Mannheim gegen Rechts
Mannheim gegen Rechts gegen Antisemitismus in Mannheim und rechtsextreme Parteien im Mannheimer Gemeinderat erinnert an Blumepeter und Bloomäuler.
Blumepeterei Auf der Internetseite MANNHEIM GEGEN RECHTS stellt man fest, “dass es in Mannheim viele Aktivitäten gegen Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus und Rechtsextremismus gibt”, weshalb am kommenden Samstag im Naturfreundehaus Mannheim-Herzogenried eine Konferenz verschiedener Gruppen stattfinden wird, die Auftakt für eine Kampagne zur Verhinderung des Einzugs rechtsextremer Parteien in den Mannheimer Gemeinderat sein soll. Bei der Konferenz sollen auch “Ideen für Aktionen wie z.B. in Köln gegen den Anti-Islam-Kongress oder in Betrieben oder Schulen für Vielfalt und Toleranz und gegen fremdenfeindliches und antisemitisches Denken” vorgestellt werden [-> hier]. Die Konferenz “Mannheim gegen Rechts” wird u.a. unterstützt von der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit, der Jüdischen Gemeinde Mannheim, der DKP Mannheim, der Die Linke Mannheim, Bündnis 90/Die Grünen und dem ak antifa Mannheim [-> Flyer].
Als Mannheimer, der sich gegen jede Form von Extremismus wendet und deshalb eine Konferenz gegen extremistische Muslime, Linke und Rechte in Mannheim für nötig erachtet, werde ich der Konferenz “Mannheim gegen Rechts” fernbleiben, zu sehr erinnert mich deren halbherziges Anliegen an eine Anedokte unseres Mannheimer Originals, den Blumenpeter [Bild: -> by Andreas Praefcke]: Der Blumepeter wird dabei erwischt, als er unerlaubt im Neckar angelt. Als der Polizist ihn aufschreiben will, ruft Peter ganz empört: “Isch duh jo gar net fische, isch will bloß moin Worm baade!” [Quelle: -> SWR]
Mannheim, den 21.01.2009, 11:31 Uhr.
Verbietet das Palästinensertuch! Unter dem Motto “Ladenschluss - Kein Shopping für Nazis” [
Verbietet Kassler! Im flämischen Fernsehsender “Vlaamse Radio- en Televisieomroep” VRT [1] in Belgien dürfte ein Nazometer [2] auf Vollanschlag stehen. Der Fernseh-Koch Jeroen Meus [3] möchte in der Koch-Show “Plat préféré” das Lieblingsessen von Adolf Hitler, “Forelle in Buttersauce” (”Forelle Müllerin” [4]), kochen und damit zu einem besseren Verständnis des Diktators beitragen. Jeroen Meus will sich auf den Spuren von Adolf Hitler nach Bayern begeben und dort die Forelle für Hitlers Leibspeise selbst fangen. Der Chefredakteuer einer jüdischen Zeitung spricht von einer “Banalisierung” der Person Adolf Hitler als “einfacher Mensch des Volkes” und auch der Verband der politischen Deportierten in Belgien kritisiert die geplante Sendung scharf [5- 8].



