Broder in Weinheim
Henryk Broder zur Kritik der reinen Toleranz am 04.03.2009 im Alten Rathaus Weinheim. Junge Union Weinheim lädt zur Diskussion mit Henryk Broder.
Wir sind super tolerant und reichen jedem Depp die Hand. Auch in seinem neusten Buch “Kritik der reinen Toleranz” [Auszüge: -> Spiegel Online, -> Welt Online] läuft Henryk Modest Broder [Bild: -> Broder] zur provokativ polemisiernden Höchstform auf, wenn er zur Intoleranz gegenüber Menschen, Kulturen und Religionen aufruft, welche unsere westliche Toleranz für die Durchsetzung ihrer Ziele mißbrauchen und ungehindert Respektlosigkeiten, Regelverstöße und Gewalt begehen, an deren Ende die Abschaffung unserer freien Gesellschaft steht. Diese, durch das rotgrüne Gutmenschentum geförderte falsche Toleranz legt uns nicht nur einen Maulkorb an, sondern dient auch als Rechtfertigung für unser Wegschauen, hinter dem sich die Angst verbirgt, welche typisch für Beschwichtiger ist: “Ein Beschwichtiger ist ein Mensch, der ein Krokodil füttert, in der Hoffnung, dass es ihn als letzten fressen wird.” (Winston Churchill)
Wer mit Henryk Broder über die falsch verstandene Toleranz diskutieren möchte, der kann dies bei seinem Vortrag “Kritik der reinen Toleranz” am 04.03.2009 ab 19:30 Uhr im Alten Rathaus in Weinheim bei Mannheim [-> Google Maps] tun, zu welchem die Junge Union Weinheim [-> Homepage] einlädt. Schoggo-TV wird diese Einladung an jene Vertreter aus Politik und Religion weiterleiten, welche sich gegenüber dem Antisemitismus in Mannheim [-> Bericht] immer noch öffentlich ausschweigen.
Zum Anwärmen: Henryk M. Broder am 21.01.2008 bei einer “Bühler Begegnung” über Antisemiten und Islamisten [-> 3sat, -> Video].
Mannheim, den 07.02.2009, 12:15 Uhr.
UPDATE 04.03.2009 16:32 Uhr: Laut einer Email vom wjs Verlag fällt die Veranstaltung mit Herrn Broder aus! Die folgende Email wurde mir soeben von Herrn Sascha Pröhl von der Jungen Union Weinheim telefonisch bestätigt: “Sehr geehrte Damen und Herren, leider muss die Veranstaltung mit Henryk M. Broder am 4. März in Weinheim aufgrund einer kurzfristigen Erkrankung des Autors ausfallen. Mit der Bitte um Verständnis und freundlichen Grüßen aus Berlin, Ihr wjs verlag”
Deutsche Hysterie Bei der Recherche nach Videos mit Dieter Didi Hallervorden auf YouTube, fand unsere Redaktion für Deutsche Hystory ein Video, welches wir der Fernsehserie “Spott-Light” (1994- 2003) zuschreiben. Didi Hallervorden spielt darin einen Deutschlehrer, welcher im “Sprachlabor des Innenministeriums” einen appellativen Sprachkurs für Türken abhält. Der Sketch “Deutsch für Türken” von Didi Hallervorden ist gewiss ironisch gemeint gewesen, aber man hat das Gefühl, dass selbst solche Ironie heute an der hysterischen Politischen Korrektheit in Deutschland seine Grenzen finden dürfte.
Wem Ehre gebührt Deutschland hat ein Problem: Zunehmend verlangen sogenannte sexuelle, religiöse oder ethnische Minderheiten die Gestaltung der Gesellschaft nach ihren Vorstellungen. Darstellungen von Sachverhalten, die nicht ins eigene Selbstbild passen, werden von Minderheiten mittels der “Nazikeule” mit dem Brandmal “Diskriminierung” oder “Rassismus” versehen und deren Verbot gefordert, selbst wenn diese objektiv wahr sein könnten. Was einst zum Schutz von Minderheiten erdacht worden ist, das hat sich inzwischen zum Instrument der Bevormundung der Mehrheit durch Minderheiten in allen gesellschaftlichen Gebieten entwickelt, so zum Beispiel im gebührenfinanzierten, öffentlich-rechtlichen Fernsehen.
Tanz, Mariolchen, tanz! Sven Brinkmann vom Verein Koblenzer Narrenbunt für Schwule, Lesben und Freunde, welcher den Karneval genauso ernsthaft und engagiert wie andere Vereine feiere, reichte sein Foto im Mariechenkostüm als Funkenmariechen Maria Funk bei der Abstimmung für das Funkenmariechen 2009 der Rheinischen Karnevals-Korporationen RKK in Koblenz ein und wunderte sich wohl nicht schlecht, als die RKK das Bild nicht in ihrer Verbandszeitschrift abdruckte. (Bild: Ein traditionell weibliches Funkenmariechen)
Die neue schwarze Sonnenblume “Was die deutsch-liechtensteinischen Beziehungen betrifft, warten wir hier auf bessere Zeiten, wobei ich zuversichtlich bin, denn in den vergangenen zweihundert Jahren haben wir immerhin schon drei Deutsche Reiche überlebt, und ich hoffe, wir werden auch noch ein viertes überleben”, sprach 


