Made in China ist billig, aber die Qualität der Produkte, welche deutsche Firmen in China zur Produktion geben, ist oft schlecht, weshalb immer mehr deutsche Firmen ihre Fabriken in China schließen. Selbst das US-Gefangenenlager Guantanamo auf Kuba könnte von diesem Trend zur Qualität betroffen sein.
Die Nachricht des Tages kam heute aus dem schwäbischen Giengen an der Brenz: Der Stofftierhersteller Steiff holt seine vor vier Jahren nach China ausgelagerte Kuscheltier-Produktion wieder zurück nach Deutschland, da China für die anspruchsvolle Produktion von Qualitätsprodukten nicht geeignet sei ->hier. “Was nix kostet, taugt nix”, dies scheint wohl auch der Kölner Hersteller von Mini-Trampolinen bellicon.de begriffen zu haben, welcher zukünftig wieder auf “Made in Germany” setzen möchte; zwar seien die Lohnkosten in China attraktiv, aber die in Deutschland erzielte Qualität der Produkte sei dort unerreichbar ->hier. Der Automatisierungsspezialist Hirschmann aus Neckartenzlingen bei Esslingen, welcher 2006 seine Produktion nach China verlagert hat ->hier, stellt nun fest, daß in China nicht nur die Kosten steigen, sondern daß dort die Qualität schlechter ist, weshalb die Firma wieder in Deutschland produzieren und, wie der Mannheimer Armaturenhersteller Friatec, sein “China-Abenteuer” beenden möchte ->hier. Qualität ist eben nicht billig, dabei nur in Deutschland zu haben, wie dies auch der Hamburger Gabelstaplerhersteller Jungheinrich oder der Landmaschinenhersteller Lemken aus Alpen wohl feststellen mußten und nun, wie viele andere deutsche Mittelstandsfirmen, ihre Produktion wieder nach Deutschland rückverlagern ->hier. “Qualitätsprobleme” stellte man nun auch bei Foltermethoden fest, welche sich die USA von China abgeschaut haben und bislang in Guantanamo einsetzten… ->hier.
Mannheim, den 02.07.2008, 18:47 Uhr.