Karl-Peters-Strasse Mannheim
Grüne Mannheim wollen Karl-Peters-Straße in Mannheim-Rheinau-Süd wegen Rassismus und Antisemitismus von Carl Peters umbenennen. Mannheimer Karl-Peters-Straße für den Grünen-Fraktionsgeschäftsführer Alexander Müller völlig inakzeptabel.
Hänge-Peters abhängen, jetzt! Carl Peters (1856 - 1918) [Bild A] gilt als Gründer von Deutsch-Ostafrika, wo er als Reichskommissar am Kilimandscharo derart unter der Bevölkerung wütete, dass man ihm nicht nur die Spitznamen “Hänge-Peters” und “Blutige Hand” anhing, sondern dass ihn schließlich das kaiserliche Disziplinargericht unehrenhaft aus dem Dienst entließ. Der promovierte Philosoph Carl Peters hing wohl nicht nur dem Antisemitismus an, sondern vertrat Ideen, welche nach heutiger Auffassung als Rassismus zu werten sind [1]. In vielen deutschen Städten, wie z.B. in Bottrop, Bremen oder Ludwigsburg, sind Straßen nach dem Mörder Karl Peters benannt, ein unsäglicher Zustand, der sich inzwischen, wie just in Bietigheim-Bissingen geschehen [2], zu wandeln beginnt. Auch in Mannheim Rheinau-Süd gibt es eine Karl-Peters-Straße [3, 4], welche bald nicht mehr an den Antisemiten und Rassisten erinnern soll.

Friedliche Demonstrationen gegen Krieg in Gaza meldet heute der SWR und berichtet über zwei Demonstrationen, welche gestern in Mannheim veranstaltet wurden, weil Israel mit einer Militäroffensive im Gaza-Streifen seine Bürger gegen die Kassam-Raketen der palästinensischen Terroristenorganisation Hamas zu schützen sucht. So erfahren wir vom SWR, dass die Junge Union Mannheim vor der Mannheimer Synagoge eine Pro-Israel Kundgebung abhielt, während zahlreiche muslimische Organisationen und die Palästinensische Gemeinde auf dem Marktplatz [Bild] eine Anti-Israel Demo veranstalteten, welcher sich eine Mahnwache der pro-palästinensischen Gruppen auf dem Paradeplatz anschloss [
Rote Karten für Rassisten auf dem Schulhof Als erste Schule in Ludwigshafen und erste Hauptschule in Rheinland-Pfalz, wurde gestern die Pestalozzi-Schule Ludwigshafen [1] als “Schule ohne Rassismus” [2, 3] ausgezeichnet, nachdem sich dort bislang über 80 Prozent der Schüler und Lehrer schriftlich verpflichtet haben, gegen Diskriminierungen vorzugehen und bei Konflikten einzugreifen. Bei der Feier mit der US-Generalkonsulin Jo Ellen Powell [4], welche die Patenrolle für die Schule übernahm, rappten Schüler “Wenn Dich die Hautfarbe eines anderen stört, bist Du einer, der nicht auf diese Schule gehört” [5].
“Scheiß Deutsche!” Wieder einmal mehr wurden zwei Bürger Opfer der um sich greifenden rassistischen Gewalt gegen Deutsche, als ein asoziales Subjekt am Freitag in der U-Bahnstation Michaelibad in München zunächst einen Fahrgast der U5 angriff und sich später auf einen beherzten Münchner stürzte, der dem ersten Opfer helfen wollte. Der asoziale Täter konnte entkommen und wieder einmal mehr ist die Polizei mit der Auswertung eines Videos beschäftigt [1], während ein noch unbekannter “Scheiss Deutscher” bereits auf den nächsten rassistischen Schläger warten dürfte. Muss das ein?


