangerseiten im Internet John Waler in Pillroy Elektronischer Schandpfahl “Mohammed Y. hat nur Besuche von Männern”, “Inge K. geht ohne Slip einkaufen, die alte Sau”, “Familie M., die wo fünf Kinder hat, ist alles Schmarotzer”, “Mohammed Y. machte in Pakistan Urlaub im Männercamp”, “Ernst P. seuft am hällen Tag und ist Bayern-Fan”, “Heike A. machts dir für ein Bier, Händinumer von der alten Schlampe ist XXX”, “Der Spaghettifresser Giovanni C. tut seine Alte und ihre Krampen schlagen”, “Mohammed Y. macht mit seinen Kumpels nachts komische Geräusche”.
So oder ähnlich, Niveau und Orthographie eingeschlossen, lauten Einträge auf der Internet-Prangerseite “Rotten Neighbor” (”scheußlicher Nachbar”) [1, Videos am Ende], welche mit der Homepage “Nachbarn bewerten Nachbarn” [2] nun in Deutschland eine Art Nachahmer in Sachen Internet-Pranger über Nachbarn gefunden zu haben scheint, wenn man denn den Bericht im “Berliner Kurier” [3] über “Nachbarn bewerten Nachbarn” richtig verstanden haben mag.

Ein Plädoyer für die Wiedereinführung von Pranger und Lästerstein

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28. August 2008

Köln Streetworker gegen Jugendkriminalität

Stadt und AWO Köln mit Streetworker gegen Jugendkriminalität. Qualifizierte Sozialarbeiter und Sozialpädagogen sollen als Streetworker in Köln Jugendlichen eine 1 Million Euro teure Brücke zur Hilfe sein. Nach Rückfall von “Koma-Schläger” wäre Geld besser in Fortbildungen für Richter investiert.

Kölner Streetworker auf dem Karneval in Köln?Säbelrasseln in Köln Die Stadt Köln zückte nach Fällen schwerster Jugendkriminalität (”Koma-Schläger” oder “Bickendorf Gangster”) nun die schärfste Waffe, welche man im Kampf gegen jugendliche Straftäter kennt: “Streetworker!”
Seit dem 1. August patrouilleren in Zusammenarbeit mit der Arbeiterwohlfahrt Köln und ausgestattet mit einem jährlichen Etat von einer Million Euro ->hier, sieben Streetworker - allsamt “qualifizierte und erfahrene Fachkräfte”, wie die Jugenddezernetin Dr. Agnes Klein anlässlich deren Dienstantrittes ->hier versicherte - durch die Straßen der Karnevalsstadt Köln: “Vorsicht, Sozialarbeiter!”

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