31. März 2009

Abwrackprämie für Fahrräder

Mannheim führt Abwrackprämie für Fahrräder ein: 50 Euro Abwrackprämie zahlt die Stadt Mannheim für  jedes alte Fahrrad als Beitrag zum Klimaschutz.

Abwrackprämie Fahrräder MannheimRostige Verkettungen Wer die Verkehrssituation in Mannheim kennt, der weiß zu berichten, dass das Klima in unserer Stadt bis aufs Äußerste durch alte verrostete Drahtesel belastet wird, wenn sich diese mit scheppernden Schutzblechen und quietschenden Ketten durch die engen Einbahnstraßen in Mannheims Quadraten quälen. Nicht selten werden dabei speziell Fahrer von schwarzen 3er BMWs Opfer von alten Rücktrittbremsen, weil Lenker von Alträdern mit wummernden Bässen auf den Gepäckträgern gehörlos um die Ecken sausen.
Mannheims Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz (SPD) will nun aktiv etwas gegen rostrote Ketten und für den Klimaschutz in Mannheim tun: Manheimer, welche ihr altes Fahrrad zur Verschrottung in der Fahrradstation am Hauptbahnhof abgeben und im Fachhandel ein neues Citybike kaufen, erhalten von der Stadt Mannheim eine Abwrackprämie von 50 Euro. Das bundesweit einzigartige Projekt ist vorerst auf 100 Fahrräder beschränkt und wird in Kooperation mit den SPD nahen Biotopia-Beschäftigungsförderungsbetrieben durchgeführt [-> Mannheimer Morgen, -> ZDF].
Vorab zum 1. April [Symbolbild]: “Mannheim verpflichtet Hartzler als Rikscharadler”

Mannheim, den 31.03.2009, 18:00 Uhr.

12. März 2009

Karl-Peters-Strasse Mannheim

Grüne Mannheim wollen Karl-Peters-Straße in Mannheim-Rheinau-Süd wegen Rassismus und Antisemitismus von Carl Peters umbenennen. Mannheimer Karl-Peters-Straße für den Grünen-Fraktionsgeschäftsführer Alexander Müller völlig inakzeptabel.

Alexander Müller Grüne Mannheim Umbenennung Carl Peters Strasse Mannheim Rheinau-SüdHänge-Peters abhängen, jetzt! Carl Peters (1856 - 1918) [Bild A] gilt als Gründer von Deutsch-Ostafrika, wo er als Reichskommissar am Kilimandscharo derart unter der Bevölkerung wütete, dass man ihm nicht nur die Spitznamen “Hänge-Peters” und “Blutige Hand” anhing, sondern dass ihn schließlich das kaiserliche Disziplinargericht unehrenhaft aus dem Dienst entließ. Der promovierte Philosoph Carl Peters hing wohl nicht nur dem Antisemitismus an, sondern vertrat Ideen, welche nach heutiger Auffassung als Rassismus zu werten sind [1]. In vielen deutschen Städten, wie z.B. in Bottrop, Bremen oder Ludwigsburg, sind Straßen nach dem Mörder Karl Peters benannt, ein unsäglicher Zustand, der sich inzwischen, wie just in Bietigheim-Bissingen geschehen [2], zu wandeln beginnt. Auch in Mannheim Rheinau-Süd gibt es eine Karl-Peters-Straße [3, 4], welche bald nicht mehr an den Antisemiten und Rassisten erinnern soll.

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08. März 2009

Mannheim sucht homosexuelle Pflegeeltern

Pflegekinderdienst der Stadt Mannheim sucht gleichgeschlechtliche Paare als Pflegefamilien. Laut Studie droht Jungen Benachteiligung durch Verweiblichung.

homosexuelle Pflegefamilien in Mannheim gesucht RegenbogenfamilieRegenbogenfamilien Nach einem Beitrag des SWR1 Radiomagazins “Sonntagmorgen - Das Magazin aus Religion, Kirche & Gesellschaft” [-> hier] sucht der Pflegekinderdienst der Stadt Mannheim [-> hier] homosexuelle Eltern bzw. gleichgeschlechtliche Paare, sogenannte “Regenbogenfamilien” [-> hier], als “Pflegefamilien”. Die Sachgebietsleiterin Angelika Fischer-Stier verwies in der Sendung auf eine soziologische Studie, wonach das Aufwachsen in gleichgeschlechtlichen “Familien” das Rollenverhalten und das Selbstbewusstsein der Kinder nicht beeinträchtigen würde. Nach persönlicher Meinung der Fachfrau sei das Aufwachsen in gleichgeschlechtlichen “Familien” sogar von Vorteil, hätten doch Homosexuelle, ebenso wie Pflegekinder, die Erfahrung von Ausgrenzung gemacht.
Nach einer aktuellen Studie werden Jungen in den Schulen zunehmend zu Problemfällen, weil es diesen an männlichen Rollenvorbildern fehlen  würde und der Unterricht zu sehr an den Mädchen ausgerichtet sei [-> hier]: “Frauen können Jungen auf die Welt bringen, aber sie können sie nicht zu Männern machen.”
Mannheim, den 08.03.2009, 08:35 Uhr.
Bildnachweis: Stephanie Haynes family [-> by stephaniehaynes].

18. Februar 2009

AKP-Verbot in EU

Türkische AKP von Erdogan in EU verboten! EU- und Türkei-Gegner über Verbot der AKP in der EU aus Gründen des Umweltschutzes erfreut.

Türkei AKP Verbot EUHinterfotzige EU Die in der Türkei und in Europa heftig umstrittene Partei des türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan, die Partei für Gerechtigkeit und Aufschwung AKP [-> Wikipedia], welche im Juli 2008 in der Türkei nur knapp einem Verbot wegen Verfassungswidrigkeit entkam [-> sueddeutsche], was die “deutsche AKP-Sektion” als Erfolg der Demokratie feierte [-> Bündnis 90/Die Grünen], wird nun ausgerechnet Opfer jener EU, welche gegen den Willen der überwiegenden Mehrheit der Europäer die asiatische Türkei mit hinterfotzigen Tricks und Argumenten in die Europäische Union holen möchte [-> Die Presse].
Gestern gab der Umweltausschuss des Europäischen Parlaments endgülig grünes Licht für das Verbot der Glühbirne in der EU [-> Welt Online], welches die AKP-Werbung [Bild: -> AKPnoktasi] mit diesem CO2-Killer in Europa zukünftig unter Verbot stellen dürfte.
Mannheim, den 18.02.2009, 09:30 Uhr.

08. Februar 2009

Grüner Komet Lulin

Grüner Komet Lulin rast auf Erde zu. Komet Lulin wird am 24.02.2009 der Erde sehr nahe kommen. Grüner Komet mit giftigen Gasen sei keine Gefahr für Erde. Grüne Gefahr ist längst unter uns und bedroht den Geist der freien Menschheit!

Der grüne Komet LulinA green flare, coming from Mars,… Der Komet Lulin [-> Wikipedia] nähert sich derzeit der Erde und soll hier ab Mitte Februar mit bloßem Auge zu erkennen sein. Wie viele andere Kometen [Bild: -> Maynard Pittendreigh] leuchtet auch der Schweif von Lulin grün, da er das giftige Zyan [-> Wikipedia] enthält. Der grüne Komet soll am 24.02.2009 die Erde in einem Abstand von 60 Millionen Kilometern passieren, weshalb das grüne Gift keine Gefahr für uns Erdlinge darstelle, wie dies die Wissenschaftler der NASA behaupten [-> Spiegel Online].
Science Fiction-Kenner wissen um H. G. Wells Augenzeugenbericht von 1898, in welchem er die gescheiterte Invasion der Erde durch die Marsianer schildert, wobei sich dieser “Krieg der Welten” [-> Wikipedia] mit grünen Lichterscheinungen im All ankündigte. H. G. Wells warnt in seinem Kriegsbericht zwar eindringlich vor der Gefahr einer weiteren, dann erfolgreichen grünen Invasion der Erde, aber gibt doch zugleich in seiner Reportage über den Tod der Pastorenfrau Beth einen Hinweis, wie man dieser grünen Pest begegnen kann. Jeff Wayne hat H. G. Wells “War of the Worlds” 1978 als Musical [-> Wikipedia] vertont [Texte: -> Robbie Rocks] und dessen eindrucksvolles Duett zwischen dem Pastor Nathaniel und seiner Frau Beth über die drohende Gefahr durch die grünen Teufel scheint aktueller denn je, geht es doch auch heute wieder um “The Spirit of Man” [Video: -> YouTube], Beth singt: “And if one man can stand tall, there must be hope for us all.”
Mannheim, den 08.02.2009, 19:10 Uhr.

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